Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2017/79: Genehmigung des Rahmenübereinkommens über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft · 20 Seiten
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3.3 Auswirkungen auf die Volkswirtschaft
Das Kulturerbe ist bereits heute ein wesentlicher volkswirtschaftlicher Faktor und trägt zu den Standortqualitäten der Schweiz bei. Eine nachhaltige und integrierte Kulturerbepolitik, die den Grundsätzen der Konvention von Faro entspricht, kann diese Qualitäten verstärken und gleichzeitig zur internationalen Glaubwürdigkeit der Schweiz beitragen.
3.4 Auswirkungen auf die Gesellschaft
Die gesellschaftspolitischen Ziele der Konvention von Faro stimmen mit den Zielsetzungen der Schweiz überein. Die Konvention zeigt Wege auf, wie diese im Bereich Kulturerbe erreicht werden können und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte an schweizerische Politiken und Programme. Die explizit geforderte Partizipation von Verbänden, Vereinen und der Bevölkerung wird in der Schweiz durch das geltende Recht sichergestellt und durch private und staatliche Förderung begünstigt.
3.5 Auswirkungen auf die Umwelt
Die Zielsetzung der Konvention von Faro entspricht der Zielsetzung der schweizerischen Landschaftspolitik. Beide setzen auf integrierte Instrumente, koordinierte Verfahren und demokratische Teilhabe an Pflege und Gestaltung des Raums.
3.6 Andere Auswirkungen
Es sind keine anderen Auswirkungen zu erwarten.
4 Verhältnis zur Legislaturplanung und zu Strategien des Bundesrats
4.1 Verhältnis zur Legislaturplanung
Die Vorlage ist weder in der Botschaft vom 27. Januar 201621 zur Legislaturplanung 2015–2019 noch im Bundesbeschluss vom 14. Juni 201622 über die Legislaturplanung 2015–2019 angekündigt.
Im elften Bericht über die Schweiz und die Konventionen des Europarates vom 24. August 201623 nennt der Bundesrat unter Ziffer 4.4.1 die Konvention von Faro als eines der Übereinkommen, welche für die Schweiz von Interesse sind; eine
21 BBl 2016 1105
22 BBl 2016 5183
23 BBl 2016 7045