Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2008/50: Analysenliste (Anhang 3 der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung) · 27 Seiten
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Die SGMG (81) weist auf die Notwendigkeit einer Orphanregelung hin. Weiter wird appelliert, die speziellen Umstände und Bedingungen bei der medizinisch-genetischen Labordiagnostik angemessen zu berücksichtigen. Sie nimmt konkret zu einzelnen Positionen im Kapitel Zytogenetik Stellung, weist auf fehlende Positionen in Bezug auf Position 8810.10 hin, macht zusätzliche Vorschläge zur Aufnahme in die Positivliste und reicht einen Vorschlag für eine „Orphan-Position“ ein.
Swissmedic (110) nimmt in Bezug auf die elektronenmikroskopischen Nachweise von Viren sowie den „Urease-Test“ Stellung. Weiter enthalte die vorgeschlagene Analysenliste eine Vielzahl von Nachweisen „in situ“. Hier sei eine Präzisierung der jeweiligen Methodik unabdingbar, um eine plausible Tarifierung zu gestatten. Da die in-situ-Nachweise relativ selten diagnostisch angewandt würden, wäre zudem zu prüfen, ob der Verbleib in der Analysenliste noch gerechtfertigt ist.
Der VLSS (101) weist auf problematische Positionen (1006 – 1031, 1090 – 1094, 8059.10, 864.50, 8137.00, 8137.10, 8160.00) hin.
Dianalabs (44) äussert sich kritisch in Bezug auf die Positionen 1070.00, 1068.00. Weiter wird auf die inkohärente Tarifierung bzw. fehlerhafte Kriterien bei verschiedenen Nachweisen hingewiesen. Es finden sich weitere Stellungnahmen zu den Positionen 9661.10, 9661.00, 8179.01, 8570, 8259.00, 9310, 9304 – 9305, 9310, 9303 sowie 9662.00.
ÄTG (29), VGV TG (99), TVFS (95) und VLS TG (100) listen die aus ihrer Sicht fehlenden Analysen sowie Beispiele falscher Nomenklaturen und Beispiel inakzeptabler Streichung auf.
H+ (48) weisen auf die aus der Sicht der Spitäler „schwer nachvollziehbare“ bzw. „nicht gerechtfertigte“ Tarifierungen hin.
labmed (61) reicht eine detaillierte Liste von aus seiner Sicht fachlich und inhaltlich nicht gerechtfertigten Reduktionen ein.
Die SGAM (75) nimmt in Bezug auf die Positionen des Kapitels Zytogenetik detailliert Stellung und reicht einen Vorschlag für die Einführung einer „Orphan“-Position bei seltenen monogenen Krankheiten ein.