Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/17: Drei neue Verordnungen des BLV im Bereich Tierschutz · 12 Seiten
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Vetsuisse Bern erachtet die Konkretisierung einzelner Artikel der TSchV als grundsätzlich sinnvoll.
Fast alle Stellung nehmenden Hundeverbände und -Organisationen lehnen den Entwurf, in vorliegender Form, ab (SKG, KV Embrach, CCS, KSOH, ARECR, StF, IGa, NAs, IBe,
SPe, GTh, SCA, SKNH, SSSH, VSH, SC, VKAS,).
Einem Teil der Hundeverbände und –Organisationen sind die vorgeschlagenen Regelungen zu detailliert und nicht vollziehbar (KSOH, SCA, VSH, SC, VKAS). Dem anderen Teil gehen die vorgeschlagenen Formulierungen zu wenig weit, und sie befürchten einen uneinheitlichen Vollzug (KV Embrach, SSSH, SKNH, DFR).
SCLN, SKG und hc begrüssen grundsätzlich eine Ausführung unklarer Begriffe aus der TSchV. Die SKG lehnt allerdings die vorgeschlagene Formulierung der „übermässigen Aggression“ ab.
Des Weiteren lehnen auch TIR, GST, SGK, CPat und STVV den vorliegenden Entwurf ab.
3 Zu den einzelnen Bestimmungen
Art. 1 Gegenstand
Absatz 1
TIR schlägt vor, Abs.1 wie folgt zu ändern: „Diese Verordnung regelt den Umgang mit Hunden und anderen Heimtieren, deren Haltung und Transport.“ Uni FR-AWO schlägt folgenden Wortlaut vor: „Diese Verordnung regelt den Umgang mit Hunden und Katzen als Heimtier, deren Haltung und Transport.“
Absatz 2
Für die Mehrzahl der Stellungnehmenden gibt es keine sachliche Begründung, weshalb Hunde für Tierversuche generell von der Verordnung auszunehmen seien und sie fordern die Streichung von Art. 1 Abs. 2 (VSKT, SG, AVSV, SAAV, AR, VdU, AG, AVS, KT BE, SH, ZH, Veta ZH, VABS, GE, GL, KT GL, BL, GST, SVK, TIR ,KV Embrach).
Universitäre Kreise wünschen hingegen, dass nicht nur Hunde in Tierversuchen vom Geltungsbereich ausgenommen werden sollen, sondern auch andere Heimtiere in Tierversuchen (UZH-F, UZH-W, ETHZ-H, UZH-T, ETH-Rat, SAFN; Uni FR-S, ResAL, Unibas).
Landwirtschaftliche Kreise fordern, dass Hof- und Treibhunde ebenfalls von den Regelungen auszunehmen sind (SBV, LBV, ZGBV, Suisseporcs, ZBB, CAJB, Pgd, BVN, BVO, BVU, Bell, SGK, ECR, HCS, DFR).
BF und PF wünschen, dass Greife, welche falknerisch eingesetzt werden, auch vom Geltungsbereich der Verordnung ausgenommen werden sollen.
Art. 2 Übermässiger Lärm
Die VSKT und alle Stellung nehmenden Kantone fordern entweder die Streichung des Artikels (KT JU, SG, AVSV, GE), oder die Formulierung gemäss Art. 4 Wildtierverordnung (VSKT, KT JU, GL, KT GL, SAAV, BL, AR, VdU, SG, AVSV, AG, AVS, SO, KT SO, KT BE, LU, NW, SH, ZH, Veta ZH, VABS, GE).
Alle Stellung nehmenden Tierschutzorganisationen fordern die Definition eines maximalen Belastungsgrenzwerts in Dezibel (STS, GTV, TSV Uri, TSNW, TSV Zug, ProTier, STVT,
DBT, TSVL, ATS).
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