Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/69: Ausführungsrecht zum Gesundheitsberufegesetz (GesBG) vom 30. September 2016 (Gesundheitsberufekompetenzverordnung, Registerverordnung GesBG, Gesundheitsberufeanerkennungsverordnung); Teilrevision der Medizinalberufeverordnung, Registerverordnung MedBG, Psychologieberufeverordnung, Registerverordnung PsyG · 83 Seiten

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die Kantone ihre jeweiligen Berufsausübungsbewilligungen möglichst ohne bürokratische Hürden gegenseitig anerkennen.

Sieben Stellungnehmende (INS, SBK-ASI, SGI, SIGA-FSIA, SNL, Swiss ANP, unimedsuisse) machen darauf aufmerksam, dass die französische Übersetzung noch nicht überall stimmig sei und überarbeitet werden sollte. In der französischen Version sollen gemäss der unimedsuisse Bezeichnungen gefunden werden, die beide Geschlechter umfassen.

Fachpersonen

Zwölf Einzelpersonen (D. Dejaeghere, J. Ganzmann, A. Heeb, K. Hennemann, R. Kraus, H. Lüthi, E. Munitga, M. Palas, D. Piller, F. Schiemann, A. Sijtsma, S. Spühler) schliessen sich der Aussage von VaOS an, gemäss der die Osteopathie noch relativ neu ist und diesem Umstand entsprechend Rechnung zu tragen sei. Gemäss K. Lilienthal und F. Pachlatko solle sich die Osteopathie auch in der Schweiz an internationalen Standards orientieren. Deshalb sei sowohl die Kompetenz- als auch die Anerkennungsverordnung vollständig zu überarbeiten. Der speziellen Situation der Osteopathie sei Rechnung zu tragen. F. Pachlatko ist der Meinung, dass jeder einzelne Abschluss geprüft und mit einem internationalen Standard verglichen werden müsse. Wer einen internationalen und Bologna-konformen Masterabschluss in Osteopathie vorweisen könne, müsse sicher sein, dass sein Abschluss auch unvoreingenommen geprüft werde. Dafür sei das SRK die geeignete Stelle.

A. Scherer führt aus, dass in der Berufsgruppe Osteopathie leider ein nur sehr eingeschränktes Master-Ausbildungsangebot in der Schweiz bei der HES-SO bestehe, ausschliesslich im Vollzeitstudium in der Westschweiz. Das bisher durchgeführte Selektionsverfahren habe in der Vergangenheit leider nur wenigen Personen aus der Deutschschweiz einen Studienplatz ermöglicht. Dies sowie die steigende Nachfrage nach Osteopathie in der Deutschschweiz führten in Zukunft zu einem markanten Mangel an Osteopathen/-innen mit Masterabschluss inklusive Berufsausübungsbewilligung. A. Scherrer und P. Amrhein finden, dass es auch in der Osteopathie zwingend eine Möglichkeit brauche, im Teilzeitstudium einen Masterabschluss inklusive Berufsausübungsbewilligung erwerben zu können.

P. Amrhein ist der Meinung, dass die Physiotherapie die optimale Berufsgrundlage für die Osteopathie sei.

M. Kündig, J. Thiemard und K. Tsiounis heissen gut, dass die Berufsausübungsbewilligungspflicht im Bereich der Optometrie einheitlich auf Bundesebene implementiert wird. M. Kündig weist darauf hin, dass aufgrund der Vielzahl von ausländischen Abschlüssen mit unterschiedlichem Ausbildungsniveau in den Übergangsbestimmungen ein besonderes Augenmerk auf eine allfällige Anerkennung von ausländischen Abschlüssen zu altrechtlichen Ausbildungen gelegt werden sollte.

T. Jaag begrüsst die geregelte und einheitliche Berufszulassung, die Kompetenzrichtlinien sowie die Einführung des nationalen Registers sehr.

3.2 Entwurf Gesundheitsberufekompetenzverordnung

3.2.1 Allgemeine inhaltliche Rückmeldungen

Zentrale Punkte der eingegangenen Stellungnahmen

Zu dieser Verordnung haben sich insgesamt 137 Stellungnehmende geäussert. Die Festlegung der berufsspezifischen Kompetenzen stösst auf breite Zustimmung. Die Mehrheit der Stellungnehmenden stimmt den vorgeschlagenen Kompetenzprofilen grundsätzlich zu, mit einzelnen Vorschlägen für die Ergänzung, Präzisierung oder sprachliche Überarbeitung einzelner Kompetenzen oder Kompetenzprofile. Einzelne kritische Stellungnahmen betreffen insbesondere die Kompetenzprofile der Optometrie (Anwendung von topischen Ophtalmika) und der Osteopathie (Vorausetzungen zur Berufsausübung).

Allgemeine Bemerkungen

21 Stellungnehmende (Kantone BE, GE, TI, BFH, BK E&D, BK Physio, FH Schweiz, FHNW, FKG, HES-SO, INS, OdA GS Aargau, SBK-ASI, SGI, SNL, SHV, SVBG, SVDE, Swiss ANP, Swiss Orthoptics,

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