Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/6: Umsetzung des ersten Massnahmenpakets zur Energiestrategie 2050: Änderungen auf Verordnungsstufe · 96 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens zur Umsetzung des ersten Massnahmenpakets zur

Energiestrategie 2050: Änderungen auf Verordnungsstufe

Relevante Kosten

VSE, Alpiq, Axpo, BKW, CKW, EnAlpin, EWZ, IWB, Repower, VBE, Romande Energie, SAK,

Swisselectric, Swisspower und SWV möchten Abgaben, kalkulatorische Steuern,

Konzessionsleistungen und Verwaltungs- und Vertreibsgemeinkosten (Overhead-Kosten) bei der Berechnung der Marktprämie auch berücksichtigt haben.

VSE, Alpiq, Axpo, CKW, EWZ, Repower, VBE, Romande Energie, SAK und SWV fordern, dass die Overheadkosten mit 8 Franken/MWh berücksichtigt werden.

Die ElCom fordert, dass an Stelle einer kalkulatorischen Kapitalverzinsung über einen WACC die effektiven Fremdkapitalzinsen berücksichtigt werden sollten. Auf eine Berücksichtigung der

Eigenkapitalkosten - sprich Gewinne - sei zu verzichten.

Die ElCom ist der Ansicht, dass die zur Berechnung der Marktprämie anrechenbaren Kosten und Erträge gemäss einem Einzelabschluss auf Stufe Kraftwerk eingereicht werden sollen.

Der SWV weist darauf hin, dass die Definition der Gestehungskosten von derjenigen der ElCom abweiche. Ein WACC zur Berücksichtigung einer risikogerechten Kapitalverzinsung fehle bei der Marktprämie, was nicht der ökonomischen Realität der Wasserkraft entspreche.

Die ElCom fordert, dass Dividendenzahlungen im Verordnungstext explizit auszuschliessen sind, da die Kapitalkosten kalkulatorisch berechnet würden.

Relevante Erlöse

SP, SES, SKS und Umwelt- und Naturschutzverbände fordern, dass die Einnahmen aus SDL berücksichtigt werden.

ElCom und SES fordern, dass anstelle der Spotpreise die effektiven Erlöse der Wasserkraftwerke berücksichtigt werden. Eventualiter fordert ElCom, dass für verschiedene Beschaffungsarten

verschiedene Referenzmarktpreise gelten.

GPS, GLP, ElCom, SGB, VSE, Alpiq, Axpo, BKW, CKW, EWZ, IWB, Repower, VBE, Romande Energie, Swisselectric, Swisspower, SES, Umwelt- und Naturschutzverbände, SAK, Swissolar fordern, dass Erlöse aus SDL, HKN und weiteren Zertifikaten bei der Berechnung der Marktprämie

berücksichtigt werden.

Die Swissolar fordert die Streichung der Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 94. Wer seinen Strom an

gebundene Kunden zu höheren Tarifen verkaufen kann, soll sich nicht eine Marktprämie auszahlen lassen, die auf einem tieferen, fiktiven Verkaufspreis am Markt basiert.

Relevante Produktion

VSE, Alpiq, Axpo, BKW, CKW, EWZ, Repower, VBE, Romande Energie, SAK, Swisselectric,

Swisspower und SWV sind der Ansicht, dass an Stelle des effektiv gefahrenen Produktionsprofil das von den Eigentümern/Partnern dem betriebsführenden Unternehmen gemeldete Produktionsprofil zur Berechnung der Marktprämie relevant sein soll.

Berechnung der Marktprämie

Die EWZ äussern sich dahingehend, dass die Kürzung der Marktprämie basierend auf dem

maximalen Defizit und nicht basierend auf der maximal zugesprochenen Marktprämie durchgeführt wird.

Der Swiss Small Hydro wünscht, dass die Produktion aus Kleinwasserkraftwerken bei der Berechnung der Marktprämienquote mitberücksichtigt wird.