Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/20: Genehmigung der Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation Nr. 190 über die Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und Nr. 191 zur Änderung von Normen infolge der Anerkennung eines sicheren und gesunden Arbeitsumfelds als grundlegendes Prinzip · 28 Seiten
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Schweiz und unterstütze eine resiliente Arbeitskultur. Für Avenir Social wird mit der Ratifikation die formelle und materielle Kohärenz des Schweizer und des internationalen zwingenden Arbeitsrechts sichergestellt. Das Recht auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld sei nicht nur im Einklang mit dem Schweizer Arbeitsrecht, sondern stehe in dessen Kern.
4.2.4.2. Ablehnung
Von den interessierten Kreisen hat niemand die Ratifikation des Übereinkommens Nr. 191 abgelehnt.
4.2.4.3. Weitere Bemerkungen
Die FSM weist darauf hin, dass die Bestimmungen des Übereinkommens Nr. 191 vor den Schweizer Gerichten nicht direkt einklagbar sind. Sie seien redaktioneller Natur und führten zu keinen neuen substanziellen Verpflichtungen. Ohne Begleitmassnahmen, d. h. Anreize für Risikosektoren oder Unterstützung der Unternehmen, bestehe das Risiko, dass diese Formalisierung symbolisch bleibt und keine konkreten Verbesserungen in der Praxis nach sich zieht.