Bericht AsylG

Vernehmlassung 2006/30: Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und der Teilrevision Asylgesetz vom 16. Dezember 2005 · 95 Seiten

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LU bezweifelt, ob der bürokratische Aufwand mit dem neuen Finanzierungssystem eingeschränkt werden kann. Die Personen, die Sozialhilfe beziehen und deren Einkommen werden in den Kantonen erfasst. Die Rechnung: "Anzahl rückerstattungspflichtiger Personen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe x Globalpauschale - verrechnetes Einkommen" wäre einfacher zu erstellen als die Rechnung mit den Faktoren W und F.

NE, VD: fragen sich, ob es nicht vernünftiger wäre, sich auf die Datenbanken der Kantone abzustützen, um Reklamationen der Kantone und den Verlust von Informationen zu vermeiden.

Absatz 2

AI, BE, BL, GL, NE, GR, TG, ZH, VKM: die formalen Vorgaben für die Korrekturmeldungen der Kantone müssen möglichst einfach sein. Im Verordnungstext, und nicht nur im Bericht, muss verankert werden, dass ausnahmsweise fehlerhaft, falsch oder gar nicht erfasste Daten nach Ablauf der 90-Tage-Frist noch gemeldet werden können.

NE, VD: Die Frist für Berichtigungsgesuche muss verlängert werden. BL, BS, VD, SP, GPS, SFH, AIn schlagen eine Frist von 90 Tagen ab Erhalt der Zahlung des Bundes für Berichtigungsgesuche vor.

Absatz 3

AI, BE, BL, BS, GL, GR, NE, TG, VD, ZH, VKM, SP, GPS, SFH, SGB, HEKS, Unia, sek,

AIn: streichen, resp. ändern, so dass eine präzise, nachträgliche Korrektur der Auszahlungen auf der Basis des Ereignisdatums erfolgt. Begründung: Differenzen zwischen Ereignis- und Efassungsdatum sind unvermeidlich. Die vorliegende Bestimmung dürfte gesamthaft für die Kantone zu finanziellen Nachteilen führen.

Art. 5a (neu) Datenerhebung

Für die Steuerung und Anpassung der finanziellen Abgeltungen des Bundes können die Kantone verpflichtet werden, Daten zu Handen des Bundes zu erheben.

Zustimmung

Kantone: FR, JU, NE, SO, SZ, TG, ZG, ZH

Parteien: CSP CH, CVP, GPS, SP, SVP

Interessierte Kreise: VKM, EKF, SFH, SRK, AIn, SBG, sek, Caritas, Caritas Bern, HEKS, Humanrights, CSP, SFM, Asylbrücke ZG, Unia, SAJV, FER

Keine Bemerkungen: hotelleriesuisse, Swiss

Ablehnung

Kantone: AG, AI, AR15, BL, BS, BE, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, UR, TI, VD, VS

Parteien:

Interessierte Kreise: KKJPD/SODK, SSV, SGeV, Stadt ZH

AG, AI, BL, BE GR, LU, NW, OW, SG, UR, TI, VS, KKJPD/SODK, SSV, SGeV, Stadt ZH

fordern, dass in der Verordnung festgelegt wird, welche Daten der Bund von den Kantonen verlangt.

AR, BS, SH, VD fordern eine Bestimmung, wonach der Bund die Datenerhebung mit den Datensammlungen der Kantone koordiniert, resp. entsprechende Schnittstellentools zur Verfügung stellt.

15 Stellungnahme AR, falls an der Globalpauschale festgehalten wird.

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