Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2011/49: Bau und Finanzierung eines 4-Meter-Korridors für den Schienengüterverkehr auf der Gotthard-Achse · 28 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 18Fedlex · Ergebnisbericht
27 Teilnehmende nannten in ihrer Antwort folgende spezifischen Auswirkungen, die der Aus-
bau mit sich bringen könnte:
Redundanz
5 Teilnehmende (BLS, Rheinhäfen, RAlpin, VöV, VCS) erwähnen die Achsenredundanz, die bereits in der Frage 4 erläutert wurde.
Norditalien bzw. das Tessin
6 Teilnehmende (SAB, Hupac, Gewerbeverband, UR, SGB, VS) erwarten weitere Auswirkungen auf Behörden, Wirtschaft und Anwohner im Tessin und in Norditalien. Für die SAB ist darüber hinaus der Ausbau eines 4-Meter-Korridors nicht sinnvoll, wenn Terminals im Tessin ausgebaut werden müssten. Andere erwähnen an dieser Stelle die Vorfinanzierung in Norditalien als Risiko (UR, SGB, Hupac,
Komitee Lötschberg, UR).
Personenverkehr
6 Stellungnahmen erwähnen Auswirkungen auf den Personenverkehr. Die EVP sowie der Kanton Uri sehen dies positiv, da dadurch Doppelstockzüge ins Tessin verkehren können. Einige Stellungnahmen weisen hingegen darauf hin, dass zurzeit keine Doppelstockzüge für den Verkehr mit dem Tessin beschafft würden, dass also der Personenverkehr nicht vom 4-Meter-Korridor profitiere. 4 Teilnehmende der Vernehmlassung (SZ, BL, BS, SP) befürchten Einschränkungen im regionalen Personenverkehr.
Finanzierungslücke SFSV
5 Teilnehmende der Vernehmlassung befürchten wegen der gewählten Finanzierungslösung eine Finanzierungslücke im SFSV (ASTAG, ACS, TCS, Strasseschweiz, AGVS).
Lärm und Emissionen
4 Stellungnahmen befürchten Auswirkungen auf die Umwelt (Emissionen, Lärm) und Gesundheitsschäden (Pro Bahn, Gambarogno, SEV, SP).
Rechtsanpassungen
Frage 11 Unterstützen Sie die vorgeschlagenen gesetzlichen Anpassungen?
Grundtenor
30 Stellungnahmen unterstützen die vorgesehene gesetzliche Anpassung. 22 machen ihre Unterstützung von Forderungen abhängig, die sie zu Massnahmen und Finanzierung formuliert haben. Einige dieser Teilnehmenden begründen ihre Ablehnung damit, dass sie keinen Ausbau der Terminals im Tessin wollen, andere damit, dass sie gegen die Finanzierung aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr sind.