Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2012/29: Änderung der Verordnung vom 12. April 1995 über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung (VORA) · 39 Seiten

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im Ausgleichsjahr. Diese Regelung erachten wir als sinnvoll, machen jedoch in diesem Zusammenhang auf folgende Problematik aufmerksam: Im Ausgleichsjahr (Jahr X) sind jeweils Akontozahlungen zu leisten, welche gemäss Art. 12 Abs. 2 VORA der Hälfte der Risikoabgabe oder des Ausgleichsbeitrages des Risikoausgleichs für das vorletzte Kalenderjahr vor dem Ausgleichsjahr (d.h. Jahr X-2) entsprechen. Wenn ein inzwischen aufgelöster Versicherer im Jahr X-2 noch in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung tätig war, so muss er am Risikoausgleich des -Jahres X-2 teilnehmen. Wie oben erwähnt betragen die Akontozahlungen für das Jahr X jeweils die Hälfte der Risikoabgabe oder des Ausgleichsbeitrages des Risikoausgleichs für das Jahr X-2. Muss der aufgelöste Versicherer nicht mehr an der Akontozahlung im Jahr X teilnehmen, so entspricht das Total der Akontozahlungen sämtlicher Versicherer nicht mehr einem Nullsummenspiel Wie in einem entsprechenden Fall vorgegangen werden muss, sollte in der VORA unserer Meinung nach unbedingt geregelt werden, insbesondere wenn der Versicherer im Risikoausgleich X-2 eine Abgabe leisten musste. Wir sind nicht sicher, ob für diesen Fall die Bestimmung in Art. 12 Abs. 4 VORA anwendbar sind. Insbesondere da der Versicherer im Ausgleichsjahr eventuell noch eine Zahlung für einen Risikoausgleich früherer Jahre bezahlen muss oder erhält, schlagen wir Ihnen zudem in Art. 6 Abs. 6 des VORA-Entwurfs folgende Umformulierung des ersten Satzes vor:

Die Versicherer, denen in den letzten beiden Jahren vor dem Ausgleichsjahr die Bewilligung zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung entzogen wurde, leisten keine Risikoabgabe und erhalten keinen Ausgleichsbeitrag für das Ausgleichsjahr.

Bemerkungen zu Artikel 6a

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser

Die rasche Realisierung besagter KVG-Änderung [pa. Iv. 13.411 Kessler] regen wir BS auch im Licht der vorgeschlagenen Änderung bei der Bemessung des Risikoausgleichs für Kassenwechsler an: Gemäss E-Art. 6a Abs. 1 VORA sollen bei Versicherten, welche per Jahresende den Versicherer wechseln, für den Risikoausgleich des neuen Versicherers aus an sich nachvollziehbaren Gründen nur die Indikatoren Alter und Ge-

schlecht berücksichtigt werden, nicht aber auch die Arzneimittelkosten und Spital- oder Pflegeheimaufenthalte im Vorjahr. Die Risikoausgleichszahlungen an den neuen Versicherer für chronisch Kranke werden demnach zum Versicherungsbeginn ungenügend sein. Dies verstärkt das Interesse eines Versicherers zur Handhabung des Tiers garant-Prinzips im Bereich Medikamente, so lange dies von Gesetzes wegen zulässig ist, damit er für chronisch Kranke möglichst unattraktiv ist.

D'autres simplifications peuvent également porter à discussion, à l'instar de celle adop- VD tée lors des changements d'assureur au début d'une année civile. Dans ce cas, les indicateurs «coûts des médicaments» et «séjours dans un hôpital ou un EMS» ne sont pas inclus dans Ia compensation des risques. L'argument avancé est que les assurés présentant un risque élevé sur ces deux critères changent rarement d'assureur. Mais cette situation peut évoluer.

Le nouvel art. 6a OCoR Introdult des exceptions pour les assurés qui changent d'assu- assura reurs pendant ou à Ia fin de l'année civile déterminante pour le calcul des coûts des médicaments et des séjours dans un hôpital ou un établissement médico-social. En effet, les indicateurs "séjour dans un hôpital ou un EMS au cours de l'année précédente" et "coûts de médicaments au cours de l'année précédente'' ne sont pas pris en compte pour les assurés qui changent d'assureur. La suppression de ces indicateurs est proposée dans le but d'éviter des échanges de données coûteux. L'organisme central de transfert deviendrait ainsi inutile et cela aurait pour effet une diminution des coûts. Si à priori toute réduction des coûts dans le système de santé doit être saluée, cette proposition est en contradiction avec le but de Ia révision qui tend à affiner Ia compensation des risques. En effet, il nous apparaît contradictoire d'introduire d'un côté