Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2008/50: Analysenliste (Anhang 3 der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung) · 27 Seiten
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an einer Neuerstellung der Analysenliste mit Tarifen, die betriebswirtschaftlich und sachgerecht ausgestaltet sind, aktiv mitzuwirken.
Der PUE (113) legt nahe, mit der Festsetzung des neuen Labortarifs zuzuwarten bis zur Abgabe der Tarifempfehlung der Preisüberwachung gemäss Art. 14 PüG.
SG (10) lehnt das Revisionsvorhaben ab. Es fehle eine differenzierte Darstellung der finanziellen Auswirkungen auf die betroffenen Leistungserbringer.
Die SGIM (79) beantragt die Nichteinführung der Analysenliste und unterstützt die Stellungnahme der FMH.
Die SGTP (82) zeigt sich überrascht, dass der vorliegende Entwurf „kaum“ noch etwas mit der ursprünglich erarbeiteten Version gemeinsam habe. Es ist für die SGTP nicht ersichtlich, auf welchen Grundlagen die Definition der Taxpunkte der einzelnen Analysen beruht. Viele Änderungen seien nicht nachvollziehbar und „Diskrepanzen“ innerhalb ähnlichen bzw. identischen Analysenmethoden seien unverständlich.
Der SVBG (90) beantragt die Überarbeitung des Revisionsprojektes, weil der Beruf und die Ausbildung der diplomierten biomedizinischen Analytiker-/innen in Frage gestellt sei sowie Arbeitsplätze gefährdet seien. Es dürfe nicht sein, dass eine flächendeckende qualitativ hochstehende medizinische Grundversorgung in der Schweiz der „Sparwut“ zum Opfer falle.
TI (13) beantragt, den Entwurf zurückzuziehen und unter Einbezug der betroffenen Kreise ein neues Projekt zu erarbeiten.
Die Tropenmedizin FMH (94) äussert sich enttäuscht über den vorliegenden Entwurf. Dieser habe nichts mehr mit der ursprünglich erarbeiteten Version gemeinsam. Die Tropenmedizin FMH kann sich mit dem Revisionsprojekt nicht einverstanden erklären und fordert eine transparente Tarifierung aufgrund der aufwändig und detailliert erhobenen Daten.
Der VPOD (111) weist auf "Fehleinschätzungen" des Revisionsprojektes hin. Der Entwurf beinhalte einen massiven Qualitätsabbau und gefährde die Berufsgruppe des diplomierten Laborfachpersonals. VPOD schliesst sich der Stellungnahme von labmed an.
VS (15) beantragt die Überarbeitung des Projektes unter Einbezug der betroffenen Kreise.
Der VLSS (101) ist der Ansicht, dass das vorliegende Projekt in der gegenwärtigen Form und Ausführung ungeeignet ist. Die Einführung wird abgelehnt. Eine Überprüfung der vorliegenden Version in Zusammenarbeit mit dem BAG und Laborexperten sei notwendig.
ZG (16) plädiert dafür, vor Umsetzung dieser Revision zu prüfen, ob durch die vorgesehenen Tarifanpassungen nicht wieder umkehrbare Veränderungen in der Gesundheitslandschaft in Gang gesetzt würden, die insgesamt gesehen unerwünscht seien.
Die RAEVOGG (72) bezeichnet das Praxislabor als unverzichtbares Arbeitsinstrument des Grundversorgers und kritisiert das Vorgehen bei der Abklärungen zu den Auswirkungen der Revision.
Die hawa (50) bittet, entweder die allgemeine Tarifsenkung zu unterlassen oder zwischen Grosslabors und dem Praxislabor mehr zu differenzieren, weil das Praxislabor mit der geplanten Tarifsenkung nicht mehr kostendeckend geführt werden kann.
Nach SODIAG (84) sind die neuen geplanten Tarife nicht nachvollziehbar und es besteht die Gefahr, dass vermehrt Analysen im Ausland in qualitativ schlechteren Labors durchgeführt werden.
Das LAM (62) lehnt die Revision ab und befürchtet, dass die meisten Labore nicht werden überleben können.
3.2 Auswirkungen der Revision
Der AAV (27) kritisiert, dass durch das Nichtberücksichtigen der Teuerung seit 1994 ein Verlust von Arbeitsplätzen mit den entsprechenden Sozialkosten entstehe. Wenn in einer Arztpraxis kein