Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/76: Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG); Bezug von Mitteln und Gegenständen im EWR · 26 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 3Fedlex · Ergebnisbericht

1 Vernehmlassung

1.1 Gegenstand der Vernehmlassung

Die vorgesehene Änderung des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; 832.10) soll dem Bundesrat die Kompetenz erteilen vorzusehen, dass die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Kosten von bestimmten Mitteln und Gegenständen übernimmt, welche Versicherte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beziehen. Der Bundesrat soll die Umsetzung der neuen Bestimmung auf Verordnungsstufe regeln. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) bestimmt die für den privaten Bezug im EWR geeigneten Mittel und Gegenstände in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL).

1.2 Durchführung des Vernehmlassungsverfahrens

Das EDI hat im Auftrag des Bunderats zur KVG-Änderung (Bezug von Mitteln und Gegenständen im EWR) eine Vernehmlassung nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b des Vernehmlassungsgesetzes vom 18. März 2005 (VlG; SR 172.061) durchgeführt. Die Vernehmlassung dauerte vom 13. Dezember 2024 bis am 31. März 2025. Insgesamt haben 78 Organisationen am Vernehmlassungsverfahren teilgenommen, drei von ihnen haben ausdrücklich auf eine Stellungnahme verzichtet.

Die Stellungnahmen lassen sich wie folgt unterteilen:

• 24 Kantone und die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren

(GDK): Appenzell Ausserrhoden (AR), Appenzell Innerrhoden (AI), Aargau (AG), Basel-Landschaft (BL), Basel-Stadt (BS), Bern (BE), Freiburg (FR), Genf (GE), Glarus (GL), Graubünden (GR), Jura (JU), Luzern (LU), Neuenburg (NE), Nidwalden (NW), Obwalden (OW), St. Gallen (SG), Schwyz (SZ), Solothurn (SO), Tessin (TI), Thurgau (TG), Wallis (VS), Waadt (VD), Zug (ZG) und Zürich (ZH). Uri (UR) hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Der Kanton Schaffhausen (SH) hat nicht am Vernehmlassungsverfahren teilgenommen.

• 4 in der Bundesversammlung vertretene politische Parteien: Die Liberalen (FDP), Die Mitte,

Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS) und Schweizerische Volkspartei (SVP).

• 3 gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft: economiesuisse, Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) und Schweizerischer Gewerbeverband (SGV).

• 9 Vertreter der Hersteller und der Pharmaindustrie: Groupement Romand de l’Industrie Pharmaceutique (GRIP-Pharma), Intergenerika, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz (Interpharma), Swiss Pharma Logistics Association (pharmalog.ch), Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences (scienceindustries), Schweizerischer Verband der Diagnostica-Geräte-Industrie (SVDI), Schweizerischer Verband für komplementärmedizinische Heilmittel (SVKH), Schweizer Medizintechnikverband (Swiss Medtech) und Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz (vips).

• 3 Konsumentenverbände und Patientenorganisationen: Schweizerisches Konsumentenforum (kf), Pro Senectute Schweiz (Pro Senectute) und Vereinigung aktiver Senior:innen- und Selbsthilfeorganisationen der Schweiz (VASOS).

• 25 Leistungserbringer: Apothekerverband des Kantons Bern (AKB), Bündner Apothekerverband (Apotheken Graubünden), ARTISET - die Föderation der Dienstleister für Menschen mit Unter-stützungsbedarf (ARTISET), Apothekerverband des Kantons Zürich (AVKZ), Apothekerverein Schaffhausen (AVSH), Basellandschaftlicher Apotheker-Verband, Baselstädtischer Apotheker-Verband, Bündner Ärzteverein (BÄV), CURAVIVA Schweiz – der Branchenverband der Dienstleister für Menschen im Alter (CURAVIVA), Verband der medizinischen Laboratorien der Schweiz (FAMH), Freiburger Apotheker Gesellschaft (FApG), Verband chirurgisch und invasiv tätiger Ärztinnen und Ärzte Schweiz (FMCH), Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH), Luzerner Apotheker Verein (LAV), Lungenliga, Ärztegesellschaft des Kantons Freiburg (MFÄF), Schweizerischer Apothekerverband (pharmaSuisse), Walliser Apothekerverein (pharmawallis), Schweizerischer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK),