SchKG
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Als Norm- BGE 59 III 13219.05.1933Die Aufsichtsbehärde ist befugt, die Bestellung eines GI ä u b iger aus s c h u s ses durch die Gläubigerversammlung aufzuheben oder den Ausschuss anders zu besetzen, wenn sie es für angezeigt erachtet (Art. 239 SchKG). Sie kann jedoch nur solche Gläubiger zu Mitgliedern des Aus
- BGE 59 III 15019.05.1933P f a'n d n a. e h las s ver fahr e n (Bundesbeschluss vom 30. September 1932): Grundsätze des Verfahrens vor der Nachlassbehörde und vor Bundesgericht (Art. 294 SehKG, Art. 31 des Bundesbeschlusses) (Erw. 1). • Voraussetzung der Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens ist (Art.
- BGE 59 III 15419.05.1933P fan d n 80 chi a i. s ver f 80 h ren (Bundesbeschluss vom 30. September 1932): Rekurs an das Bundesgericht: Legitimation (Erw. 1) und Verfahrensgrundsätze (Erw. 2). Betreiben Gesamteigentümer eines Hotels (Erben) dasselbe als Kollektivgesellschaft, so können nur die ersteren
- BGE 59 III 12516.05.1933Rechtsvorschlag wegen mangelndem neuen Vermögen (Art. 265 und 75 SchKG): Das Betreibungsamt hat nicht zu untersuchen, ob dem Schuldner diese Einrede formell überhaupt zusteht; anerkennt der Schuldner nachträglich, dass gegen ihn nie ein Konkurs durchgeführt wurde, so fällt dami
- BGE 59 III 12816.05.1933R e t e n t ion s r e c h t des Ver m i e t e r s - V e rp ä c h t e r s. Gegen Hinterlegung einer genügend grossen Geldsumme kann das Betreibungsamt davon absehen, die heimlich oder gewaltsam fortgeschafften Gegenstände zurückzubringen. Alsdann steht dem Vermieter- Verpächter
- BGE 59 III 11508.04.1933Ein gestützt auf einen Ver 1 u s t s ehe in binnen 6 Monaten seit dessen Ausstellung erwirkter Arrest muss durch neues Betreibungsbegehren prosequiert werden. Art. 271, 278 SchKG. Auch eine noch so geringe Kap i tal f 0 r der u n gau s (prämienfreier) Lebensversicherung ist unb
- BGE 59 III 9128.03.1933Ist eine Pfändung ungenügend ausgefallen, so kann der Gläubiger jederzeit eine Nachpfändung verlangen, solange überhaupt die Frist nach Art. 88 für das Pfändungsbegehren noch läuft. Art. 88, 97, 115 SchKG. Wenn der Gläubiger einen Gegenstand als Eigentum des Schuldners bezeichne
- BGE 59 III 7418.03.1933Art. 74 Abs. 2 SchKG: Ungültigkeit des Rechtsvorschlages für den Betrag, um den die Rechnung durch die zuständige Behörde eventuell reduziert werden sollte».
- BGE 59 III 6808.03.1933Re t e n t ion s u r k und e. Art. 283 SchKG, Art. 272 und 286 OR. Gegenstände, von denen offenkundig ist, dass sie nicht zur «Einrichtung oder Benützung» des Miet- bezw. Pachtobjektes gehören, dürfen nicht in die Retentionsurkunde aufgenommen werden.
- BGE 59 I 2403.03.1933Art. 4 du concordat du 23 août 1912 sur la garantie d'exécution des prestations de droit public et 81 LP: le débiteur poursuivi en paiement d'une prestation de droit public est en droit d'exciper, dans la procédure en main-levée définitive, de l'incompétence résultant de l'art. 4
- BGE 59 I 2703.03.1933Recevabilité du recours de droit public basé sur la violation des traités internationaux et dirigé contre une ordonnance de séquestre (consid. 1). L'art. 1 du traité franco-suisse de 1869 interdit le séquestre destiné à garantir une créance personnelle non exécutoire tant quand
- BGE 59 III 6628.02.1933Eine von der kantonalen Aufsichtsbehörde verhängte Disziplinarstrafe kann beim Bundesgericht höchstens dann angefochten werden, wenn sie im Gesetz gar nicht vorgesehen ist. Art. 13-15 und 19 SchKG. La peine disciplinaire infligée par l'autorité cantonale de surveil-
- BGE 59 III 2716.02.1933N ach las s ver t rag. Bestätigung der Praxis, wonach die Aufsichtsbehörden die örtliche oder sachliche Zuständigkeit der homologierenden Behörde nicht überprüfen können (Erw. 1). Mit Bestätigung des Nachlassvertrages er 1 ö s c h engernäss Art. 312 SchKG auch die Betreibungen,
- BGE 59 III 1908.02.1933Aus Aufwendungen zur Erhaltung von Erbschaftssachen während der Ausschlagungsfrist entsteht gegebenenfalls eine M ass e • ver bin d 1 ich k e i t zulasten der aus g e s chi a gen e n Ver las sen s c h a f t. Art. 571 Abs. 2, 939 ZGB; 262 Abs. 2 SchKG.
