Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2006/60: NFA - Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen: 2. Entwurf der Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaV) · 21 Seiten
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Ergebnisse Vernehmlassung NFA - Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaV)
• Zweitens fordern Grenzkantone die Mitberücksichtigung der Grenzgänger oder zumindest eines Prozentsatzes von ihnen in der Wohnbevölkerung bzw. die Nichtberücksichtigung der Steuereinnahmen von Grenzgängern. Diverse Kantone verlangen eine Abstützung nicht auf die mittlere Wohnbevölkerung eines Jahres, sondern auf die Wohnbevölkerung per 31. Dezember (Art. 4).
• Drittens beantragen einige ressourcenstarke Kantone, bei der Berechnung des standardisierten Steuerertrags bzw. des standardisierten Steuersatzes seien die Einnahmen aus der direkten Bundessteuer nur zu 50 Prozent zu berücksichtigen (Art. 6).
Weitere kritische Bemerkungen im Zusammenhang mit dem Ressourcenpotenzial bzw. dem Ressourcenindex (Art. 1 bis 4) betreffen die Nichtberücksichtigung der Kaufkraftunterschiede (Kanton ZH), den aus der Sicht verschiedener Westschweizer Kantone (JU, VD, VS) zu langen time-lag zwischen den Auszahlungen und den Bemessungsjahren sowie ganz grundsätzlich das Abstellen auf für alle Kantone einheitliche Indikatoren, womit den spezifischen Gegebenheiten nicht genügend Rechnung getragen werden könne (Kanton JU). Schliesslich fordert der Kanton GE die Einholung einer neutralen Stellungnahme zum Ressourcenindex (z.B. Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich).
Tabelle 2 Ressourcenpotenzial - Begriffe (Art. 1 bis 6 FiLaV)
Artikel Abk. Antrag
Art. 1 KdK Hier verlangt eine Minderheit der Kantone, alle Arten von Steuererleichterungen, die sich
auf eine Bundesgesetzgebung (insbes. Lex Bonny) abstützen und die vom Bund genehmigt sind, bei der Berechnung des Ressourcenpotenzials zu berücksichtigen.
Art. 1 SO Ablehnung des Minderheitsantrages der Vernehmlassungsantwort der KdK.
Art. 1 TI Antrag: Im Begriff "Bevölkerung" sollen alle Personen eingerechnet werden, die an die
Kantonsressourcen beitragen, sowohl Ansässige als auch Grenzgänger (oder zumindest ein Prozentsatz von ihnen).
Begründung: Arbeitnehmende, die zwar Quellensteuern erzeugen, aber auswärts wohnen, werden im vorgeschlagenen Modell nicht berücksichtigt.
Art. 1 JU D'une manière générale, l'utilisation d'indices ou de facteurs moyens identiques pour tous
les cantons gomme les spécificités de ceux-ci, rendant l'éventail de l'indice des ressources trop étroit.
Art. 2 VD Le Canton de Vaud déplore un décalage important entre les années de références pour le und 3 calcul du potentiel fiscal et l'année de péréquation allant de 4 à 6 ans. Ces données ne
sont pas assez en phase avec la réalité. Elles peuvent se baser sur une période de récession alors que l'application du système de péréquation intervient lors d'une phase d'embellie conjoncturelle, ou inversement.
Art. 2 VS Le canton du Valais constate un décalage important entre les années de référence pour und 3 le calcul du potentiel fiscal et l’année de péréquation. Ce décalage risque d’accroître en-
core la volatilité de la péréquation des ressources.
Art. 2 JU Le canton du Jura déplore un décalage important entre les années de référence et de und 3 calcul allant de 4 à 6 ans. Ces données ne sont pas assez en phase avec la réalité. Elles