Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/2: Totalrevision der Verordnung vom 20. Januar 2010 über die Ausstellung von Reisedokumenten für ausländische Personen (RDV) · 33 Seiten
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Art. 11 Rechtswirkungen
Art. 11 Rechtswirkungen
1Die Reisedokumente nach Artikel 1 sind fremdenpolizeiliche Ausweise. Mit ihnen kann weder die
Identität noch die Staatsangehörigkeit der ausländischen Person nachgewiesen werden.
2Wer einen Reiseausweis für Flüchtlinge oder einen Pass für eine ausländische Person besitzt, ist
während der Gültigkeitsdauer des Reisedokuments zur Rückkehr in die Schweiz berechtigt, sofern die vor Reiseantritt bestehende Aufenthaltsbewilligung bzw. vorläufige Aufnahme nicht zwischenzeitlich erloschen ist.
3Der Reiseausweis für Flüchtlinge berechtigt nicht zur Reise in den Heimat- oder Herkunftsstaat.
4Der Identitätsausweis für asylsuchende Personen berechtigt nur in Verbindung mit einem gültigen
Rückreisevisum zur Rückkehr in die Schweiz.
Zustimmung
Kantone: BE Stadt, FR, SO, ZG, GR, SG, TG, UR, FL, VS, GE, AR, BL, AG, JU, SH, NE, ZH, TI, LU
Parteien: SVP, Grüne, FDP.Die Liberalen, SP, CVP
Interessierte Kreise: VSED, SVZ, Privatperson, SFH, VSJF, Grundrechte.ch, SBAA, EKM, chgemeinden, KKJPD, HEKS, SKF, CP, DJS, SOsf, Caritas, UNHCR, ACSP, IGFM, SSV
Abs. 4
L'UDC estime que le certificat d'identité ne vaut que pour les départs définitifs de Suisse et que si l'on maintient la possibilité d'obtenir un visa de retour pour les personnes obtenant un certificat d'identité, le principe de base de ce document est contredit et le départ définitif de Suisse peut conduire à un retour en Suisse. L'UDC propose dès lors la formulation suivante:
"Der Identitätsausweis für asylsuchende Personen berechtigt nicht zur Rückkehr in die Schweiz."
DJS, SOsf demandent à ce que l'alinéa 2 soit complété afin qu'une personne ayant un droit de séjour en Suisse puisse y revenir même si son autorisation est échue durant son séjour à l'étranger. Il arrive parfois que des voyages se prolongent sans faute de la part de l'intéressé (ex. combats, guerre).
Art. 12 Gültigkeitsdauer
Art. 12 Gültigkeitsdauer
1Die Reisedokumente sind gültig:
a. Reiseausweis für Flüchtlinge: fünf Jahre;
b. Pass für eine ausländische Person für Personen nach Artikel 4 Absätze 1 und 2: fünf Jahre;
c. Pass für eine ausländische Person für Personen nach Artikel 4 Absatz 4: sieben Monate;
d. Identitätsausweis: sieben Monate;
e. Reiseersatzdokument: für eine einmalige Aus-, Rück- oder Einreise.
2Das Rückreisevisum wird für die Gültigkeitsdauer von höchstens sieben Monaten ausgestellt.
3Das BFM kann bei Vorliegen besonderer Umstände eine kürzere Gültigkeitsdauer festsetzen, insbesondere wenn die ausländische Person eine Jahresaufenthaltsbewilligung besitzt oder in einem andern Staat Wohnsitz nehmen will.
4Die Gültigkeitsdauer eines Reisedokuments kann nicht verlängert werden.
5Ist die Produktion über längere Zeit nicht möglich, wird den anspruchsberechtigten Personen anstelle von Reisedokumenten nach Artikel 3 und 4 ein Identitätsausweis nach Artikel 5 ausgestellt.