- BGE 59 III 4208.02.1933September 1932): Gegen die Verweigerung der Eröffnung des Verfahrens kann auch wegen Verletzung der Vorschriften des SchKG über das Nachlassverfahren an das Bundesgericht rekurriert werden (Erw. 1). Steht der Eröffnung des Verfahrens die Einrede der abgeurteilten Sache aus der
- BGE 59 III 5507.02.1933Ver wer tun g sb e geh ren bei der G r u pp e n p f ä ndung. Das von einem einzigen Gruppengläubiger rechtzeitig gestellte Verwertungsbegehren wirkt zugunsten sämtlicher Gruppengläubiger, sodass die Frist des Art. 116 SchKG für alle gewahrt ist.
- BGE 59 III 1604.02.1933Hat der Faustpfandgläubiger auf sein Faustpfandrecht verzichtet, so kann er gewöhnliche Betreibung auf Pfändung oder Konkurs anheben, auch wenn die Faustpfandgegenstände dem Verpfänder noch nicht zurückgegeben sind. [[PAGE:BGE 59 III 16 S. 17]] Der Verzicht auf das Faustpfandrec
- BGE 59 III 3204.02.1933P fan d n 80 chI 80 s sv e r f 80 h ren (Bundesbeschluss vom 30. September 1932): Art. 294 SchKG: Anhörung des Schuldners (Erw. 3). Art. 295 SchKG: Sachwalter, Wählbarkeitsvoraussetzungen (Erw. 4 e.). Art. 1 zit. BBeschl.: Nachweis des Beitrittes zur paritätischen Arbeitslose
- BGE 59 III 130.01.1933B e t r e i b u n g s 0 r t. Der Ort, wo eine Person eine Tätigkeit ausübt, während sie an einem andern Ort zu Hause ist und nach beendigter Arbeit täglich dorthin zurückkehrt, ist nicht ihr Wohnsitz (.B~rw. 1). Der Betreibungsort des Art. 50 Abs. 1 SchKG gilt nur für die Schul
- BGE 59 I 1827.01.19331. Irrecevabilité du recours de droit public en tant qu'il conclut à l'annulation d'actes de poursuite dont l'autorité de surveillance peut connaître (consid. 1). 2. Les prescriptions de la LP fixant le for de la faillite étant de droit impératif, le juge requis de déclarer une
- BGE 58 III 18420.12.1932B etre i b u n g ge gen die Ehefrau unter Umgehung des Ehemannes: Behauptet der Gläubiger, der vorhandene Hausrat sei Sondergut der Frau, so ist derselbe zu pfänden und das Widerspruchsverfahren zu eröffnen. SchKG Art. 47 und 106 ff.
- BGE 58 III 17917.12.1932Pfändung von beweglichen Sachen. Verkauf der gepfändeten Gegenstände durch den S c h u 1 d n e r in Verletzung von Art. 9 6 SchKG. Hinterlegung des Verkaufspreises durch das Betreibungsamt. Wenn die gepfändeten Gegenstände noch in natura vorhanden sind, braucht sich der Pfändun
- BGE 58 III 16521.11.1932Das une hol ich e Kin d <lC)S Sehulducrs gehört. zu dessen Familie im Sinn von Art. 93 SchKG, selbst wenn es, weil der Vater verheiratet ist, nicht gültig anerkannt werden konnte. Die Betreibungsbehördnn sind indessen nicht an die durch Gerichtsurteil oder durch Vertrag zwischen
- BGE 58 III 16821.11.1932Zulässigkeit des A I' r e;; t voll zug e s mit Bezug auf Fabrikate, die der Schuldner (Eigentümer) gemäss Lizenzvertrag nur in bestimmten auswärtigen Ländern in Verkehr bringen darf. Art. 275 SchKG.
