SchKG

9'976 Entscheide zu genau dieser Norm · Seite 169/200

Als Norm
  1. BGE 55 III 18011.12.1929Der in Art. 237 Abs. 3 SchKG vorgesehene Gläubigerausschuss kann gültig auch von der zweiten Gläubigerversammlung ernannt werden. Letztere ist insbesondere auch befugt, dem Gläubigerausschuss das Recht zu übertragen, zu den hängigen Kollolmtionsprozessen und Masserechtsansprüche
  2. BGE 55 III 16027.11.1929Die Ver wer tun g 'e in e s Mit e i gen t ums 80 n - t e i 1 e s, obwohl das Grundstück selbst verpfändet ist, zumal ohne Steigerungsanzeige an die übrigen Miteigentümer, ist nichtig. Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken. Art. 73; Anleitung dazu, Ziff. 32-34.
  3. BGE 55 III 15215.11.1929• Dem Schuldner und seiner Familie unumgänglich notwendig» im Sinne des Art. 93 SchKG ist, m. a. W. zum E xis t e n z· mi n i m 1.1 m gehört auch ein der früheren (g e s chi e· d e 11 e n) Ehe fra u des Schuldners in Anwendung des Art. 152 ZGB zugesprochener U n t e r haI t s bei
  4. BGE 55 III 17124.10.1929Zur Anfechtungsklage nach Art. 285 Ziff. 1 SchKG ist nicht nur der ursprüngliche sondern auch jeder spätere Verlustscheingläubiger legitimiert.
  5. BGE 55 III 14623.10.1929Die B e t r e i b u n g g e gen ni c h tim H à n d e l sr e g is t e r ein <Y e t r à <Cf e n e Per so n e n - G e s e 11 s c h à ft e n ist nicht durch Pfändung fortzusetzen, sondern regelmässig hat das Betreibungsamt zunächst die Handelsregisterbehörden um eine Entscheidung übe
  6. BGE 55 III 12216.10.1929Werden bei der Ver wer tun g von Gegenständen, die für mehr als ein enG 1 ä u b i ger gepfändet sind, die K 0 s t e n durch den Erlös nicht gedeckt, so können dieselben nicht auch denjenigen Gläubigern auferlegt werden, die kein Verwertungsbegehren gestellt haben.
  7. BGE 55 III 11611.10.1929hn Ausland wohnende Teilhaber einer offenen Handelsgesellschaft, die in der Schweiz eine Zweigniederlassung besitzt, können am Orte der Zweigniederlassung für Schulden, die zu deren Lasten eingegangen sind, betrieben werden. Art. 50 SchKG.
  8. BGE 55 III 10410.10.1929Abtretung von Rechtsansprüchen der Konkursmasse: Der Gläubiger, welcher die Abtretung nicht verlangt, schliesst sich damit selbst vom Prozessgewinn aus und hat keinen Anspruch auf Berücksichtigung seiner Interessen in der Weise, dass eine Abtretung überhaupt unterbleibe. (Erw. 1
  9. BGE 55 III 10125.09.1929Lohnpfändung. Berechnung des Jahres, für dessen Dauer eine Lohnpfändung zulässig ist, vom Tag des Pfändungsvollzuges an, und zwar selbst dann, wenn die pfändbare Quote bereits zu Gunsten einer andern Betreibung gepfändet ist. Art. 93 SchKG.
  10. BGE 55 III 9223.08.1929Der vom Gläubiger gemäss Art. 230 SchKG zu leistende Vorschuss dient zur Deckung der künftigen Kosten des Verfahrens, nicht zur Deckung der bis zur Einstellungsverfügung aufgelaufenen Kosten. Ob der Vorschuss in bar oder in anderer Weise zu leisten sei. ist eine Ermessensfrage.
  11. BGE 55 III 8916.08.1929Werden bereits gepfändete Gegenstände innert der Teilnahmefrist arrestiert, so nimmt der Arrestgläubiger nicht provisorisch an der Pfändung teil, auch nicht gegenüber solchen Gläubigern, welche erst nach der Arrestierung an der Pfändung teilnehmen. SchKG Art. 281.
