Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/12: Strategie der Internationalen Zusammenarbeit 2025–2028 · 34 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028

In 45 Stellungnahmen (21 %) wird betont, dass die wirtschaftliche Entwicklung sozial und ökologisch nachhaltig erfolgen muss und es zentral ist, dass sich die IZA-Partner an die geltenden nationalen und internationalen Standards halten (1 Kanton [FR]; 2 Parteien [Die Mitte, SPS]; 2 Verbände [SGB, Travail.Suisse]; 30 Organisationen [u. a. Alliance Sud, FOSIT, Greenpeace, WIDE]; 2 akademische Einrichtungen [ETH D-USYS, Ehtik22]; 8 Kirchen) (Abbildung 6).

Gemäss 14 Antworten (6 %) verdient die Frage der Verschuldung der Länder des Südens mehr Aufmerksamkeit in der IZA (1 Partei [SPS]; 11 Organisationen [u. a. Caritas und Plattform Agenda 2030]; 2 Privatpersonen). 3 Organisationen (HEKS, SAH, SFH) wünschen sich mehr Transparenz bei den Abkommen, die die Schweiz mit den Partnerländern schliesst (Abbildung 6).

Entwicklungsziel 3 – Klima und Umwelt

94 Vernehmlassungsteilnehmer (43 %) äusserten sich spezifisch zum Entwicklungsziel 3:

• 31 finden das Ziel wichtig (14 %) (8 Kantone [AG, BE, BL, BS, FR, GE, SO, UR]; 2 Parteien [FDP, GLP]; 18 Organisationen [u. a. CEAS, E-Changer, Médecins du monde, Terre des Hommes]; 3 akademische Einrichtungen [CDE, IHEID, SSPH+]).

• 63 wünschen Präzisierungen (29 %) (2 Parteien [Die Mitte, Grüne]; 2 Verbände [SBLV, SGB]; 1 Kommission [BK IZA]; 50 Organisationen [u. a. Caritas, Fastenaktion, FOSIT, HEKS, Pro Natura]; 3 akademische Einrichtungen [Basel Institute on Governance, Ethik22, Wyss Academy]; 3 Kirchen und 2 Privatpersonen).

• 1 Partei (SVP) ist der Ansicht, dass der Klimawandel kein Schwerpunkt der IZA sein sollte.

Laut 11 Stellungnahmen (5 %) sollte das Thema Biodiversität im vorgeschlagenen Text stärker betont werden (1 Partei [Grüne]; 8 Organisationen [u. a. BirdLife, Pro Natura, WWF]; 1 akademische Einrichtung [ETH D-USYS], 1 Privatperson) (Abbildung 6).

Entwicklungsziel 4 – Frieden und Gouvernanz

91 Vernehmlassungsteilnehmer (42 %) äusserten sich spezifisch zum Entwicklungsziel 4:

• 30 finden es wichtig (14 %) (2 Kantone [BL, ZH]; 1 Partei [Junge Mitte]; 1 Kommission [BK IZA]; 20 Organisationen [u. a. Allianz für eine ganzheitliche Sicherheitspolitik, cinfo, SwissFoundations, swisspeace]; 4 akademische Einrichtungen [Basel Institute on Governance, CDE, NADEL/CSS, SSPH+]; 1 Kirche).

• 61 Teilnehmende (28 %) wünschen Präzisierungen (1 Kanton [TI]; 2 Parteien [Die Mitte, Grüne]; 1 Verband [SGB]; 49 Organisationen [u. a. Alliance Sud, Brücke/Le Pont, FOSIT, PBI, WIDE]; 2 akademische Einrichtungen [Ethik22, Wyss Academy]; 3 Kirchen und 3 Privatpersonen).

Mit 80 Stellungnahmen (37 %), in denen die Bedeutung der Zivilgesellschaft betont wurde, war dies das am häufigsten erwähnte Thema (Abbildung 6):

• In 17 Stellungnahmen (8 %) wird die Zivilgesellschaft als wichtiges Thema bezeichnet (1 Kanton [BS];

12 Organisationen [u. a. Heilsarmee, Fastenaktion, Terre des Hommes, UNICEF]; 2 akademische Einrichtungen [SMTH, Wyss Academy]; 1 Kirche; 1 Privatperson).

• In 63 Stellungnahmen (29 %) wurde der Wunsch geäussert, dass die IZA-Strategie 2025–2028 die

Bedeutung der lokalen Zivilgesellschaft besser widerspiegelt (1 Kanton [GE]; 1 Partei [Grüne]; 3 Verbände [SGB, swiss.ing, Travail.Suisse]; 51 Organisationen [u. a. Alliance Sud, Caritas, FOSIT, swisspeace, WWF]; 1 akademische Einrichtung [Ethik22]; 4 Kirchen; 1 Privatperson).

Der Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern war das am zweithäufigsten genannte Thema: In 55 Antworten (25 %) wurde kritisiert, dass «Massnahmen zur Stärkung und zum Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in der Vernehmlassungsvorlage fehlen» (1 Partei [Grüne];1 Verband [Travail.Suisse]; 49 Organisationen [u. a. SVF, Fastenaktion, Pro Natura, Swissaid, swisspeace, Terre des Hommes]; 2 akademische Einrichtungen [Ethik22, SMTH]; 1 Kirche; 1 Privatperson) (Abbildung 6)

15 Vernehmlassungsteilnehmer (7 %) sprachen die Friedensförderung an: 6 erachten sie als wichtig (2 Kantone [JU, SO]; 4 Organisationen [u. a. PBI, Sexuelle Gesundheit Schweiz]; 3 Organisationen wünschen Präzisierungen [CFD, EFS, Helvetas]; 6 Teilnehmende fordern, dass ihr mehr Gewicht beigemessen wird (1 Partei [GLP]; 1 Organisation [swisspeace], 1 akademische Einrichtung [NADEL/CSS], 3 Kirchen) (Abbildung 6).