Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/32: Erläuternder Bericht zur internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 · 25 Seiten
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Weitere Bemerkungen:
Kriterien für das Engagement der IZA: Die 90 Organisationen (darunter die BK IZA, Zurich Insurance, KOFF, Terre des hommes Schweiz und viele religiöse Organisationen), welche die Interventionskriterien ablehnen (22) oder deren Änderung verlangen (68), betonen mehrheitlich, die IZA solle weniger die Eigeninteressen der Schweiz ins Zentrum stellen und der Solidarität Vorrang vor kurzfristigen wirtschafts- oder migrationspolitischen Interessen einräumen. 80 Organisationen gehen nicht auf das Thema ein und 13 unterstützen die vorgeschlagenen Kriterien ausdrücklich (darunter Swiss Re, Credit Suisse, Interpharma, Initiatives et changement Suisse).
Politikkohärenz für nachhaltige Entwicklung: 45 Organisationen (darunter die BK IZA, mehrere kantonale Föderationen, Swissuniversities und mehrere religiöse Organisationen), die sich mit dem Thema Politikkohärenz für nachhaltige Entwicklung befassen, fordern eine bessere Koordination zwischen den relevanten Bundesämtern und Departementen und/oder mehr Kohärenz in der Handels-, Wirtschafts-, Steuer-, Migrations-, Klima- und Friedenspolitik.
Zusammenarbeit mit NGO: 25 Organisationen thematisieren die Rolle der NGO. Sie beantragen, die Zivilgesellschaft zu stärken mit dem Hinweis auf deren wichtige Rolle in Demokratisierungsprozessen. Sie verlangen, dass die geografische Fokussierung der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit des EDA nicht für die Programmbeiträge für Schweizer NGO gelten solle.
3.6 Weitere interessierte Kreise (Einzelpersonen)
27 Einzelpersonen haben sich spontan an der Vernehmlassung beteiligt.
1. Frage: Entsprechen die vorgeschlagenen Ziele Ihrer Ansicht nach den Bedürfnissen der Bevölkerung der Entwicklungsländer, den Interessen der Schweiz und den komparativen Vorteilen der IZA der Schweiz?
Ja Änderungswünsche Nein Keine Stellungnahme
Einzelpersonen 2 13 111
Unter den eingegangenen Änderungswünschen zu den Zielen sprechen sich acht Personen für die Priorisierung der Armutsbekämpfung aus. Eine Person ist der Auffassung, dass die Ziele nicht den genannten Kriterien entsprechen, weil die kurzfristigen Interessen der Schweiz zu viel Gewicht hätten.
2. Frage: Entsprechen die neuen Schwerpunkte Ihrer Ansicht nach den Bedürfnissen der Bevölkerung der Entwicklungsländer, den Interessen der Schweiz und den komparativen Vorteilen der IZA der Schweiz?
Ja Änderungswünsche Nein Keine Stellungnahme
Einzelpersonen 1 15 110
Im Rahmen der Änderungsvorschläge zu den Schwerpunkten lehnen zwölf Personen die Verknüpfung zwischen IZA und Migration ab. Fünf betonen, dass Partnerschaften mit dem Privatsektor vornehmlich dem lokalen Privatsektor (KMU) zugutekommen sollten. Einige fordern die Aufnahme weiterer Themen wie Bildung, Forschung oder Landwirtschaft.