- BGE 58 I 36328.10.1932Rechtsöffnungsverfahren (Art. 25 Ziff. 2, Art. 80·82, 84 SchKG). Für den Anspruch auf einen materiellen Entscheid des Rechtsöffnungsrichters genügt der schriftlich gestellte Rechtsöffnungsantrag in Verbindung mit der Einsendung der als Rechtsöffnungstitel angerufenen Urkunden. Di
- BGE 58 III 16326.10.1932Wenn der Schuldner ohne Bewilligung über die gepfändeten Gegenstände verfügt hat, so kann das Betreibungsamt eine Nachpfändung gemäss Art. 145 SchKG vornehmen.
- BGE 58 III 15630.09.1932Loh n p f ä n dun g, Pflegekinder, denen gegenüber der Schuldner weder eine gesetzliche noch eine moralische Unterstützungspflicht hat, gehören nicht zu seiner Familie im Sinne von Art. 93 SchKG.
- BGE 58 III 15830.09.1932\Yel' Ei gen t tl m san s p r a ehe an der gepfändeten Sache erhoben, dann aber im Laufe des bloss mit pa u I i a n i- " c her A n fee h tun g begründeten Widerspruchsprozesses wieder zurückgezogen hat, ist deswegen nicht von der Teilnahme an der Pfändung ausgeschlossen (sofern d
- BGE 58 III 14929.09.1932Art. 8 SchKG: Ein Gläubiger (eines vor mehr als 30 Jahren ausgestellten Piändungsverlustscheines über einen kleinen Betrag) kann nicht ohne weiteres ein Verzeichnis aller vor mehr als 30 Jahren gegen den (gleichen) Schuldner ausgestellten Pfändungsverlustscheine verlangen.
- BGE 58 III 15129.09.1932Bestätigung der Rechtsprechung, dass der im A r res t b e feh 1 genannte dritte Gewahrsamsinhaber von um der Gattung nach bezeichneten Vermögensstücken zur Auskunft über diese verpflichtet ist, und dass ihm Strafanzeige wegen Ungehorsam angedroht werden darf, auch wenn dies gegen
- BGE 58 II 34727.09.1932Prétendu contrat de consignation de vins destinés à être revendus. Nature du contrat: dépôt, mandat, contractus aestimatorius, vente sous condition suspensive? En realiM, promesse de contracter des ventes successives, affectées d 'une modalit6 visant à garantir le vendeur: lex co
- BGE 58 I 23223.09.1932Gerichtsstand der Widerspruchsklage: Erw. 1 und 2. — insbesondere der Klage nach Art. 107 SchKG um Forderungen: Erw. 2. - Positiver interkantona.ler Kompetenzkonflikt: Voraussetzungen: Erw.3.
- BGE 58 III 13320.09.1932Li e gen s c haft s s t e i ger u n g. Art. 133 ff. SchKG. I. Der Bürge ist unter den gleichen Voraussetzungen berechtigt, die Steigerung auf dem Beschwerdeweg anzufechten wie der Gläubiger. Erw. 1. 2. Wegen Berücksichtigung eines nicht im Lastenverzeichnis aufgeführten Pfandre
- BGE 58 III 11520.07.1932Eine von mehreren Gläubigern als Streitgenossen angehobene Betreibung besteht solange zu Recht, als sie auch nur von einem einzigen der Gläubiger aufrechterhalten wird.
