Rapport sur les résultats

Consultation 2007/56: 06.414 Initiative parlementaire. Loi sur la nationalité. Délai plus long pour annuler une naturalisation · 26 pages

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Département fédéral de justice et police DFJP

Office fédéral des migrations ODM

Domaine de direction Nationalité, intégration et subventions fédérales Section Nationalité

fribourgeois de l'état civil et des naturalisations découvre des situations qui paraissent abusives, mais qui sont prescrites en raison du délai actuel de 5 ans (délai de prescription absolue). La pratique du canton de Fribourg, stricte, a permis de constater que certaines personnes vivant dans des situations relevant de l'abus de droit évitent de divorcer de leur conjoint suisse pour ne pas attirer l'attention du service en charge des naturalisations sur leur situation. Cela ne les empêche toutefois pas de vivre, parfois auprès d'un autre partenaire, jusqu'à l'écoulement du délai de prescription qui est maintenant bien connu. Il s'ensuit que ce n'est généralement qu'après l'écoulement du délai de prescription que les divorces interviennent, et que ce n'est qu'à ce moment là aussi que les autorités constatent l'ouverture de procédures matrimoniales en vue d'un nouveau mariage avec un autre compagnon ou une autre compagne, avec parfois même la présence d'enfants du couple nés pendant le mariage avec l'ancien conjoint suisse. Dès lors, au regard de ces expériences, le Conseil d'Etat se déclare favorable à la proposition de révision de l'article 41 al. 1 et 1bis LN, qui étend à 8 ans le délai de prescription absolue pour prononcer l'annulation d'une naturalisation obtenue sur la base de déclarations mensongères ou d'une dissimulation de faits essentiels.

GL:

Die Stossrichtung und Vorschläge der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates werden unterstützt. Negative Erfahrungen in jüngerer Zeit bei den für die Einbürgerung und die Fremdenpolizei zuständigen Behörden haben aufgezeigt, dass durchaus ein Handlungsbedarf zur Eindämmung von Missbräuchen im Bereich Scheinehen etc. besteht. Eine Verfeinerung und Ausdehnung des Instrumentariums zur Bekämpfung unerwünschter Tendenzen ist nötig, nicht zuletzt auch im Interesse jener ausländischen Personen, welche sich ordnungsgemäss einbürgern lassen und dabei erheblichen Integrations- und Assimilierungsaufwand auf sich nehmen.

GR:

Es ist unbestritten, dass es zur effizienten Missbrauchsbekämpfung einer Verlängerung der Verjährungsfrist bedarf. Ebenfalls ist der Feststellung zuzustimmen, wonach Nichtigkeitsverfahren sehr aufwändig sind. Der erforderliche Aufwand für die Nichtigkeitsverfahren gemäss Art. 41 BüG ist vergleichbar mit dem Aufwand der kantonalen Ausländerbehörde für den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung gemäss Art. 9 Abs. 4 ANAG. Aufgrund der Erfahrungen im Bereich des Ausländerrechts sowie der langen Dauer von Nichtigkeitsverfahren gemäss Art. 41 BüG auf Bundesebene bestehen erhebliche Zweifel, dass die Missbrauchsbekämpfung mit den aktuellen personellen und finanziellen Ressourcen effizient und konsequent betrieben werden kann. Der Missbrauchsbekämpfung ist aufgrund ihrer präventiven Wirkung grosse Bedeutung zuzumessen. Es darf nicht sein, dass eine effektive und gezielte Missbrauchsbekämpfung mangels Ressourcen von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. In diesem Zusammenhang ist auf die aktuelle Problematik in Bezug auf die Folgen einer Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung hinzuweisen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung erhält die Person nach einer Nichtigerklärung nicht grundsätzlich den Aufenthaltstatus, den sie im Zeitpunkt vor der erleichterten Einbürgerung hatte (Bundesgerichtsentscheid 2A.244/2006). Aufgrund eines langen, ordnungsgemässen Aufenthaltes können jedoch Ansprüche auf eine Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung vorhanden sein.

Dies bedeutet, dass die Ausländerbehörde zu prüfen hat, ob die Bewilligung erteilt, verlängert oder entzogen wird. Dies führt in der Praxis dazu, dass das Bundesgericht bei derselben Person eine Nichtigerklärung schützt, eine Entfernungsmassnahme der Ausländerbehörde jedoch aufhebt (vgl. Entscheide des Bundesgerichtes 5A.9/2003 i.V. mit 2A.221/2005). Hinzu