Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/71: Anpassung der Verordnungen aufgrund der Einführung biometrischer Daten im Ausländerausweis (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands): Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit · 39 Seiten
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Art. 71d Erfassung der Fotografie, der Fingerabdrücke und der Unterschrift
1 Die für das Ausstellen der Ausländerausweise zuständige Behörde oder die vom Kanton benannten Behörden erstellen von der gesuchstellenden Person eine digitale Fotografie, sofern keine solche mitgebracht wurde oder diese den Anforderungen nicht entspricht.
2 Die Behörde erfasst zwei Fingerabdrücke der gesuchstellenden Person in Form des flachen Abdrucks des linken und rechten Zeigefingers. Bei Fehlen eines Zeigefingers, ungenügender Qualität des Fingerabdrucks oder Verletzungen der Fingerkuppe wird ersatzweise zuerst der flache Abdruck des Mittelfingers und ergänzend dazu jener des Ringfingers oder Daumens erfasst. Können die Fingerabdrücke der einen Hand nicht erfasst werden, werden die zwei Fingerabdrücke der anderen Hand erfasst.
3 Die Fingerabdrücke werden ab dem Alter von sechs Jahren erfasst.
4 Die Fotografie wird ab Geburt abgenommen.
5 Die Unterschrift von Kindern kann ab sieben Jahren verlangt werden.
6 Personen, deren Fingerabdrücke aus körperlichen Gründen nicht abgenommen werden können, müssen sie nicht abnehmen lassen.
Zustimmung
Kantone: AG, AI, BE, BL, BS, FR, JU, LU, OW, SH, TG, TI, UR
Parteien: PCS, FDP.Die Liberalen
Interessierte Kreise: chgemeinden, CP, SBV, SFM, SMV, VSED, FSFP, FER, USAM
TG weist darauf hin, dass in der Praxis das Einscannen von mitgebrachten Fotografien und die damit verbundenen Umtriebe für die Behörden einen nicht unerheblichen Mehraufwand bedeuten.
Ablehnung
Kantone: AR, GE, GL, GR, NE, NW, SG, SO, SZ, VD, VS, ZG, ZH
Parteien: SVP
Interessierte Kreise: DJS, UVS, FIMM, USS
VD souhaite qu'il soit assuré qu'aucune autre donnée que celles mentionnées à l'art. 71d ne sera intégrée dans la puce.
Absatz 1
AR, NW, SG, GE, VD, GR, SZ et NE proposent de supprimer la possibilité offerte à l'étranger d'apporter sa photographie en raison de problèmes techniques et sécuritaires. Pour le moins, il faudrait réserver l'accord de l'autorité cantonale dans l'alinéa 1. VS, SZ, GL, NW et SG estiment qu'il convient ici de reprendre la législation de l'Ordonnance sur les documents d'identité des ressortissants suisses (OLDI) à son art. 9, al. 2. VS, GR n'acceptent pas les photographies amenées par le détenteur du titre de séjour. GR estime en outre contradictoire que les étrangers puissent amener leur photographie, tandis que les Suisses qui souhaitent un passeport ne le peuvent pas eu égard au droit cantonal grison.
GL und SO halten es für wünschenswert, wenn die gleichen Kriterien wie bei den Schweizer Pässen angewendet werden würden. Gemäss SO sollte nur in Ausnahmefällen eine digitale Fotografie mitgebracht werden dürfen. Grundsätzlich sollte das Gesichtsbild in den biometrischen Erfassungsstationen erstellt werden.
Absatz 3
L'UVS demande que la saisie des empreintes digitales des enfants ait lieu à partir de 7 ans, comme pour la signature.
Le FIMM estime que la saisie des empreintes digitales des enfants dès 6 ans ne fait pas de sens. Ceux-ci ne peuvent en outre s'opposer à cette procédure.
Zudem bedauert es SO, dass das Erfassen der Fingerabdrücke nicht wie bei Schweizer Pässen erst ab 12 Jahren, sondern bereits ab 6 Jahren verlangt wird.
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