Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2011/81: Zweite Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) · 33 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: COO.2093.100.5.120983
I Allgemeiner Teil
1 Einleitung
1.1 Vernehmlassungsverfahren
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK hat das Vernehmlassungsverfahren zur Vorlage „Zweite Etappe der Revision des
Raumplanungsgesetzes (RPG)“ am 5. Dezember 2014 im Auftrag des Bundesrats eröffnet. Das Verfahren dauerte bis zum 15. Mai 2015.
1.2 Vernehmlasser
Die Vernehmlassungsunterlagen wurden sämtlichen Kantonen, den politischen Parteien (12), den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Gemeinden, Städte und Berggebiete (3), den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Wirtschaft (8) und weiteren
interessierten Kreisen (64) zur Stellungnahme unterbreitet. Zur Vorlage liessen sich alle Kantone, 7 Parteien, die 3 Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete, 6 Dachverbände der Wirtschaft sowie 185 (davon 134 nicht angeschriebene) weitere
interessierte Organisationen vernehmen. Insgesamt gingen 227 Stellungnahmen ein.
BPZV, COFICHEV, FM, JULA, Lohnunternehmer, Mutterkuh, PNW, SAVS, SBLV, SMP,
suisseporcs, SVPS, SWBV und Swiss Beef unterstützen die Stellungnahme des SBV.
2 Allgemeine Bemerkungen der Vernehmlasser
2.1 Generelle Haltung zur Vernehmlassungsvorlage
2.1.1 Allgemeines
Zur Vorlage äussern sich BS; EVP, glp, GPS, SPS; SGB, travail.suisse; Aerosuisse, BIO SUISSE, CAT, Electrosuisse, ETH-IRL, ewz, Neustart, PLANAT, pro natura, SMV, SVS,
WBGCH, WOHNEN SCHWEIZ und WWF positiv. Es müssten aber noch Verbesserungen beim Kulturlandschutz, dem Schutz der Fruchtfolgeflächen und beim Bauen ausserhalb der Bauzonen erreicht werden (EVP, glp, GPS, SPS; swisscleantech, vsgp). Zudem sei
Rücksicht auf die Situation bei den Kantonen zu nehmen (SPS).
Weiter wird ausgeführt, der Zeitpunkt der Revision sei verfrüht; Kantone und Gemeinden seien mit der Umsetzung der ersten Etappe der Revision des RPG beschäftigt (AGRIDEA, BIO SUISSE, CAT, ERR, HKBB, Lausanne, RKBM, SBB) und es fehlten die Ressourcen für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der zweiten Etappe (CVP; FSU, geosuisse, ReLuWe, swisscleantech, VLP-ASPAN). Sodann seien die Ziele der Revision klarer zu definieren und zu priorisieren (CVP; Aérodromes, CAT, TCS). Nach CAT, FSU und VLP-ASPAN seien die Revisionsinhalte noch einmal sorgfältig zu überprüfen und auf wenige Bereiche zu
beschränken.
Die Vorlage wird abgelehnt von AG, AI, AR, BE, BL, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH; FDP, SVP; economiesuisse, SAB, SBV,
SGV, sgv; ADNV, AGBerggebiet, AgorA, AgriGenève, Agrijura, Alliance, APCG, aquanostra, bauenschweiz, BEBergbahnen, BPUK, BPZV, BSA, BVAG, BVGR, CAJB, CCIG, CGI, CP, FBS, FM, fPv, FRI, FSKB, FSU, GBV, GVZ, HEV, IGS, JardinSuisse, JULA, Kompost, KSE, LBV, LDK, Metallunion, MPKB, Nike, NVS, Orbe, OSVS, Payerne, Prométerre, RAKUL,
RWU, SAVS, SBLV, SBMV, SHV, SL, SMP, SOBV, strasseschweiz, STV, suisseporcs, 4/33
041.21-00794/00010/00006/00003/COO.2093.100.5.120983