- BGE 58 III 11820.07.1932Betreibungs- - und K 0 n kur s pro t 0 k 0 11 e, Art. 8 SchKG. Die Betreibungs- und Konkursbücher sind (im Gegensatz zu den Urkunden) von Bundesrechts wegen länger als zehn Jahre aufzubewahren. An den Interessennachweis darf das Amt nicht umso strengere Anforderungen stellen, a
- BGE 58 III 10804.07.1932S u m m a r i s c h e s K 0 n kur s ver f a h ren. Verwertung von (bestrittenen) Ansprüchen der Masse auf Beteiligung am Gewinn (aus der Ausbeutung von Reproduktionsrechten): hat nach den gewöhnlichen Vorschriften zu erfolgen, nicht nach der Verordnung betr. Pfändung und Verwert
- BGE 58 III 10523.06.1932G e w a h r sam der Ehefrau an den in der Betreibung gegen ihren Ehemann gepfändeten Sachen: beurteilt sich in jedem Fall nur darnach, ob sie über jene Sachen tatsächlich verfügen kann, gleichgültig, ob es sich um gemeinsam benützten Hausrat oder um andere Gegenstände handelt. A
- BGE 58 I 16517.06.1932Art. 59 Const. féd., art. 83 LP. — For de l'action en libération de dette. For de conclusions additionnelles du demandeur. L'art. 59 Const. féd. ne s'oppose pas à ce que le défendeur à l'action en libération de dette forme une demande reconventionnelle au for de la demande princ
- BGE 58 II 19517.06.1932W i der s p r u c h ski a g e. Art. 107 SchKG. Die Fristbestimmung des Art. 107 Abs. 2 SchKG ist zwingender Natur. Erw. 2 a.A. Erb eng e m ein s c h a f t. Art. 602 ZGB. In d r in g 1 ich e n Fällen und solange, als die Dringlichkeit dauert, ist jeder Erbe befugt, von sich aus
- BGE 58 III 10117.06.1932Zustellung der Betreibungsurkunden an die Ehefrau. Art. 47 SchKG. Der für eine persönliche Schuld betriebenen Ehefrau kann nicht versagt werden, sich selbst gegen die Betreibung zu verteidigen, weshalb der Zahlungsbefehl und die weiteren Betreibungsurkunden an sie selbst zuzuste
- BGE 58 I 10413.05.1932Traité franco-suisse de 1869. Recevabilité d'un recours de droit public contre une ordonnance de séquestre pour violation du Traité (eonsid.l). Application du Traité à la zone française de l'Empire Chérifien (Maroc) (consid. 3). Le séquestre ne se heurte aux dispositions du Tr
- BGE 58 III 8513.05.1932Betreibung gegen eine unter Verwaltungsbeiratschaft (Art. 395 Abs. 2 ZGB) gestellte Person, mit Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner unter Umgehung des Beirates: kann nur zur Pfändung und Verwertung der Einkünfte des Schützlings, nicht aber der Vermögenssubstanz führe
- BGE 58 III 9013.05.1932[[PAGE:BGE 58 III 90 S. 91]] Für Zahlungen, die an das Betreibungs- oder Konkursamt als Sachwalter im Nachlassverfahren geleistet werden, haftet der Kanton nicht. — Die Entscheidung darüber, ob Art. 5 SchKG auch auf den Sachwalter im Nachlassverfahren zutreffe, und ob für dessen
- BGE 58 III 12112.05.1932ZGB Art. 884: Unter welchen Umständen genügt zur Faustpfandbestellung die Übergabe des Schlüssels zum Lagerraum? (Erw. 2.) SchKG Art. 247: Im Konkurs über den Hauptschuldner ist der Bürge nicht mit einer eventuellen Regressforderung zu kollozieren (ausgenommen im Fall einer dafü
- BGE 58 III 8312.05.1932Kaufvertrag, durch welchen sich der Käufer verpflichtete, dem Verkäufer eine Rente zu bezahlen: diese Rente ist gemäss Art. 93 SchKG relativ unpfändbar.
- BGE 58 I 11810.05.1932Handelsregisterein tr ag sp fl icht. Diese entfällt mit der Einstellung des betr. Betriebes. Wann ist ein Betrieb als eingestellt zu erachten? Es kommt darauf an, bis zu welchem Zeitpunkte noch Geschäfte abgeschlossen wurden. — Tatsache, dass das Geschäftslokal noch nicht geschl
- BGE 58 II 15110.05.1932Abt r e tun g von Rechtsansprüchen im Konkurs. Abweisung der Einrede des Beklagten, dass nicht alle Abtretungsgläubiger den Anspruch eingeklagt hätten. SchKG Art. 260 (Erw. 1). S i m u I t a n g r ü n dun g der Aktiengesellschaft. Befreiung vom Prospektzwang und von der Bezugnah
- BGE 58 III 9404.05.1932Abtretung der lVIasserechtsansprüche gemäss Art. 260 SchKG. Der Einwand, die Abtretung sei von der Konkursverwaltung vollzogen worden, ohne dass die Gläubigergesamtheit auf die Geltendmachung des Anspruches verzichtet habe, kann im Prozess nicht gehört werden, sondern berechtigt
- BGE 58 III 7628.04.1932Art. 93 SchKG — Der Grundsatz, dass der Schuldner einem FamilienangehöJ'igen, der ihn für Unterhaltsbeiträge betreibt, das unpfändbare Existenzminimum nicht entgegenhalten kann, findet keine Anwendung, wenn der Unterhaltsanspruch im Zeitpunkt der Betreibung nicht mehr besteht. Da
- BGE 58 III 5727.04.1932Der Schuldner kann den Gläubiger schon vor Anhebung der Betreibung rechtswirksam ermächtigen, statt der Betreibung auf Verwertung der bestellten Pfänder die ordentliche Betreibung einzuleiten. Art. 41 SchKG.