Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/2: Totalrevision der Verordnung vom 20. Januar 2010 über die Ausstellung von Reisedokumenten für ausländische Personen (RDV) · 33 Seiten
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Art. 22 Gebühren
Art. 22 Gebühren
1Die Ausstellung eines Reisedokuments oder eines Rückreisevisums ist gebührenpflichtig.
Ausgenommen von der Gebührenpflicht ist die Ausstellung eines Reisedokuments für die
Vorbereitung der Ausreise oder für die definitive Ausreise in einen Drittstaat, wenn diese aufgrund der Gebührenerhebung verzögert werden könnte.
2Geht ein Reisedokument verloren oder ist es unbrauchbar geworden, kann das BFM eine Gebühr nach Anhang 2 erheben.
3Die Gebührensätze sind im Anhang 2 geregelt.
4Die zuständige kantonale Behörde erhebt die Gebühr für die Entgegennahme des Gesuchs im Sinne von Artikel 13 Absatz 3 und Artikel 14 Absatz 3 direkt bei der gesuchstellenden Person. Die
Gebühren für die Erfassung der Fotografie und der Fingerabdrücke sowie für die Material- und
Produktionskosten werden vom BFM bei der gesuchstellenden Person erhoben. Das BFM rechnet mit den Kantonen und der Ausfertigungsstelle ab. Die Aufteilung der Gebühren ist im Anhang 3 geregelt.
5Wird eine formelle beschwerdefähige Verfügung vom BFM erlassen so kann dafür
eine zusätzliche Gebühr nach Anhang 2 erhoben werden.
Zustimmung
Kantone: BE Stadt, FR, SO, ZG, GR, SG, TG, UR, FL, VS, GE, AR, BL, AG, JU, SH, NE, ZH, TI, LU
Parteien: SVP, FDP.Die Liberalen, CVP
Interessierte Kreise: VSED, SVZ, Privatperson, Grundrechte.ch, SBAA, chgemeinden, KKJPD, SKF, CP, DJS, SOsf, SSV
Abs. 5
SG salue la création d'un émolument pour l'émission d'une décision de refus d'octroi de document de voyage. Ceci aura pour conséquence que moins de demandes dénuées de chance de succès seront déposées.
Ablehnung
Kantone: FR
Parteien: Grüne, SP
Interessierte Kreise: SFH, VSJF, EKM, HEKS, Caritas, UNHCR, ACSP, IGFM
Abs. 1
FR estime qu’il faudrait renoncer systématiquement au prélèvement d’un émolument lors de départ définitif. La mise en œuvre d’un processus de départ est rarement volontaire et fait l’objet d’intenses négociations entre la personne concernée et le service cantonal des migrations. FR estime par conséquent que compte tenu des nombreuses difficultés d’ores et déjà rencontrées dans le cadre de la mise en œuvre d’un départ même « accepté » il y a lieu de s’abstenir d’une démarche administrative supplémentaire soit de déterminer si l’encaissement de l’émolument est de nature à retarder le départ.