Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/60: NFA - Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen: 2. Entwurf der Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaV) · 21 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 19Fedlex · Ergebnisbericht

Ergebnisse Vernehmlassung NFA - Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaV)

Kantone die Mittel für die Zahlungen zuerst erwirtschaften, bevor sie sie einzahlen können. Der Zufluss der Steuererträge erlaubt es den Geberkantonen erst gegen Ende eines Jahres, nebst den laufenden Ausgaben auch noch Zahlungen in den Finanzausgleich zu leisten. Es ist den ressourcenstarken Kantonen auch nicht zuzumuten, für diese Zahlungen Mittel am Geldmarkt aufzunehmen.

Art. 50 FR L’art. 50 du projet d’OPFCC prévoit que les versements péréquatifs interviennent par se-

mestre. Le Conseil d’Etat demande que cet article soit modifié de manière à ce que les versements se fassent à la fin de chaque trimestre au moins. Il s’agit-là d’un enjeu important pour la gestion des liquidités cantonales, notamment pour les cantons à faible capacité financière. Un versement trimestriel permettrait de limiter l’impact de l’abandon du système actuel, dans lequel de nombreuses subventions fédérales sont réparties sur les 12 mois de l’année ou sur les trimestres. Il correspondrait par ailleurs mieux aux exigences posées par la Confédération envers les cantons en matière de versement des impôts fédéraux directs encaissés par ces derniers pour son compte.

Art. 50 SO Der Kanton Solothurn stimmt dem vereinbarten Kompromiss zu, dass die Ausgleichsbei-

träge semesterweise zu bezahlen sind.

Art. 50 VS Proposition: Les contributions à la péréquation des ressources, à la compensation des

charges et à la compensation des cas de rigueur doivent être versées trimestriellement.

Art. 50 JU Le canton du Jura suggère des versements trimestriels.

2.9 Übergangsbestimmungen (Art. 51 bis 57 FiLaV)

Die drei Westschweizer Kantone FR, JU und VD erachten die Übergangsfrist bis zur verordnungskonformen Berechnung des Faktors Beta bei erst provisorisch veranlagten juristischen Personen mit besonderem Steuerstatus (bis zum Jahr 2013 gemäss Art. 54) als zu lang; die Begründung dafür sei nicht einleuchtend.

Der bereits zum Schlussbericht über die Festlegung des Ressourcen-, Lasten- und Härteausgleichs gestellte Antrag diverser ressourcenstarker Kantone, zur Berechnung des Härteausgleichs sei für die ressourcenschwachen Kantone nicht eine "finanzielle Nettoentlastung", sondern eine "0%-Mehrbelastung" als Zielgrösse festzulegen, wird von den Kantonen NW und ZG sowie - leicht nuanciert - ebenfalls von den Kantonen GE und TI auch in der Stellungnahme zum Verordnungsentwurf (Art. 56) wieder vorgebracht.

Der Kanton FR schliesslich bestreitet die rechtliche Grundlage im FiLaG für eine Reduktion der Gesamtsumme des Härteausgleichs, wenn ein Kanton seinen Anspruch auf Härteausgleich verliert (Art. 56 Abs. 5). Der Kanton FR vermutet zudem, dass diese Bestimmung mit Artikel 1 Absatz 1 des Entwurfs des Bundesbeschlusses zur Festlegung des Härteausgleichs (fixer Gesamtbetrag für die ersten 8 Jahre) nicht vereinbar sei.