  12. BGE 55 III 7416.07.1929Wird einem Gläubiger das Recht vorbehalten, einen dem Schuldner als unpfändbar überlassenen kostbaren Gegenstand nach Lieferung eines billigeren Ersatzgegenstandes zu pfänden, so hat das Betreibungsamt dem Gläubiger sofort nach Feststellung der Kompetenzqualität jenes Objektes ei
  13. BGE 55 III 13211.07.1929[[PAGE:BGE 55 III 132 S. 133]] Die Frage, ob ein Gläubiger den Anspruch der Ehefrau des Schuldners auf Anschluss an der Pfändung ohne vorherige Betreibung (Art. 111 SchKG) mit Recht bestreitet, betrifft. sofern der Schuldner selbst sich dem Anschluss nicht widersetzt, ausschliess
  14. BGE 55 III 12805.07.1929Sicherstellung der Vollziehung des Nachlassvertrages durch Hinterlegung. Konkurseröffnung vor der Vollziehung des Nachlassvertrages. Anmeldung zunächst einer gewöhnlichen, später einer durch die hinterlegten Vermögenswerte pfandversicherten Forderung. Verzicht auf das Pfandrecht
  15. BGE 55 II 17104.07.1929Der Erwerber eines P fan d t i tel s ist verpflichtet, vom gesamten Inhalt der Urkunde, nicht nur von ihrem Ingress Kenntnis zu nehmen. I m T i tel vor g e s c h r i e ben e per iod i s c h e A b z a h 1 une n, die der Schuldner dem bisherigen Gläubiger vor der Anzeige des Gläubi
  16. BGE 55 III 6302.07.1929Rekurslegitimation der Konkursverwaltung zur Anfechtung der Aufhebung einer von ihr erlassenen Verfügung, womit eine von ihr gemäss Art. 260 SchKG erteilte Abtretung widerrufen worden war (Erw. 1). Abtretung gemäss Art. 260 Sc h K G. Wenn eine Konkursforderung eines Gläubigers,
  17. BGE 55 III 5901.07.1929Lös c h u n g von P fan d r e e h t e n im Fall e e rg e b n i s los erB e t r e i b u n g. Unter der «in Betreïbung gesetzten Forderung», deren Pfandrecht bei ergebnisloser Betreibung gemäss Art. III VZG zu löschen ist, ist nur die Forderung desjenigen Gläubigers, der die Pfand
  18. BGE 55 III 5528.06.1929Die Vorschrift des Art. 12 VZG hat zur Voraussetzung, dass die Zugehörqualität der bezügl. Gegenstände an sich feststeht und nicht bestritten ist. Bestreitet der betreibende Gläubiger diese, so hat der Betreibungsbeamte in analoger Anwendung der Grundsätze des Art. 10 VZG, wenn d
  19. BGE 55 III 5326.06.1929SchKG. Art. 88 Abs. 2. — Die Frist für die Stellung des Pfändungsbegehrens wird um die Dauer des Aberkenungsprozesses verlängert. (Änderung der Rechtsprechung.)
  20. BGE 55 III 4820.06.1929Über die Rechtzeitigkeitdes R e c h t s vor s chI a g e s zu entscheiden kommt auch in der W e c h seI b e t r ei b u n g dem Betreibungsamt und den Aufsichtsbehörden zu (Erw. 1). Die Rechtsvorschlagsfrist wird unterbrochen, wenn einer auf Aufhebung des Zahlungsbefehls abzielend
  21. BGE 55 I 7216.06.1929La convocation des intéressés à l'audience d'homologation du concordat en première instance doit se faire par voie de publication dans la Feuille fédérale du commerce et la Feuille officielle cantonale. Lorsque cette double formalité n'est pas observée, les créanciers ne perdent
  22. BGE 55 I 9914.06.1929Die Bestimmung der Art. 31 und 32 SchKG, wonach eine Frist, auch für die durch die Post eingereichten Eingaben, am letzten Tage abends 6 Uhr abläuft, bezieht sich nicht auf die kantonale Frist für den Rekurs gegen Entscheide des Roohtsöffnungsrichters. Wird sie hierauf bezogen, s
  23. BGE 55 III 3901.06.1929Die Frage, ob ein Gegenstand Erträgnis, oder Bestandteil, oder Zugehör einer Liegenschaft und infolgedessen den betr. Grundpfandgläubigern mitverhaftet sei, hat der Richter im K 0 11 0 kat ion s pro z e s s zu entscheiden. Um die Grundlagen für einen solchen Rechtsstreit zu schaf
  24. BGE 55 III 3026.04.1929Fällt der Arrestort mit dem ordentlichen Betreibungsforum des Schuldners zusammen, so braucht sich die A r r 6 s t b e - t r e i b u n g nicht auf die Pfändung und Verwertung der Arrestobjekte zu beschränken (Erw. 1). Art. 280 und 52 SchKG. Will der Schuldner neues Vermögen nur
  25. BGE 55 III 2619.04.1929SchKG Art. 92 Ziff. 10: Unfallversicherungssummen sind gänzlich unpfändbar, wie gross sie immer sein mögen, und auch wenn sich der Schuldner im Auslande befindet.
