Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/120: Stabilisierungsprogramm 2017-2019 · 29 Seiten
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Stabilisierungsprogramm 2017-2019
2.2.11 Landwirtschaft
Entlastung Angeschrieben Weitere Stellungnahmen M11 2019 (in Pro Contra/Vorbehalte Pro Contra/Vorbehalte Mio.)
Gesamtmass- 96,3 FDP, GLP KDK, AG, BE, GL, Swiss Bauernverbände Uri,
nahme SGV/USAM JU, NW, OW, TG, Textiles, Obwalden, Graubün-
UR, VD, VS swissmem den; SBLV, VSR, LBV,
SVP, CVP Bäuerinnenverb.
SAB, SBV Nidwalden,
Prométerre, ZBB, CJA,
BVSZ, Mutterkuh
Schweiz, VSP, SOBV,
Swiss Wine, SWBV,
WLK, BPZV, VKGS,
SGPV, SMP, Verein
Das Beste der Region,
Junglandwirte, Zucht-
verband CH-Sport-
pferde, Swiss Beef,
SAVS, SIGEF, CP, AG
Berggebiet,
1 Privatperson
Direktzahlungen 68,7 DSM, VMI, SP, Grüne,
Umweltallianz, moun-
tain wilderness, VCS
Investitionskre- 11,7
dite
Strukturverbes- 11,0
serungen
Qualitäts- und 5,0 DSM, VMI
Absatzförderung
Argumente gegen die Massnahme
Die vorgeschlagenen Kürzungen würden die Landwirtschaftsbetriebe in einer sehr angespannten Situation treffen. Die beschlossene Agrarpolitik 2014-2017 sei einzuhalten. Auch seien die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Aufwertung des Schweizer Frankens auf den Agrarsektor sowie Aspekte der Versorgungssicherheit zurzeit noch zu wenig bekannt.
Die Kürzungen bei den Direktzahlungen seien direkt einkommenswirksam. Kritisiert werden generell die überproportionale Belastung sowie der nominelle Rückgang des Landwirtschaftsbudgets. Die vom Bund geforderten ökologischen und gemeinwirtschaftlichen Leistungen seien vollumfänglich abzugelten. Verschiedene Parteien und Umweltschutzorganisationen stellen sich gegen die Kürzungen zulasten der Biodiversität und Landschaftsqualität und verlangen stattessen eine Kompensation bei den Versorgungssicherheitsbeiträgen.
Die Kürzungen bei den Investitionskrediten und strukturellen Massnahmen würden die Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft hemmen. Zudem würden auch die der Landwirtschaft vorgelagerten Unternehmen die Sparmassnahme zu spüren bekommen.
Angesichts der Frankenstärke und der Wettbewerbsfähigkeit seien Investitionen in die Qualitäts- und Absatzförderung wichtig, um Absatzmärkte zu sichern und auszubauen
Argumente für die Massnahme
Einige Vernehmlassungsteilnehmer erkennen im Aufgabengebiet Landwirtschaft ein höheres Sparpotenzial, da die hier getätigten Ausgaben keine positiven Auswirkungen auf die Produktivkraft der Volkswirtschaft und das Wirtschaftswachstum hätten. Zudem sei der strukturell bedingte Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe immer noch höher als der Rückgang der Direktzahlungen.