Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/55: Zweite Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes: Vernehmlassung zu neuen Elementen · 25 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: COO.2093.100.5.697234

sgv; BBGR, BEBergbahnen, RMAF und SBS kritisieren, dass der neu vorgelegte Entwurf auf dem gescheiterten ersten Entwurf von 2014/2015 basiere. Das seien schlechte Voraussetzungen, um die Vorlage namhaft zu verbessern.

Der sagv verzichtet auf eine Stellungnahme.

2 Allgemeine Bemerkungen der Vernehmlasser

2.1 Generelle Haltung zur Vernehmlassungsvorlage

Die Stossrichtung der Vorlage wird begrüsst von BE, BS, FR, NW, OW; Bio Suisse, BSLA, ETH-IRL, FSU, InfraWatt, sia, SVIT, swissgrid, SWW, VFS und WOHNEN SCHWEIZ. Etliche Vernehmlasser sehen noch Überarbeitungsbedarf: BE, GL, NW, TI, UR; glp, GPS, SPS; economiesuisse, SGV;

BSLA, ETH-IRL, FSU, Greenpeace, pro natura, sia, SVIT, SVS, swisscofel, SWW, VCS, VLP-ASPAN, VNS und Vogelwarte.

Die Vorlage wird von AI, BL, GE, GR, SG, VD, VS, ZG; FDP, SVP; SAB, SBV, sgv; AGBerggebiet, AgorA, AgriGenève, Agrijura, AGRO, bauenschweiz, BEBV, Bell, BPUK, BSA, Bütschwil-Ganterschwil, BVAG, BVAR, BVBB, BVGR, BVNW, BVOW, BVSH, BVSZ, BVUR, CAJB, CATEF, CCIG,

cemsuisse, CGI, CP, Ebnat-Kappel, ECO SWISS, Entwicklung CH, FER, FRI, FSKB, GalloSuisse, GastroSuisse, geosuisse, GST-SVS, HEV, IGS, IPV CH, JardinSuisse, JULA, Kleinbauern, Kompost, KSE, LDK, LF, LVO, Nesslau, NVS, Ökostrom, pfh-seh, Prométerre, SBMV, SGBV, SGP, SMP, STS, suisseporcs, SVPS, Swiss Beef, swissbrick, swisshorse, SZZV, TCS, Teuffenthal, Toggenburg, UFS, usic, VSLG, VSP, VTL, WIHK, WWF, ZBB, ZBV und ZüBV abgelehnt. CVP und SGV erachten die Vorlage als politisch nicht erfolgversprechend.

Als Gründe für die Ablehnung wird Folgendes geltend gemacht:

 Der Mehrwert der Vorlage sei nicht genügend ausgewiesen (AG, AR, BE, BL, GL, LU, NW, TG, UR, VD; BPUK, LDK).

 Die Normen seien zu dicht und überladen (GE; BEBV, Bell, BVAR, CGI, CP, GAV, HEV,

JardinSuisse, SZZV, UFS, uspi, ZüBV), zu dirigistisch und nicht stringent (AR; Bell, BVAG, BVAR, Ökostrom, ZüBV) oder schwer verständlich (LU).

 Die Vorlage sei unausgereift (AR, SG). Einige Instrumente entbehrten jeglichen Praxisbezugs (LU; Bell) und seien weder umsetzbar noch zumutbar (Bell, BVAG, Ökostrom, ZüBV).

 SZ, ZG; SVP; SAB, SBV, sgv; AGBerggebiet, BEBV, BVAG, BVAR, BVGR, CCIG, CP, FVE, KSE, LBV, SGBV, SGP, suisseporcs, Swiss Beef, SZZV, uspi, VSLG, VTL und ZüBV lehnen eine Kompetenzverschiebung von den Kantonen zum Bund ab. BL regt an, eine allfällige Kompetenzverschiebung zumindest im Auge zu behalten.

 AG, BE, LU, ZH und Lausanne bemängeln, dass kein Entwurf der geänderten RPV beigelegt wurde, denn zahlreiche Regelungen im Gesetz seien in ihrer Wirkung stark von der Umsetzung auf Verordnungsstufe abhängig (ZH).

 Von einigen Vernehmlassern wird bemängelt, dass die ursprünglichen Erwartungen an eine Vereinfachung der Vorschriften zum Bauen ausserhalb der Bauzonen nicht erfüllt würden (GL, SZ; sgv; Aeschi, ETH-IRL, Freie Landschaft, HSR-IRAP, JardinSuisse, ZüBV).

 AR erachtet eine Beschränkung der Vernehmlassung auf einzelne, ausgewählte Bereiche ohne Berücksichtigung des Gesamtzusammenhangs der Vorlage als nicht zielführend. Die SAB kritisiert, dass der vorliegende Entwurf ein Flickwerk darstelle und den wirklichen Herausforderungen der Raumplanung nicht begegne.

 Das RPG soll ein Rahmengesetz bleiben (BL, GR, SG, ZG; SAB, SBV, sgv; BEBV, BVAG, BVGR, LBV, RAKUL, Swiss Beef, SZZV, VTL, ZüBV).

 Das RPG soll keine Sektoralpolitik betreiben (SAB, SBV; BEBV, BVAG, BVAR, BVGR, LBV, suisseporcs, Swiss Beef, SZZV, VTL, ZüBV).

4/25 041.21-00794/00021/00018/00002/00002