Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2011/14: Änderung der Eisenbahn-Netzzugangsverordnung (NZV) · 21 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: 012.21/2011-05-04/322

Rabatt und das Bonus/Malus-System. Auf einen wirksamen Verschleissfaktor wird vorläufig verzichtet. Das BAV wird sich aber weiterhin damit beschäftigen.

6 Fragenkatalog

Allgemein

1. Können die Ziele der Reform des Trassenpreissystems mit der vorgeschlagenen Lösung erreicht werden?

Anreize für eine bessere Ausnutzung der Infrastruktur

2. Drei neue, kapazitätsbezogene Elemente werden eingeführt: der Nachfragefaktor berücksichtigt die höheren Kosten und soll Züge auf die verkehrsschwachen Zeiten lenken; der Faktor Trassenqualität berücksichtigt die unterschiedlichen Prioritäten bei der Trassenzuteilung, und der Haltezuschlag bepreist jeden Halt, wo Mischverkehr herrscht und die Kapazität einschränkt. Sind diese neuen Trassenpreiselemente auch geeignet, um diesbezügliche Anreize zu setzen?

Anreize für die Entlastung der Umwelt

3. Der Lärmbonus bildet den Anreiz für den Einsatz von lärmsaniertem und lärmarmem Rollmaterial. Bewirkt die neue Ausgestaltung vom Lärmbonus – gemeinsam mit den übrigen vom Bund finanziell unterstützten Massnahmen – eine Verminderung des Bahnlärms?

Anreize zur Qualitätsverbesserung

4. Bereits heute ist ein Bonus/Malus-System gesetzlich verankert. Es wird bisher nicht umgesetzt. Im Rahmen der vorliegenden Reform des Trassenpreissystems soll aber das Bonus/Malus-System nun definitiv eingeführt werden. Im Vordergrund steht das Modell, das die SBB zurzeit ohne Geldfluss unter den EVU auf ihrem Netz testet. Unterstützen Sie dieses Vorhaben?

Weitere Elemente/Komplexität

5. Der „Verschleissfaktor“ wird aus Gründen der Komplexität vorerst als „Platzhalter“ gleich 1 gesetzt. Sind Sie der Ansicht, dass man ihn doch bereits ab 2013 einführen sollte?

6. Gibt es Elemente, die Sie im neuen Trassenpreissystem vermissen?