Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/49: Bau und Finanzierung eines 4-Meter-Korridors für den Schienengüterverkehr auf der Gotthard-Achse · 28 Seiten

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Im Einzelnen

Mit JA haben die folgenden 58 Teilnehmer geantwortet.

Mit JA geantwortet Kategorie Anzahl

SO, AG, AI, AR, BE, BL, BS, GE, GL, GR, LU, NE, NW, OW, SG,

Kantone21

SH, SZ, TG, UR, VS, ZG

Parteien 5 EVP, FDP, CVP, SVP, SP

Travail Suisse, Infra, KöV, Komitee Lötschberg, BLS, VöV, VSG, Litra, Centre Patronal, SAB, Pro Bahn, SBB, Hupac, Alpeninitiative, BPUK, AGVS, ASTAG, Schweizer Städteverband, Bauenschweiz,

Andere32

Gewerbeverband, Rheinhäfen, VCS, ACS, SEV, Städte Allianz,

Schweizer Gemeindeverband, TCS, RAlpin, economiesuisse, FER, Strasseschweiz, SGB

Grundsätzlich werden die Massnahmen zum Ausbau begrüsst, da dadurch dem Verlagerungsziel Rechnung getragen werde und die NEAT-Tunnel ihre Wirkung erzielen können. Die Organisation Pro Bahn erklärt sich mit den Massnahmen einverstanden, vermisst aber eine längerfristige und konzeptionell überzeugende Lösung.

Das Einverständnis wird häufig an Bedingungen geknüpft. So unterstreichen die Kantone Schwyz, Nidwalden und Uri sowie das Gotthard Komitee, dass der Personenverkehr durch den Ausbau nicht eingeschränkt werden dürfe. Der Kanton Tessin, drei Gemeinden (Agno/Bioggio/Manno, Lugano,

Gambarogno) und das Gotthard Komitee verlangen, dass kein Ausbau der Terminalkapazitäten im Tessin erfolgt. Sie befürworten die geplanten Massnahmen nur, wenn der Teilabschnitt über den Ceneri-Scheitel zum Terminal Lugano Vedeggio nicht ausgebaut wird. Sie begründen dies damit, dass die Terminals im Tessin nur den regionalen und lokalen Bedürfnissen dienen sollen. Ein Ausbau für internationale Verkehre sei unverständlich und weder wirtschaftlich noch im Hinblick auf die Umwelt vertretbar. Die Strasseninfrastruktur sei nicht auf eine Erhöhung der Verkehre aus diesen Terminals ausgelegt. Zudem seien diese Zonen in Entwicklungspläne von grosser Wichtigkeit für die Wirtschaft und die Bevölkerung des Kantons eingebunden. Diese Pläne seien nicht mit dem Ausbau der Terminals vereinbar. Das gleiche Anliegen wird in rund 20 Stellungnahmen zu anderen Fragen eingebracht.

Mit NEIN wurde in 4 Stellungnahmen geantwortet (JU, VD, FR, Bahn 2000+).

Der Kanton Freiburg begründet seine Ablehnung damit, dass das Projekt fundierter geprüft und mittels Vergleichsstudien gerechtfertigt werden müsse. Der Kanton Waadt weist darauf hin, dass primär Innovationen im Bereich des Rollmaterials genutzt werden müssten.