Rapport sur les résultats

Consultation 2015/93: Adaptations de la loi fédérale sur les étrangers (LEtr) (Normes procédurales et systèmes d'information) · 37 pages

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AG, GL, JU, LU, SG, SZ, TG, KKJPD und VKM befürworten ebenfalls der in dieser Bestimmung vorausgesehene Vorrang. SZ stimmt dieser Änderung aus ökonomischen Gründen zu.

Ablehnung

Siehe „Allgemeine Ablehnung“.

GE, NW, OW, UR, ZH, FSA, ODAGE und SFH lehnen ebenfalls diese Bestimmung ab.

Änderungen

SO ist der Meinung, dass es darum geht eine Wegweisung konsequent zu vollziehen und dieses nicht mit einem Strafverfahren zu verzögern oder zu verhindern. So erachtet die Formulierung dieser Bestimmung als problematisch und schlägt die folgende Formulierung:

4 Bei Ausländerinnen und Ausländern, die rechtswidrig ein- oder ausgereist sind oder die sich rechtswidrig in der Schweiz aufhalten, kann von einer diesbezüglichen Strafverfolgung, der Überweisung an das Gericht oder der Bestrafung abgesehen werden, wenn der Strafvollzug den Vollzug der Wegweisung verzögern oder verhindern würde.

Gemäss ZG, sei der Verzicht auf den Vollzug einer Freiheitsstrafe im Gesetz ausdrücklich festzuhalten, da es nicht gleichbedeutend mit der Bestrafung ist.

Bemerkungen

Muss-Bestimmung

GE est d’avis que, selon la Convention contre la traite des êtres humains (art. 26), la loi devrait être contraignante et interdire une poursuite pour infraction à l’article 115 LEtr envers une victime de traite d’êtres humains. Par ailleurs, le nouvel article 115, alinéa 4, devrait également donner la possibilité à l’autorité pénale de renoncer à poursuivre des personnes pour infraction à l’article 115 LEtr si le règlement de leur séjour est en main de l’autorité cantonale compétente en matière de séjour des étrangers. Enfin, GE s’interroge sur la rédaction proposée (« pourra renoncer ») qui ne semble pas s’accorder à la directive sur le retour et à la jurisprudence de la CJUE qui ne permettent pas de latitude de la part des autorités pénales lorsqu’il s’agit d’un séjour irrégulier.

SPS, EKM, SFH, SGB und SSV sind der Meinung, dass diese Bestimmung zwingend zu formulieren ist (keine Kann-Bestimmung). FSA et ODAGE sont également de cet avis puisque, pour respecter les jurisprudences du Tribunal fédéral, le texte de loi ne devrait pas offrir la moindre marge de manœuvre aux autorités de poursuite pénale.

Victime selon l’art. 30, al. 1, let. ebis

Gemäss EFS, FIZ und SFH, werden Opfer vom Staat vor die Wahl gestellt, entweder die ihnen zustehenden Opferrechte wahrzunehmen und gleichzeitig bestraft zu werden oder aber die Schweiz zu verlassen und somit auf ihre Opferrechte zu verzichten. FZZ und SGB sind ebenfalls der Meinung, dass Prostituierte in solchen Fällen nicht einer Strafverfolgung ausgesetzt werden dürfen wenn man sie als Opfer besser schützen will. MD souligne également le risque d’être poursuivi pénalement.

EFS, FIZ und SFH, schlagen die vorliegenden Formulierungen vor (SGB nur die erste):

1 Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe wird bestraft, wer:

c. eine nicht bewilligte Erwerbstätigkeit ausübt und nicht unter Art. 30 Abs. 1 Bst. e oder ebis fällt.

ODER, als alternativ: