Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/64: Umsetzung KVG-Revision (Zulassung Leistungserbringer) - Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und weiterer Verordnungen · 25 Seiten
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- 1 Dachverband der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB)
- 4 Dachverbänden der Wirtschaft (CP, economiesuisse, FGS, SGB)
- 1 Konsumentenverband (FRC)
- 2 Patientenverbänden (PCS, SGB-FSS)
- 41 Leistungserbringern und Leistungserbringerverbänden (AllKids, ASMP, ASPS, ASSGP, BFG, BK-Heb, blutspende, ChiroSuisse, curacasa, DLV, EVS, FAMH, FMCH, FMH, FSP, Gefässmedizin Rapperswil, GMVR, H+, HKS, Hirslanden, K/SBL, mfe, MfeVS, pharmalog, pharmaSuisse, physioswiss, P.IP, PKS, Regionale Langzeitpflegekommission Oberwallis, SBK, SGAIM, SGDV, SHV, SSO, Stillförderung, SVBG, SVDE, SVNP, unimedsuisse, VKZS, VSAO)
- der KKA sowie 11 kantonalen Ärztegesellschaften (AeGBL, AGZ, BEKAG, BüAeV, GAeSO, KÄG, MedGes, OMCT, SMVS [zzgl. 34 Personen, welche die Stellungnahme von SMVS unterstützen], SVM, TGKAG)
- 4 Versichererverbänden (curafutura, MTK, santésuisse, SASIS) und 1 Versicherer (Groupe Mutuel)
- 1 anderen (SRK)
Es verzichten auf eine Stellungnahme: SAV, curaviva.
Die Liste der Vernehmlassungsteilnehmer (mit den in diesem Bericht verwendeten Abkürzungen) findet sich im Anhang.
3 Zusammenfassung der Stellungnahmen
3.1 Stellungnahmen zur Anpassung der KVV und der KLV im Allgemeinen Kantone
Die GDK wie auch alle Kantone begrüssen grundsätzlich die vorgeschlagene Änderung von KVV und KLV, zumal die Anpassungen eine Vereinheitlichung bei den Zulassungsvoraussetzungen für die nichtärztlichen Leistungserbringer sowie die klare Trennung zwischen der gesundheitspolizeilichen Bewilligung und der Zulassung zur Sozialversicherung bringen.
Die GDK sowie die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, JU, LU, NE, OW, SG, SH, SO,
SZ, TI, UR, VD und VS sprechen sich dafür aus, dass die weiteren Leistungserbringer, welche Leistungen zulasten OKP erbringen können, ebenfalls in die Neuregelung der Zulassung aufgenommen werden sollten: Zahnarztpraxen (analog ambulanter ärztlicher Einrichtungen bzw. Organisationen der Chiropraktik), Podologinnen und Podologen sowie Psychologinnen und Psychologen und deren Praxen.
Nach Ansicht der GDK sowie der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, JU, LU, NE, OW,
SG, SH, SO, SZ, TI, UR, VD, VS und ZH trägt die KVV-Vorlage der unterschiedlichen Ausgangslage für Ärztinnen und Ärzte im spitalambulanten versus praxisambulantem Bereich zu wenig Rechnung. Insbesondere würden Ärztinnen und Ärzte, welche Leistungen im spitalambulanten Bereich erbringen, durch die Vorlage nicht erfasst, da sie keine Zulassung für die Tätigkeit zulasten der OKP beantragen müssen. Ferner sei in den Ausführungsbestimmungen klar festzuhalten, dass der Bestandesschutz für Ärztinnen und Ärzte gemäss Artikel 55a Absatz 5 nKVG ausschliesslich für den Kanton bzw. die Kantone der bisherigen Tätigkeit gelte. Der Kanton ZG weist ergänzend darauf hin, dass im erläuternden Bericht das Verhältnis zwischen dem Verfahren bezüglich Zulassung zur Tätigkeit zulasten der OKP und dem Binnenmarktrecht zu präzisieren sei. Von Gesuchstellenden sollte nicht geltend gemacht werden können, die Zulassung in einem Kanton führe zu Erleichterungen beim Zulassungsverfahren in einem anderen Kanton.
Die Qualitätsanforderungen nach Artikel 58g E-KVV werden von der GDK sowie von den Kan-
tonen AG, AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, JU, LU, NE, OW, SG, SH, SO, SZ, TI, UR, VD, VS
und ZH grundsätzlich begrüsst. Der Detaillierungsgrad der aufgeführten Qualitätsanforderungen lasse den Kantonen den nötigen Spielraum, um die Anforderungen je nach Grösse und