Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/53: Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung des Terrorismus mit dem dazugehörigen Zusatzprotokoll und Verstärkung des strafrechtlichen Instrumentariums gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität · 22 Seiten
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Ergebnisbericht: Vernehmlassung Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung des
Terrorismus mit dem dazugehörigen Zusatzprotokoll sowie Verstärkung des strafrechtlichen Instrumentariums gegen Terro-
rismus und organisierte Kriminalität
Referenz/Aktenzeichen: COO.2180.109.7.256895 / 261.1/2018/00004
Übersicht
Die grosse Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmenden begrüsst die vorliegende Gesetzgebungsvorlage. Ihre Bedeutung und Notwendigkeit im Rahmen der Prävention und Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität wird verbreitet betont.
Ein wichtiges Anliegen vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht auch darin, dass der angestrebte Sicherheitsgewinn und die verstärkten Grundlagen zur Verbrechensprävention und -bekämpfung nicht mit einer unverhältnismässigen Einschränkung von Grundrechten einhergehen dürfen. Auch könne das Strafrecht in diesem Kontext, neben präventiven Massnahmen und einer verbesserten Koordination, nur ein Mittel im Kampf gegen den Terror und die organisierte Kriminalität darstellen.
1 Allgemeines
Das Vernehmlassungsverfahren zum Vorentwurf über die Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung des Terrorismus mit dem dazugehörigen Zusatzprotokoll sowie über die Verstärkung des strafrechtlichen Instrumentariums gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität dauerte vom 21. Juni 2017 bis zum 20. Oktober 2017. Zur Teilnahme eingeladen wurden die Kantone, die in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien, die gesamtschweizerischen Dachverbände der Gemeinden, Städte, der Berggebiete und der Wirtschaft, das Bundesstrafgericht sowie weitere interessierte Organisationen.
Stellung genommen haben 25 Kantone, 6 politische Parteien, das Bundesstrafgericht1 sowie 28 Organisationen und weitere Teilnehmende. Insgesamt gingen damit 60 Stellungnahmen ein.
4 Organisationen haben ausdrücklich auf eine Stellungnahme verzichtet.2
Beim vorliegenden Bericht handelt es sich um eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens. Zu den detaillierten Begründungen wird auf die Originalstellungnahmen verwiesen. Diese können auf den Webseiten der Schweizerischen Bundeskanzlei oder des Bundesamtes für Justiz bezogen werden.3
2 Verzeichnis der eingegangenen Stellungnahmen
Eine Liste der Kantone, Parteien und Organisationen, die geantwortet haben, findet sich im Anhang.
1 Dieses hat seine Stellungnahme im Rahmen einer Nachkonsultation am 2. März 2018 eingereicht.
2 EDK, KOKES, Schweizerischer Arbeitgeberverband, Schweizerischer Gemeindeverband.
3 https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/ind2017.html#EJPD, https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/sicherheit/gesetzgebung/terroreuroparat.html.