Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/19: Aktualisierung der technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge: Mehr Sicherheit und Umweltschutz für Strassenfahrzeuge · 31 Seiten

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K334-1510

8. Sind Sie damit einverstanden, dass für Fahrräder kein Sattel mehr vorgeschrieben wird (Art. 24

Abs. 1)?

JA Nein Total 505

Kantone 215

Institutionen, Verbände 290

und Organisationen Private 00

Hauptargument derjenigen Kantone, welche den Änderungsvorschlag ablehnen, war, dass gewisse dieser Fahrräder weniger verkehrssicher sein könnten. Insbesondere Kinder würden davon betroffen.

Hinweise gab es auch zur vorgeschlagenen Folgeanpassung der Verkehrsregelnverordnung:

Einige Kantone betonten, die bisherige Formulierung (Kinder müssen die Pedale sitzend treten können) sei im Vollzug problemlos umsetzbar gewesen. Der neu vorgeschlagene Text, wonach ein Fahrrad für die Körpergrösse von Kindern geeignet sein müsse, lasse einen grossen Interpretationsspielraum offen. Weiter wurde eine Präzisierung gewünscht, dass die obligatorische Sitzgelegenheit nur bei den Fahrrädern wegfällt, nicht aber bei den Motorrädern.

Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) meinte zur Folgeanpassung in Artikel 63 Absatz 3 der Verkehrsregelnverordnung, passive Passagiere auf Fahrrädern ohne Sattel sollten ausgeschlossen sein, da die Manövrierbarkeit eines solchen Gefährts wohl schwieriger sei als bei einem normalen Fahrrad mit Sattel.

9. Sind Sie mit der Präzisierung in Artikel 31 Absatz 3 und Artikel 34 Absatz 5biseinverstanden

(explizite Erwähnung der Delegationsmöglichkeit umfassender technischer Prüfungen durch das Strassenverkehrsamt)?

JA Nein Total 554

Kantone 251

Institutionen, Verbände 303

und Organisationen Private 00