  26. BGE 55 III 3522.03.1929WeIUl in der Publikation betr. die Auflegung des K 0 11 0 kat ion s p 1 a n e s ein vom Zeitpunkt des Erscheinens des Amtsblattes verschiedener, späterer Zeitpunkt als Beginn der Auflagefrist angeführt wurde, bemisst sich auch die zeh n t ä gig e F r ist zur ger ich t.l ich e n A
  27. BGE 55 III 2020.03.1929Kom pet e n z ans p r u c h, SchKG Art. 92. Eine Nähmaschine ist gemäss Art. 92 Ziff. 2 SchKG unpfändbar, wenn der Schuldner eine zahlreiche Familie besitzt, deren Bekleidung die Verwendung einer solchen Maschine unentbehrlich macht (Erw. 1). Ein von der Ehefrau des Schuldners
  28. BGE 55 III 1713.03.1929Einem Begehren um Verwertung von M i e t z i n H l' e t, e 11- ti 0 n s 0 b j e k t e n darf erst Folge gegeben werden, nachdem zuvor gemäss Art. 283 Abs. 3 SchKG eine R e t e n t ion Hu r k und e aufgenommen worden ist. Ein in Missachtung dieser Vorschrift eingeleitetes Verfahre
  29. BGE 55 III 1222.02.1929Da,;; Betreibungsamt kann die Pfändung von Sachen, welche der Gläubiger als dem Schuldner gehörend bezeichnet, nicht aus dem Grunde verweigern, dass der Schuldner behaupte, er sei nicht mehr deren Eigentiimer. und der angebliche Käufe}' dies bestätige (Erw. 1). Gibt der angeblic
  30. BGE 55 III 101.02.1929Gegen den im Handelsregister eingetragenen Erb e n ein e s W e c h seI aus s tell e r s ist die W e c h seI b e t r e ib u n g möglich, auch wenn der Aussteller selber nicht dor Konkursbetreibung unterlag. SchKG Art. 177.
  31. BGE 54 III 31316.11.1928Loh n p f ä n dun g. B e r e c h nun g des E x i - s t e n z m i n i m ums. S c h K GAr t. 9 3. Massgebend sind die Verhältnisse, zur Zeit des Pfändungsvollzuges (Erw. 1). Das Existenzminimum berechnet sich nach dem gesamten Einkommen, über das der Schuldner und die mit ihm im
  32. BGE 54 III 30705.11.1928G e p f ä n d e t e F 0 r der u n gen sind (mit Ausnahme der in Art. 132 SchKG angeführten Ansprüche sowie der noch nicht verdienten, gepfändeten Lohnguthaben) innert der Frist des Art. 122 SchKG zu ver wer t e n, nnbekümmert, ob deren Zahlung mit grösserer oder weniger grosser W
  33. BGE 54 III 28029.10.1928Ist die Höhe der Fra u eng u t s e r s atz f 0 r der u n g von der Entscheidung über Eigentumsansprachen abhängig, so ist nach Art. 48 Abs. 2 oder 59 Abs. 2 Satz 2 der Konkursverordnung vorzugehen.
  34. BGE 54 III 27926.10.1928Der von einem Dritten schriftlich erhobene und von ihm mit dem Namen des Schuldners unterzeichnete Rechtsvorschlag ist gültig, sofern der Schuldner beweist, dass der Dritte in seinem Einverständnis gehandelt hat. Art. 74 SchKG.
  35. BGE 54 III 27723.10.1928Die Aus s ta n d s vor sc h r i f te n des Art. 10 SchKG gelten auch für die Mitglieder der k a n ton ale n Auf sie h t s b e hör d e 11. Les dispositions de l'art. 10 LP relatives a la récusation valent aussi pour les membres des autorités cantonales de surveillance. Il dispos
  36. BGE 54 III 27320.10.1928n e s c h wer d e mit dem Antrag auf materielle Abänderung des K 0 110 kat ion s p 1 an e s (im Konkurs) können auch solche Drittpersonen nicht führen, welchen die Kollokationsplananfechtungsklage nicht zusteht. Die einzelnen Genossenschafter, welche für die Genossenschaftsverbi
  37. BGE 54 III 26608.10.1928Gegen eine vom Konkursbeamten während des Konkursverfahrens begangene Rechtsverweigerung ist auch nach Konkursschluss noch eine Beschwerde möglich, wenn die betr. Verfügung überhaupt noch nachgeholt werden kann. SchKG Art. 17. (Erw. 1). Der Ersteigerer einer Liegenschaft hat kei
  38. BGE 54 III 29927.09.1928111l Konkurs eines Mitbürgen, welcher sich einem anderen Mitbürgen ausdrücklich als R ü c k b ü r g e verpflichtet hat, kann dieser Mitbürge nicht neben dem Gläubiger im Kollokationsplan zugelassen werden. SchKG Art. 217.
