Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/59: Verordnung über die Ausführungsbestimmungen betreffend das Bundesgesetz zur Anpassung des Bundesrechts an Entwicklungen der Technik verteilter elektronischer Register · 18 Seiten

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Vernehmlassungsverfahren zur Verordnung zur Anpassung des Bundesrechts an Entwicklun-

gen der Technik verteilter elektronischer Register

der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien, die gesamtschweizerischen Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete, die gesamtschweizerischen Dachverbände der Wirtschaft sowie die interessierten Kreise eingeladen.

Eine Stellungnahme eingereicht haben (jeweils in alphabetischer Reihenfolge):

 19 Kantone: Aarau (AG), Appenzell Innerrhoden (AI), Bern (BE), Basel-Land (BL), Fribourg

(FR), Glarus (GL), Luzern (LU), Neuchâtel (NE), Nidwalden (NW), St. Gallen (SG), Schaffhausen (SH), Solothurn (SO), Schwyz (SZ), Thurgau (TG), Tessin (TI), Waadt (VD), Wallis (VS), Zug (ZG), Zürich (ZH);

 2 politische Parteien: Grüne Partei der Schweiz (Grüne), Sozialdemokratische Partei der

Schweiz (SP);

 3 Dachverbände der Wirtschaft: economiesuisse, Schweizerische Bankiervereinigung

Swiss Banking (SBVg), Schweizerischer Gewerbeverband (sgv);

 25 interessierte Kreise: Asset Management Association Switzerland (AMA), Bär & Karrer

AG (Bär Karrer), Bitcoin Association Switzerland (BAS), CMS von Erlach Poncet AG (CMS), Capital Markets and Technology Association (CMTA), Centre Patronal (CP), Chambre vaudoise du commerce et de l'industrie (CVCI), Crypto Valley Association (CVA), FRORIEP Legal AG (FRORIEP), Konkursämter des Kantons Luzern (KA LU), Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz (KBKS), Künzi Hess MacNab Rechtsanwälte (KHM), Meyerlustenberger Lachenal AG (mll), MME Legal AG (MME), Ordre des Avocats Vaudois (OAV), Swiss Blockchain Federation (SBF), Swiss Fintech (SF), Swiss FinTech Innovations (SFTI), SIX Group AG (SIX), Swiss Trading & Shipping Association (STSA), Swisscom AG (Swisscom), Ticino Blockchain Technologies Association (TBTA), Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamte des Kantons Zürich (VGBZ), VISCHER AG (VISCHER), Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSK).

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Graubünden, Obwalden und Uri, der Schweizerische Städteverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband sowie die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren haben explizit auf eine Stellungnahme verzichtet.

Nachfolgend werden die wesentlichen Bemerkungen angeführt. Für Einzelheiten wird auf die jeweiligen Eingaben verwiesen.1

3 Wichtigste Ergebnisse der Vernehmlassung

3.1 Allgemeine Bemerkungen

Die Vorlage wurde weitgehend begrüsst. Die Stellungnahmen zu den Bundesratsverordnungen betrafen vorwiegend die KOV, BankV, GwV und FinfraV.

Allgemein wurde zur Revision der Verordnung über die Geschäftsführung der Konkursämter (KOV) vorgebracht, es sei nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Auswahl der revidierten Bestimmungen erfolgt sei (TG). Es dränge sich eine Totalrevision der KOV auf (TG; KA LU), insbesondere würden die Artikel 1–24a KOV der Digitalisierung zu wenig Rechnung tragen (TG; KBKS, VGBZ).

Die Revision der Bankenverordnung (BankV, SR 952.02) stiess auf weitgehende Zustimmung. Anpassungsbedarf wurde von Seiten der Branche insbesondere bei der für die Bewilligungspflicht massgeblichen Umschreibung der kryptobasierten Vermögenswerte gesehen; dort

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