Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/64: Revision der Verordnung des EDI über das elektronische Patientendossier: Einführung der elektronischen Austauschformate · 28 Seiten

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Die Kantone BE und AI befürchten, dass eine effiziente Nutzung der eMedikation verunmöglicht oder mindestens massiv erschwert wird, wenn die folgenden Informationseinheiten fehlen: Medizinische Angaben zum Patienten, Angaben zur verordnenden Ärztin oder zum verordnenden Arzt bzw. zur substituierenden Apothekerin oder zum substituierenden Apotheker. Zudem wiederholen sie die Stellungnahme zu der Ziffer 1 Allgemeine Vorgaben.

6 Kantone15 begrüssen zwar, dass die eMedikation als Teil des EPD aufgenommen werden soll, stellen jedoch fest, dass der enthaltene Standard weniger umfassend ist als der vorgeschlagene und bereits bestehende Standard CDA-CH-MTPS, der auf den IHE Pharmacy Profiles 2017 basiert. Das kann insbesondere zu Lücken in den Geschäftsprozessen führen. Beispielsweise berücksichtigt das CDA-CHEMED-Format nicht die neuesten Erweiterungen der IHE Pharmacy Profile 2017.

Sie äussern ihr Unverständnis, dass ein neues Format entwickelt wurde, obwohl bereits ein Vorschlag für ein nationales Format existiert. Sie fordern eine rasche Vereinheitlichung. Sie betonen einen weiteren wichtigen Aspekt, nämlich, dass nirgends erwähnt wird, wie die Prozesse zur Erstellung oder Verwendung der verschiedenen Dokumente funktionieren sollen. Es ist den sechs Kantonen sehr wichtig, dass

z. B. die Liste der laufenden Medikamente präzise generiert wird. Zudem weisen die genannten Kantone darauf hin, dass die Verwendung und gemeinsame Nutzung von Dokumenten allein nicht ausreichen, um eine Nachverfolgung der Medikation zu ermöglichen. Es ist vor allem notwendig, über ein Tool zu

15 FR, GE, JU, NE, VD, VS