  39. BGE 54 III 24625.09.1928Die P f ä n dun g s u r k und e n a b s c h r i f t ist den Parteien eingeschrieben zuzustellen. Bei Missachtung dieser Vorschrift trägt der Betreibungsbeamte die Beweislast dafür, dass der Schuldner trotzdem in den Besitz der Urkunde gelangt sei (Erw. 1). Der Umstand, dass ein
  40. BGE 54 III 24122.09.1928Will der Schuldner gegen eine Betreibung auf Pfandverwertung die Einrede erheben, dass die Verwertung des (unstreitig bestellten) Pfandes nicht durch Betreibung auf Pfandverwertung in die Wege geleitet werden dürfe, sondern durch privaten Pfandverkauf stattfinden müsse, so hat er
  41. BGE 54 III 29421.09.1928Wer auf der Zwangsversteigerung in gutem Glauben eine F 0 r der u n g erwirbt, ist in seinem Erwerb auch dann geschützt, wenn die versteigerte Forderung nicht dem Betriebenen, sondern einem Dritten zustand, mag dieser zwar nicht in der Lage gewesen sein, Widerspruch zu erheben.
  42. BGE 54 III 23518.09.1928Loh n p f ä n dun g, B e r e c h nun g des E x i - s t e n z m i n i m ums. S c h K GAr t. 9 3. Die Betreibungsbehörden haben diejenigen Elemente, die für die Festsetzung der dem Betreibungsschuldner als unpfändbar zu belassenden Lohnquote von Bedeutung sind, von Amtes wegen zu
  43. BGE 54 III 23814.09.1928In der Betreibung gegen einen im Auslande wohnenden Schuldner am Orte des gewählten Spezialdomizils können alle Guthaben gepfändet werden, von denen der betreibende Gläubiger behauptet, sie stehen dem Betriebenen gegenüber III der Schweiz wohnenden Drittschuldnern zu (Erw. 1). U
  44. BGE 54 III 22931.08.1928Auch solche Drittansprecher, die erst n ach Pfändungsvollzug ein Pfändungsobjekt erworben, haben Anspruch auf die Einleitung des Widerspruchsverfahrens, sofern sich nicht dem Betreibungsbeamten in unzweifelhafter Weise und ohne dass hierüber komplizierte und weitläufige Erhebunge
  45. BGE 54 III 23131.08.1928Wer eine Forderung gegen den Gemeinschuldner daraus herleitet, dass für seine Rechnung ein Dritter Geld beim Gemeinschuldner einbezahlt habe, hat eine Konkursforderung anzumelden und nicht eine Eigentumsansprache bezüglich der vom Dritten angemeldeten Konkursforderung. Indessen k
  46. BGE 54 I 16118.07.1928Art. 2 Üb.-Best ..z. BV, Art. 16 SchKG. Zuständigkeit des Bundesrates zur Festsetzung des Gebührentarifes für das Rechtsöffnungsverfahren (Erw. 2). Bei der Festsetzung der Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens darf der von Art. 65 GT z. SchKG und den allgemeinen Bestimmungen diese
  47. BGE 54 III 22313.07.1928Der im Handelsregister eingetragene S c h u I d n e r kann gegen die Pfändung für andere als die in Art. 43 SchKG' aufgeführten Forderungen auch noch nach Ablauf von zehn Tagen Beschwerde führen. Zu diesen Forderungen gehören jedoch die P r ämienforderungen der Schweizerischen U
  48. BGE 54 III 22613.07.1928Art. 278 SchKG: Wenn in verschiedenen Betreibungskreisen mehrere Arreste erwirkt worden sind, ohne dass ihnen am Wohnort des Schuldners eine Betreibung vorausgegangen ist, muss zur Verfolgung der Arreste an jedem Arrestort eine besondere Betreibung angehoben werden.
  49. BGE 54 III 20511.07.1928M i e t z ins r e t e n t ion s r e c h t. Die Retentionsurkunde gemäss Art. 283 Abs. 3 SchKG hat nur die Funktion eines betreibungsrechtlichen Sicherungsmittels, sie bewirkt nicht die unanfechtbare Feststellung des betreffenden Retentionsrechtes, sondern es fällt die endgültige
  50. BGE 54 III 19203.07.1928B e s c h wer d e ver f a h ren: Die Aufsichtsbehörden dürfen nicht über die Beschwerdeanträge hinausgehen, ausser bei Verletzung zwingender betreibungsrechtlicher Vorschriften (Erw. 2). Widerspruchsverfahren: Die Entscheidung über die Frage, ob Russland bezw. seine gegenwärtige