Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/17: Revision der Zivilstandsverordnung (ZStV) und der Verordnung über die Gebühren im Zivilstandswesen (ZStGV) · 25 Seiten
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Ergebnisbericht Vernehmlassung: Revision der Zivilstandsverordnung und der Ver-
ordnung über die Gebühren im Zivilstandswesen
des Verbands Schweizerischer Einwohnerdienste (VSED) an und verzichtet auf eine eigene Stellungnahme. Insgesamt gingen damit 42 Stellungnahmen ein.
3 Organisationen4 haben ausdrücklich auf eine Stellungnahme verzichtet.
2 Verzeichnis der eingegangenen Stellungnahmen
Eine Liste der Kantone, Parteien und Organisationen, die Stellung genommen haben, findet sich im Anhang.
3 Allgemeine Bemerkungen zum Vorentwurf
Die Stossrichtung der gesamten Vorlage wird im Grundsatz von der überwiegenden Mehrheit der teilnehmenden Kantone (20 von 23)5, von 2 Parteien6 und 2 Organisationen7 ausdrücklich begrüsst. In Ihrer Gesamtheit abgelehnt wird die vorgeschlagene Revision von einer Partei8.
Den Stellungnahmen von 3 Kantonen9, einer Partei10 und der grossen Mehrheit der Organisa- tionen (11 von 15)11 ist kein eindeutiger Positionsbezug zur Vorlage insgesamt zu entneh- men, hauptsächlich weil sie sich primär zu einzelnen Aspekten der Vorlage äussern.
4 Bemerkungen zu den einzelnen Bestimmungen
4.1 Modalitäten der Einführung des neuen Standardzeichensatzes (Art. 80, 98, 99f VE-
ZStV; VE-ZStGV Anhang 1 Ziff. II 4.7a)
4.1.1 Grundsätzliches
19 Kantone12, eine Partei13 und 9 Organisationen14 bringen zum Ausdruck, dass sie die Ein- führung des neuen Standardzeichensatzes begrüssen. Mit der Erweiterung des heutigen Standardzeichensatz könnten in Zukunft fast sämtliche Sonderzeichen europäischer Spra- chen erfasst und ein Grossteil der ausländischen Namen korrekt wiedergegeben werden.
Weniger einig sind sich die Vernehmlassungsteilnehmenden über die Modalitäten der Erklä- rung für die Anpassung an den neuen Zeichensatz. So wird namentlich von 13 Kantonen15 und einer Organisation16 vorgebracht, dass aus Ressourcen- und Zeitgründen ein schriftli- ches Verfahren anstelle einer persönlichen Erklärung beim Zivilstandsamt vorzuziehen sei.
4 Economiesuisse, KKJPD, SAV.
5 AG (S. 1), AI, AR (S. 1), BL (S. 1), BS (S. 1), FR (S. 1), GE (S. 1), GR, JU (S. 1), LU (S. 2), OW, SG (S. 1), SH (S. 1), SZ (S. 1), TG (S. 1), TI (S. 1), UR (S. 1), VD (S. 1), ZG (S. 1), ZH (S. 1).
6 GRÜNE (S. 1), SP (S. 1).
7 KAZ (S. 1), SVZ (S. 1).
8 SVP (S. 1 f.).
9 BE (S. 1 ff.), GL (S. 1 f.), VS (S. 1 ff.).
10 FDP (S. 1).
11 ASO (S. 1 ff.), Dachverband Regenbogenfamilien (S. 1 ff.), Konferenz der Innerschweizer Zivilstandsämter (S. 1 ff.), LOS (S. 1 ff.), SGB, SGV (S. 1 f.), SSV, Stadt Zürich (S. 1 f.), TGNS (S. 1 f.) VSED (S. 2), ZA ZH.
12 AG (S. 3), AI, AR (S. 1), BE (S. 1 f.), BL (S. 2), FR (S. 1), GE (S. 3 Anhang), GR, JU (S. 1 f.), LU (S. 2), OW, SH (S. 3), SZ (S. 3), TI (S. 4), UR (S. 1), VD (S. 1), VS (S. 1), ZG (S. 1), ZH (S. 3).
13 SP (S. 1).
14 ASO (S. 1 f.), KAZ (S. 3), SGV (S. 1), SSV, Stadt Zürich (S. 1 f.), SVZ (S. 3), TGNS (S. 1), VSED (S. 2), ZA ZH.
15 AG (S. 3 f.), AR (S. 1), BE (S. 1 f.), BL (S. 2), GR, JU (S. 1) LU (S. 2), OW, SH (S. 3), SZ (S. 4), TG (S. 1 f.), VS (S. 2), ZG (S. 1).
16 KAZ (S. 3).