Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2011/81: Zweite Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) · 33 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: COO.2093.100.5.120983
6.5 Artikel 13d
Nach AI, BL, GE, GL, GR, LU, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und BPUK sei ein
Kontingents-Schutz überflüssig, wenn sämtliches ackerfähiges Kulturland geschützt werde.
Nach NE, NW; EVP, glp, GPS, SPS; SSV, travail.suisse; AgorA, BIO SUISSE, BGS, CAJB, ETH-IRL, Junge Grüne, Kleinbauern, Kompost, LBV, NFP 68, pro natura, SBLV, SL, SMP, SOBV, suissemelio, suisseporcs, SVS, SWBV, vsgp, VTL und WWF sollen bei
Nichteinhaltung des Mindestumfangs Bauvorhaben von übergeordnetem öffentlichem Interesse sowie zonenkonforme Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen der
Kompensationspflicht unterstehen, wenn sie Fruchtfolgeflächen beanspruchen. Nach SMP, SWBV und VTL seien zonenkonforme Bauten ausserhalb der Bauzonen von dieser Pflicht auszunehmen.
Die vorgeschlagene Sonderregelung für Bauvorhaben im gesamtschweizerischen Interesse (Variantenvorschlag) wird begrüsst von BL, BS, NE; FDP; sgv; AeCS, Aérodromes,
bauenschweiz, CGI, FSU, GPVZH, HEV, HKBB, JardinSuisse, ReLuWe, SBB, SBMV, SHV, SIAA, VSEG, VSLG und Zurich Airport. Abgelehnt wird der Variantenvorschlage von GE,
NW, TG; CVP, EVP, glp, GPS; SBV, travail.suisse; AgorA, aquanostra, BIO SUISSE, BVAG, BVGR, CAJB, FBS, HSR, Kleinbauern, Kompost, LBV, pro natura, SBLV, SOBV,
suissemelio, suisseporcs, SVS, SWBV, vsgp, VTL und WWF.
Zur Frage, ob bei Bauvorhaben im gesamtschweizerischen Interesse auch eine
überkantonale Kompensation geprüft werden soll, äussern sich GE; EVP, FDP, SPS; SBV, SGV, SSV; AgriGenève, akademien-schweiz, BGS, BIO SUISSE, FSU, GPVZH, JULA,
Junge Grüne, Kleinbauern, NFP 68, pro natura, RWU, SBLV, SOBV, suissemelio, SVS,
SWBV und WWF grundsätzlich positiv. AR, OW, SZ; CVP; SAB, sgv; AgorA, AGRIDEA,
aquanostra, arcoplan, bauenschweiz, CGI, HEV, HKBB, SVIT, VII und VSLG lehnen eine solche Kompensation als schwer realisierbar ab.
7 Langfristige Freihaltung von Räumen für Infrastrukturen von nationalem Interesse (Art. 13e)
Eine Freihaltung von Räumen für Infrastrukturen von nationalem Interesse wird von AG, BE, BL, BS, NE, VD; CVP, glp; economiesuisse, SGV, sgv, SSV, travail.suisse; AeCS,
Aérodromes, AgriGenève, AgorA, Archäologie, ASTAG, bauenschweiz, BIO SUISSE, BSLA, CAJB, CAT, Electrosuisse, ENHK, ewz, FSU, HKBB, HSUB, JULA, ReLuWe, SBB, SBLV, SBMV, SIAA, STV, strasseschweiz, SWBV, Swissgas, swissgrid, TGV, UFS, VII, VLP-ASPAN, VSEG, VSGP und Zurich Airport grundsätzlich begrüsst. Dies habe jedoch in enger Zusammenarbeit mit betroffenen Kantonen und Gemeinden zu erfolgen (travail.suisse;
VSEG).
Eine diesbezügliche Regelung wird abgelehnt von AI, AR, BL, GE, GL, GR, LU, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG; EVP, SPS; SAB, SBV; aquanostra, BPUK, CGI, CP, FER, FBS, HEV, Kleinbauern, SOBV, suissemelio, SVIT, Vogelwarte und vsgp. Die
bestehenden Instrumente reichten für den angestrebten Zweck aus (BGV, GPVZH, HSR, pro natura, SL, SVS, UFS, uspi, WWF) bzw. es sei zu prüfen, wie diese optimiert werden könnten (ROREP).
Mit der vorgeschlagenen Freihaltung von Räumen mittels Sachplaneintrag sind AG, BL, BS; CVP, FDP; SBV, SGV, sgv, SSV, travail.suisse; AeCS, Aérodromes, AgriGenève, AgorA, bauenschweiz, BIO SUISSE, BSLA; CAJB, Electrosuisse, ENHK, FSU, GPVZH, HSUB,
JULA, Junge Grüne, ReLuWe, SBB, SBLV, SBMV, SIAA, STV, SWBV, Swissgas, VII, VSGP und Zurich Airport grundsätzlich einverstanden.
Nach GE; glp und UFS sei der Sachplan nicht das richtige Instrument. Die Sicherung müsse mittels grundeigentümerverbindlicher Instrumente gemäss Spezialgesetzgebung erfolgen (AI, AR, BE, BL, FR, GE, GL, GR, LU, NE, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, VD, VS, ZG; glp; 18/33
041.21-00794/00010/00006/00003/COO.2093.100.5.120983