Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/31: Genehmigung und Umsetzung des Notenaustausches zwischen der Schweiz und der EU betreffend die Übernahme des Schengener Grenzkodex (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands) und Änderungen im Ausländer- und Asylrecht zur vollständigen Umsetzung · 22 Seiten

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Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD

3 Das Luftverkehrsunternehmen handelt schuldhaft, wenn es nicht alle erforderlichen und zumutbaren organisatorischen Vorkehren getroffen hat, um eine Verletzung der Meldepflicht zu verhindern.

4 Besteht eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit nach Artikel 92 Absatz 3, so wird dies bei der Festlegung der Busse berücksichtigt.

Zustimmung

Kantone: SH, SO, LU, SG, BE, VS, NE, GE, JU, ZG, BL, UR, BS, AG, OW, ZH, SZ, NW Parteien: SVP, CVP, CSP, FDP

Weitere Vernehmlasser: SGB, economiesuisse, SAV

Ablehnung

Kantone: VD Parteien:

Weitere Vernehmlasser: SFH, AIn, CP, SAV, CVCI, UNIA

Die SFH und AIn wünschen, dass der Höchstbetrag der Busse pro Person, die nicht gemeldet wurde, 5'000 Euro betrage.

VD, der CP und der SAV finden, dass der vorgesehene Bussenbetrag zu hoch sei und die von den anderen Ländern festgelegten Beträge weit übersteige. Auch die CVCI findet die Beträge übertrieben.

3.1.8 Art. 120c Gemeinsame Bestimmungen für die Bestrafung von Transportunternehmen

1 Die Verletzung der Sorgfaltspflicht (Art. 120a) oder der Meldepflicht (Art. 120b) wird auch verfolgt, wenn sie im Ausland begangen wurde. Artikel 6 Absätze 3 und 4 des Strafgesetzbuches ist sinngemäss anwendbar.

2 Die Vertretung des Transportunternehmens richtet sich nach Artikel 102a des Strafgesetzbuches.

3 Die Strafverfolgung verjährt in sieben und die Strafe in fünf Jahren.

Zustimmung

Kantone: SH, SO, LU, SG, BE, VS, NE, GE, JU, ZG, BL, UR, BS, AG, OW, ZH, SZ, NW, VD Parteien: SVP, CVP, CSP, FDP

Weitere Vernehmlasser: SGB, SFH, CP, CVCI, economiesuisse, AIn, UNIA, SAV

3.1.9 Art. 120d Strafverfolgung

1 Die Verfolgung und Beurteilung der Zuwiderhandlungen nach den Artikeln 115 – 120 obliegt den Kantonen. Ist eine Zuwiderhandlung in mehreren Kantonen begangen worden, so ist zur Verfolgung derjenige Kanton zuständig, der diese zuerst aufnimmt.

2 Zuständig für die Verfolgung und Beurteilung der Zuwiderhandlungen nach den Artikeln 120a und 120b ist in erster Instanz das Bundesamt. Das Bundesgesetz vom 22. März 1974