Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2009/30: Revision des Bundesgesetzes über die Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour) · 26 Seiten

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gemischtwirtschaftliche Leistungen, die von diesen nicht gewinnorientierten Organisationen erbracht werden, Wettbewerbsvorteile erzielen und so einen eigenständigen Weg gehen und sich von der Konkurrenz abheben.

Abbildung 1: Das neue Förderkonzept von Innotour

Innotour Förderstrategie

Innovationen Zusammenarbeit Wissensaufbau

Neue Geschäfts- Wertschöpfungs- Verbesserung der Ausmöglichkeiten systeme und Weiterbildung

Verbesserung beste- Netzwerke Erfahrungswissen hender Dienstleistungen Effiziente Strukturen Information / Diffusion

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Destinationen

Wissensaufbau:

Der neue dritte Schwerpunkt von Innotour ist der Wissensaufbau, der auch die Wissensdiffusion umfasst. Auf Initiative des Parlamentes wurde zwischen 2003 und 2007 im Rahmen von Innotour eine Qualifizierungsoffensive durchgeführt12. Solche Massnahmen zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung werten das lokale Humankapital auf und helfen mit, dieses besser in den Tourismusregionen zu halten. In Zukunft sind noch mehr Anstrengungen nötig, die Arbeitsplatzattraktivität in Destinationen zu verbessern, um eine Abwanderung der besten Arbeitskräfte in Richtung Metropolräume zu verhindern. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist das Erfahrungswissen*, welches in Betrieben und Destinationen erworben wird. Die Verbesserung des Wissensaufbaus im Schweizer Tourismus hilft mit, die Arbeitsproduktivität als eines der wichtigsten Ziele der Tourismuspolitik zu steigern.

Zum Schwerpunkt Wissensaufbau gehören auch die Verbesserung der statistischen Grundlagen sowie die Informationstätigkeit des SECO. Zudem soll der Erfahrungsaustausch auf der Basis der geförderten Innotour-Projekte verstärkt werden. Weiter soll auch das Wissen über die Nachhaltige Entwicklung und im Besonderen über die Handlungsmöglichkeiten im Tourismus (z.B. Nachhaltigkeitsbeurteilung, Nachhaltigkeitsmanagementsysteme, Nachhaltigkeitslabels) einen zentralen Bestandteil des Wissensaufbaus darstellen. Hierzu können insbesondere Massnahmen im Bereich der Umweltbildung unterstützt werden.

12 Universität Bern, 2007b.