Bericht AsylG

Vernehmlassung 2006/30: Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und der Teilrevision Asylgesetz vom 16. Dezember 2005 · 95 Seiten

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SFH, Asylbrücke ZG, SGB, AIn, Unia, CSP, SP, GPS, HEKS, sek: Die Hausordnung und

die Verordnung zum Betrieb von Empfangsstellen ist so anzupassen, dass der Zugang zu Rechtsberatung und -vetretung sichergestellt ist.

HEKS, sek: möchten, dass der persönliche Kontakt zwischen der Rechtsberatung und allen Asylsuchenden - nicht nur im Mandatsverhältnis - generell im Sinne einer unentgeltlichen Chancenberatung zu gewährleisten ist.

UNHCR: stellt fest, dass mit dem Verweis in Absatz 3 auf die Hausordnung eine Einschränkung der Kontaktmöglichkeit zwischen Asylsuchenden und Rechtsberatung oder -vertretung besteht, zumal die Hausordnung der Empfangsstellen für Asylsuchenden und Schutzbedürftige vom April 2007 den Kontakt mit Rechtsberatern und -vertretern nicht ausdrücklich regelt. UNHCR regt an, dass der Kontakt zwischen Asylsuchenden und Rechtsberatern oder - vertretern im Flughafen und der Empfansstelle erleichtert wird. Den Asylsuchenden sollte zudem eine effektive Zugangsmöglichkeit zu UNHCR oder einer von UNHCR beauftragten Organisation offenstehen. Es würde begrüsst, dieses Anliegen in der Verordnung festzuhalten (vgl. hierzu auch Stellungnahme des UNHCR zur Teilrevision Asylgesetz, Mai 2007).

Art. 7b (neu): Gebühren für Dienstleistungen

Das Bundesamt erhebt für Dienstleistungen zu Gunsten der Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden keine Gebühren und stellt keine Auslagen in Rechnung, sofern die Behörden diese Dienstleistungen für sich selbst in Anspruch nehmen.

Zustimmung

Kantone: AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, UR, TG, TI, VD, VS, ZH, ZG

Parteien: CSP CH, CVP, GPS, SP, SVP

Interessierte Kreisen: KKJPD/SODK, VKM, SFH, Unia, SGB, AIn, Asylbrücke ZG, CSP,

Caritas, Caritas Bern, EKF, FER, hotelleriesuisse, HEKS, Humanrights, Swiss, SFM, SAJV, sek, SRK, SSV, SGeV, Tdh, UNHCR, zh.ch, BVGer, Stadt ZH,

Keine Bemerkungen: CP, GastroSuisse, CVAM, SAV

Art. 7c (neu): Gebühren für Wiedererwägungs- und Mehrfachgesuche

1 Die Gebühr für Verfahren nach Artikel 17b des Gesetzes beträgt 1200 Franken.

2 Für Verfahren von aussergewöhnlichem Umfang oder besonderer Schwierigkeit beträgt der Gebührenzuschlag bis zu 50 Prozent der Gebühr.

3 Geleistete Sonderabgaben können nicht zur Deckung des Gebührenvorschusses herangezogen werden.

4 Soweit diese Verordnung keine besondere Regelung enthält, gelten die Bestimmungen der Allgemeinen Gebührenverordnung vom 8. September 20041.

Zustimmung

Kantone: AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VS ZH, ZG

Parteien: CVP (Absätze 2 bis 4), SVP

Interessierte Kreise: KKJPD/SODK, VKM, EKF, FER, hotelleriesuisse, Humanrights, Swiss, SFM, SRK, SSV, SGeV, Tdh, zh.ch, BVGer, Stadt ZH

Keine Bemerkungen: CP, GastroSuisse, CVAM, SAV

1 SR 172.041.1

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