Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2008/103: Bundesbeschluss über die Genehmigung und die Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft betreffend die Übernahme der der Rückführungsrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands) · 24 Seiten

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Zustimmung

Kantone: AG, AI, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH Parteien: GPS, FDP, SP

Interessierte Kreise: Ai, Caritas Schweiz, Caritas beider Basel, Caritas Genève, Caritas Luzern, Caritas Neuchâtel, CP, DJS, EKM, FER, FRWV, HEKS, JP, SAV, SEK, SFH, SKF, SFM, SRK, SVZ, UNHCR, VSJF

Ablehnung Parteien: SVP

Absatz 2

Zustimmung

Kantone: AG, AI, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH Parteien: GPS, FDP, SP

Interessierte Kreise: Ai, Caritas Schweiz, Caritas beider Basel, Caritas Genève, Caritas Luzern, Caritas Neuchâtel, CP, DJS, EKM, FER, HEKS, JP, SAV, SEK, SFH, SKF, SFM, SRK, SVZ, UNHCR, VSJF

Ablehnung Parteien: SVP

Bemerkungen

FR: Durch die im neuen Artikel 81 Absatz 2 AuG vorgesehenen Haftbedingungen werden die Kantone verpflichtet, die Ausländerinnen und Ausländer in Administrativhaft gesondert von den Personen in Untersuchungshaft oder im Strafvollzug unterzubringen. Der Kanton Freiburg verfügt bereits über getrennte Abteilungen für diese beiden Kategorien. Es werden hingegen Anpassungen nötig sein, um die Ausländerinnen und Ausländer in Administrativhaft bei sozialen Aktivitäten (Sport, Spaziergänge), bei der Arbeit und weiteren Beschäftigungen vollständig von den übrigen Inhaftierten zu trennen. Es ist darauf hinzuweisen, dass diese Annpassungen bedeutende Auswirkungen auf die Organisation und den Betrieb der dazu bestimmten Strafanstalt haben werden.

SVP: Den Kantonen dürfen durch die geforderte getrennte Unterbringung der in Haft genommenen Drittstaatsangehörigen von gewöhnlichen Strafgefangenen keine Zusatzkosten erwachsen. Dem Anliegen ist pragmatisch und möglichst ohne teure Neubauten Rechnung zu tragen.

Absatz 3

Zustimmung

Kantone: AG, AI, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH Parteien: GPS, FDP, SP

Interessierte Kreise: Ai, Caritas Schweiz, Caritas beider Basel, Caritas Genève, Caritas Luzern, Caritas Neuchâtel, CP, DJS, EKM, FER, HEKS, JP, SEK, SFH, SKF, SFM, SRK, SVZ, UNHCR, VSJF

Ablehnung Kantone: SO Parteien: SVP

Bemerkungen

SO: Die Rückführungsrichtlinie enthält präzisere Regelungen bezüglich der Haftbedingungen als das geltende AuG. Artikel 81 AuG (neu) sollte jedoch die Formulierungen der Richtlinie – insbesondere bezüglich der Minderjährigen – wörtlich übernehmen. Ein Verweis wird nicht als genügend erachtet.