Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/56: Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution · 28 Seiten
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Ergebnisbericht Vernehmlassung Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution
Förderung und den Schutz der Menschenrechte in der Schweiz7, damit werde eine wichtige Lücke im institutionellen Menschenrechtsschutz geschlossen8. Andere Staaten, insbesondere europäische, hätten auch NMRI eingerichtet, um Menschenrechtsfragen zu klären.9 Die NMRI werde das internationale Ansehen der Schweiz stärken.10 Mit der Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution werde zudem einer langjährigen Forderung im In- und Ausland entsprochen.11
3.1.2 Verbesserungspotenzial
Viele Teilnehmende, welche den VE im Grundsatz begrüssen, äussern bereits in der Einleitung ihrer jeweiligen Stellungnahme, dass sie einen deutlichen Anpassungsbedarf sehen. Zahlreiche dieser Stellungnahmen orientieren sich am Ziel einer NMRI mit Status A, welche die Resolution 48/134 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1993: Nationale Institutionen zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte (nachfolgend: Pariser Prinzipien) vollständig erfülle.12 Eine Lösung ohne Status A würde den Ansprüchen der Teilnehmenden und dem menschenrechtlichen Selbstverständnis der Schweiz nicht genügen.13 Eine NMRI mit B-Status würde international nicht ernst genommen und wäre dem Image der Schweiz auf dem internationalen Parkett abträglich.14 Teilweise bedauern sie die Wahl der Option "Status quo +" gegenüber der Option eines unabhängigen Instituts (vgl. Ziff. 3.2 hiernach).
3.1.3 Ablehnung
Die Teilnehmenden, die sich gegen den VE und damit gegen die Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution aussprechen, heben hervor, dass die Notwendigkeit zur Errichtung einer dauerhaften NMRI trotz wiederholter Forderungen in- und ausländischer Kreise nicht ausgewiesen sei.15 Der Praxisnutzen des SKMR sei objektiv betrachtet gering.16 Die Schweiz sei kraft ihrer völker- und verfassungsrechtlichen Verpflichtungen zum nachhaltigen Schutz der Menschenrechte verpflichtet, Ihre ausgebauten rechtsstaatlichen Strukturen und Institutionen garantierten deren Einhaltung und inhaltliche Weiterentwicklung17, "besser als weltweit
7 ADEM, ATD Quart Monde, DOJ, EFS, EKKJ, FICE Schweiz, Inclusion Handicap, insieme, Kinderrechte Ostschweiz, Kinderschutz Schweiz, mmi, Netzwerk Kinderrechte Schweiz, okaj zürich, Pro Kinderrechte Schweiz, SAJV, sek, SGA, SVBB, Travail.Suisse.
8 SP, AvenirSocial, NKVF.
9 TI.
10 TI.
11 GE, NE, SP, ADEM, ATD Quart Monde, CEVI Schweiz, EKM, FICE Schweiz, mmi, NKVF, Pro Kinderrechte Schweiz, SAJV, SSI, STSA, swissuniversities.
12 FR, BDP, EVP, GPS, ACAT, ADEM, AGR, AI, akte, Alliance Sud, apt, ask!, augenauf Basel, avenirsocial, ATD Quart Monde, Beirat des SKMR, Bildungskoalition NGO, Caritas, CCSI, Cerebral, CEVI-Schweiz, DJS, EFS, EKM, FIAN, FICE Schweiz, FIZ, grundrechte.ch, HEKS, Helvetas, humanrights.ch, ICJ, Inclusion Handicap, Integras, Juristinnen Schweiz, Kinderrechte Ostschweiz, Kinderschutz Schweiz, mmi, Netzwerk Kinderrechte Schweiz, NGO post Beijing, NKVF, Pro Kinderrechte Schweiz, Public Eye, SAJV, Sexuelle Gesundheit Schweiz, SFH, SGA, SGB, SRK, SSI, Stiftung Freiheit und Menschenrechte, TdF, terre des hommes, TGNS, Unser Recht.
13 EVP, GPS, ACAT, AGR, AI, akte, apt, ask!, avenirsocial, Bildungskoalition NGO, Caritas, CCSI, CEVI-Schweiz, DJS, EFS, FIAN, FIZ, HEKS, Helvetas, humanrights.ch, Inclusion Handicap, Juristinnen Schweiz, Netzwerk Kinderrechte Schweiz, NGO post Beijing, Pro Kinderrechte Schweiz, Sexuelle Gesundheit Schweiz, SGB, SFH, SRK, Stiftung Freiheit und Menschenrechte, TdF, terre des hommes, TGNS, VPO+.
14 EVP, GPS, ACAT, AGR, AI, akte, apt, ask!, avenirsocial, Bildungskoalition NGO, Caritas, CCSI, Cerebral, CEVI-Schweiz, DJS, EFS, FIAN, FIZ, HEKS, Helvetas, humanrights.ch, ICJ, Inclusion Handicap, Juristinnen Schweiz, Netzwerk Kinderrechte Schweiz, NGO post Beijing, Pro Kinderrechte Schweiz, Sexuelle Gesundheit Schweiz, SFH, SGB, SRK, Stiftung Freiheit und Menschenrechte, TdF, terre des hommes, TGNS.
15 SZ, FDP.Die Liberalen, SVP, SGV.
16 SVP.
17 SZ, FDP.Die Liberalen, SVP.