Vorlage
Vernehmlassung 2011/77: Verordnung vom 14. März 1994 über Bau und Betrieb von Schiffen und Anlagen öffentlicher Schifffahrtsunternehmen (Schiffbauverordnung, SBV) und Ausführungsbestimmungen des UVEK vom 23. April 2007 zur Schiffbauverordnung (AB-SBV) · 36 Seiten
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Zuteilung der Aufgaben und Wahl der geeigneten Mittel durch Einsatzleitung
Im Bedarfsfall Anweisungen durch Polizei an Hilfsschiffe (z.B. Fahrgastschiffe, Rettungsschiffe, Sportboote) zur Verkehrsregelung am Ereignisort
Im Bedarfsfall Intervention vor Ort oder wenn situationsbedingt noch möglich Abschleppen des sich in Not befindlichen Fahrgastschiffes zu einer für die Ereignisbewältigung geeigneten Anlegestelle
Im Bedarfsfall Registrierung der Fahrgäste insbesondere der Verletzten
Im Bedarfsfall Betreuung von Fahrgästen nach dem Ereignis (Careteam)
4.3.8 Einsatzpläne
Die Einsatzplanung umschreibt die wichtigsten vorzubereitenden organisatorischen Massnahmen die bei einem Ereignis mit einem Fahrgastschiff zu treffen sind. Sie wird zwischen dem TU, den zuständigen kantonalen Behörden und mit den Ereignisdiensten abgestimmt und vor allem mit Einsatzplänen dokumentiert.
Kantonale und regionale Besonderheiten sind angemessen zu berücksichtigen.
Bei der Einsatzplanung sollten mindestens die folgenden Einsatzpläne und weiteren Grundlagendokumente erarbeitet werden sofern sie nicht schon Teil des Notfallkonzeptes der TU sind:
Verzeichnis der verantwortlichen Personen oder Stellen und deren Erreichbarkeit und Adressen
Alarmplan mit den Funktionen und Telefonnummern der Verantwortlichen
Plan mit geeigneten Anlegestellen für die Schiffe und Zufahrtswegen für die Ereignisdienste
Pläne mit geeigneten Evakuationsorten für verletzte und unverletzte Personen
Schiff- und situationsbezogene Notfallmerkblätter mit den wichtigsten schifffahrtsrelevanten Angaben für die Ereignisdienste
Einsatzkarte mit den wichtigsten Massnahmen unmittelbar nach einem Ereignis für den Schiffsführer, die Ereignisdienste und das Schifffahrtsunternehmen (einseitig,
Checkliste, Einsatzstichworte)
Festlegung der Prioritäten bei der Ereignisbewältigung
Zusammenstellung der je nach Jahreszeit verfügbaren Einsatzressourcen und deren Einsatzfähigkeit in Abhängigkeit der Zeit
Unterlagen zur Schadenplatzorganisation
Schifffahrtsunternehmen (TU)
Zusammenstellung der für die Einsatzpläne relevanten und von den zuständigen kantonalen Behörden verlangten Daten und Unterlagen (z.B. technische Angaben zu den Schiffen, max. mögliche Fahrgastzahl, Besatzungsstärken, Gefahrenquellen und Brandbekämpfungseinrichtungen an Bord, geeignete Andockstellen am Fahrgast-