Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/33: Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV); Zulassung der Podologinnen und Podologen als Leistungserbringer im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP); Spitalkostenbeitrag · 23 Seiten
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2 Eingegangene Stellungnahmen
Im Rahmen der Vernehmlassung sind 107 Stellungnahmen von folgenden Organisationen und Personen eingegangen:
24 Kantonen sowie der GDK
5 in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien (CVP, FDP, GPS, SPS, SVP)
1 gesamtschweizerischen Dachverband der Wirtschaft (SGB)
23 Leistungserbringerverbänden (AGD, AFD, ASPS, BEKAG, DV, FMH, GEDG, MFÄF, mfe, OPS, RSVD, SDG, senesuisse, SGAIM, SGDV, SGED, SIDB-GICID, SMVS-VSÄG, Spitex Schweiz, SPV-BE, svbg, Verein Podologinnen EFZ Kanton Solothurn, ZGKS)
44 Leistungserbringern bzw. Praxen (Aline’s Fuss-Praxis, Gabriela Aeschbacher, Barfuss Praxis, Nicole Barth-Benz, Patrizia Berther, Maria Brun, Caroline Buonaurio, Regina Burren, Pascale Christ et al., Renate Dissi, Jessica Eyer, Feetness GmbH, Fitarium, Silvia Friedli, Fusspflege Brigitte, Fusspraxis Helene Schluep, Fusspraxis René Werthmüller, Nicole Geissler, Pia Hiltebrand, Sandra Hüppin, Saskia Kaiser, Jenny Larice, Nadia Niederberger, Sabrina Niggli, Podologie Area, Podologie an der Aare, Podologie Fussfit, Podologie Leitgeb, Podologie zum Törli, Podologiepraxis Karin Müller, Podologiepraxis Oberdorf, Podologiepraxis Claudine Waeber, Podologie Spitznagel, Michelle Räber-Zürcher, Rita Stuber, Angela Romer, Beatrice Schnorf, Heidi Schwab, Swiss Podo AG, Myriam Stampfli, Maya Stieger, Claudia Vögeli, Dora Wingeier-Ronchi, Sonja Würsch)
3 Patientenorganisationen (Pro Senectute, SSR, VASOS)
2 Versichererverbänden (curafutura, santésuisse) und 2 Versicherern (Groupe Mutuel, SUVA)
2 andere (Verein QualiCCare, polsan Plattform Interprofessionalität)
Die Liste der Vernehmlassungsteilnehmenden (mit den in diesem Bericht verwendeten Abkürzungen) ist im Anhang zu finden.
3 Zusammenfassung der Stellungnahmen
3.1 Stellungnahmen zur Vorlage im Allgemeinen
Die Vorlage stösst im Grundsatz bei den Vernehmlassungsteilnehmenden grossmehrheitlich auf Zustimmung:
Sie wird von praktisch allen Kantonen und der GDK befürwortet. Der Kanton Thurgau lehnt die vorgeschlagenen Änderungen ab, mit der Begründung, dass jede neue Berufsgruppe, die als Leistungserbringer im Rahmen der OKP zur selbständigen Abrechnung zulasten der OKP zugelassen wird, systembedingt zu einer Steigerung der Kosten und damit der Krankenkassenprämien führe. Der Kanton Uri erachtet es zurzeit nicht angezeigt, dass eine neue Berufsgruppe Leistungen über die OKP abrechnen kann, weil eine Mengen- und Kostenausweitung befürchtet wird.
Die Parteien unterstützen die Vorlage mehrheitlich ebenfalls. Die SVP fordert, dass bei den Podologinnen und Podologen zuerst die Qualitätsstandards angehoben und die in Kapitel 2.1 des erläuternden Berichts vorgesehenen Massnahmen im Bereich Qualitätssteigerung umgesetzt werden, bevor eine weitere Leistungserbringergruppe auf ärztliche Anordnung zulasten der OKP tätig wird und eine weitere Mengenausweitung über die Prämienzahlenden hereinbreche.