Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/32: Erläuternder Bericht zur internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 · 25 Seiten
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Weitere Bemerkungen:
Vorgeschlagene Kriterien für ein Engagement der IZA: Der Schweizerische Gewerkschaftsbund, der Schweizerische Städteverband und Travail.Suisse betonen, dass die Berücksichtigung der Schweizer Interessen dann gerechtfertigt sei, wenn es sich um langfristige Interessen der Schweiz handle. Der Schweizerische Gewerbeverband vertritt die Ansicht, dass die Interessen der Schweiz eindeutig Vorrang vor den Interessen der Entwicklungsländer haben müssen.
Politikkohärenz für nachhaltige Entwicklung: Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse unterstreichen die Bedeutung der Politikkohärenz, insbesondere im Bereich der Handels- und Finanzpolitik, damit diese nicht den Zielen der IZA zuwiderlaufen.
Zusammenarbeit mit den NGO: Economiesuisse weist auf die wichtige Rolle der NGO bei der Umsetzung von Projekten der IZA hin.
3.5 Weitere interessierte Kreise (Organisationen)
183 Organisationen aus der Kategorie «weitere interessierte Kreise» haben eine Stellungnahme abgegeben, darunter 17 Organisationen, die ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen worden waren.
1. Frage: Entsprechen die vorgeschlagenen Ziele Ihrer Ansicht nach den Bedürfnissen der Bevölkerung der Entwicklungsländer, den Interessen der Schweiz und den komparativen Vorteilen der IZA der Schweiz?
Ja Änderungswünsche Nein Keine Stellungnahme
Ausserparlamentarische 0 1 01
Kommissionen NGO, Stiftungen und Vereine 16 74 718
Privatsektor und Branchenverbände 7 6 00
Akademische Kreise 5 9 01
Kirchliche Kreise 0 28 17
Übrige 0 1 01
Total 28 119 828
Total (%) 15,5 % 65 % 4 % 15,5 %
Unter den eingegangenen Änderungswünschen zu den Zielen sprechen sich 61 Organisationen (darunter Alliance Sud, Caritas, NADEL/ETHZ, SNF, die Akademien der Wissenschaften Schweiz und viele religiöse Organisationen) für eine Priorisierung der Armutsbekämpfung als Hauptziel der IZA aus. 20 Organisationen (darunter die BK IZA, das Schweizerische Rote Kreuz, KOFF und Helvetas) fordern, dass die Gleichstellung der Geschlechter als eigenständiges Ziel behandelt wird. 12 Organisationen (darunter die BK IZA, Swiss Re, Fastenopfer, Helvetas, APG-ASPE, FGC, FOSIT und religiöse Organisationen) fordern eine stärkere Ausrichtung der IZA auf die Agenda 2030. Rund ein Dutzend Stellungnahmen verlangen einen stärkeren Fokus auf Gesundheit und Bildung.
Bezüglich des Ziels 1 («Zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum, zur Erschliessung von Märkten und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen [wirtschaftliche Entwicklung]») verlangen mehrere Organisationen die Präzisierung, dass die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze das Ziel sein muss. Mehrere bedauern, dass die Migration im Rahmen des Ziels zur menschlichen Entwicklung zu stark gewichtet werde. Ihrer Meinung nach sollte der Fokus dieses Ziels auf dem Zugang zur