Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2010/71: Anpassung der Verordnungen aufgrund der Einführung biometrischer Daten im Ausländerausweis (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands): Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit · 39 Seiten

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Art. 8 Abs. 3

3 Die kantonalen Höchstgebühren im Zusammenhang mit der Abnahme und der Erfassung biometrischer Daten betragen 20 Franken.

Zustimmung

Kantone: AI, AR, BL, BS, FR, GE, GL, JU, LU, NE, NW, OW, SG, TI, TG, UR, VD, ZG, ZH Parteien: PCS, FDP.Die Liberalen

Interessierte Kreise: chgemeinden, CP, DJS, SBV, SFM, SMV, ASSH, FSFP, FER, USAM

Ablehnung

Kantone: AG, BE, GR, SH, SZ, VS,

Parteien: SVP Interessierte Kreise: UVS, USS

AG begrüsst zwar die Einführung der neuen Biometrieerfassungsgebühr, erachtet die Höhe der Gebühr jedoch für nicht kostendeckend. Als Grund wird angegeben, dass die Aufwendungen bei der Biometrieerfassung bei Drittstaatsangehörigen komplizierter und damit zeitintensiver seien als beim Schweizer Pass. Zudem widersprächen die Berechnungsgrundlagen den seinerzeitigen Vorgaben, die im Schreiben vom Bundesamt für Migration vom 4. Juli 2007 «Umfrage zur Anzahl Erfassungssysteme für biometrische Daten» für die Berechnung der Anzahl benötigten Erfassungssysteme eine Kapazität von 36 Kunden pro Tag und Station zugrunde legen. Dies entspricht 4,3 Erfassungen pro Stunde bzw. 14 Minuten pro Erfassung (BE geht von 12 bis 15 Minuten pro Biometrieerfassung exkl. Terminreservation aus). Dies müsste bei einem Stundenansatz von 125 Franken einen Gebührenanteil von 30 Franken ergeben (inkl. IT-Infrastruktur).

Auch BE und SH erachten die Höhe der Biometrieerfassungsgebühr für nicht kostendeckend und schlagen ebenfalls vor, diese Gebühr auf 30 Franken zu erhöhen.

Alternativ schlägt SH vor, den prozentualen Gewinnanteil der Kantone an den Einnahmen aus der Ausstellungsgebühr (gemäss neuem Art. 8 Abs. 2 Bst. a GebV-AuG: 25 %) zu erhöhen.

VS estime que l'émolument de 20.- se base sur une charge de travail de 9 minutes par personne. Ceci présuppose un fonctionnement optimal des machines. Cet émolument devrait être revu à la hausse sur une base de charge moyenne de travail de 12-15 minutes par personne.

GR estime également que la base de 9 minutes est insuffisante. Les renvois aux données et calculs de fedpol ne tiennent pas suffisamment compte des besoins des cantons. Cet émolument de saisie de la biométrie doit être augmenté. L'UVS partage cet avis.

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