Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/75: Anpassung des Berechnungsmodells für den kalkulatorischen Zinssatz gemäss Art. 13 Abs. 3 Bst. b der StromVV (WACC) · 30 Seiten
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auf der Fremdkapitalseite kommen würde, es für ihn nicht implizieren würde, dass es direkt einen Einfluss auf das Rating der EVU haben würde.
Marco Clivio (BKW) fragt, welche Bedeutung der WACC für die ES 2050 habe. Warum wird dieses wichtige Thema nur im Rahmen einer konferenziellen Anhörung behandelt und nicht in einer Vernehmlassung durchgeführt. Angelegenheiten, die wirtschaftlich und ökonomisch von grosser Bedeutung sind, müssten gemäss Marco Clivio (BKW) zwingend im Rahmen einer Vernehmlassung durchgeführt werden.
Pascal Previdoli (BFE) erwidert, dass bei Gesetzen eine Vernehmlassung durchgeführt werden muss. Auf Verordnungsstufe gibt es eine Anhörung. Dies ist vom BFE so festgelegt und in die Wege geleitet worden. Das BFE ist der Meinung, dass für diese Frage eine Anhörung ausreichend sei.
Dore Heim (SGB) fragt, ob plausibel nachgewiesen werden kann, dass es zwischen dem WACC und dem Investitionsverhalten eine Korrelation gibt.
Prof. Dr. Rudolf Volkart (IFBC) sieht seine Bemerkungen in einem erweiterten Kontext. Er findet es wichtig, den Zusammenhang zwischen einer markgerechten Rendite und der Bereitschaft Investitionen zu tätigen, zu beleuchten. Die Infrastrukturen, im Speziellen das Stromnetz, sind für die Schweiz von entscheidender Bedeutung. Es sei schwierig, eine einfache Korrelation heranzuziehen. Es gebe nämlich mehrere Faktoren, die die Investitionstätigkeit in Infrastrukturen fördern oder schwächen. Ausserdem sei die Wirkungsrichtung zwischen zwei Variablen nicht immer eindeutig festzulegen.
4.4 Stellungnahmen
Pascal Previdoli (BFE) bittet die Anwesenden, im Namen ihrer Organisation eine Stellungnahme abzugeben.
Swissgrid:
Im erläuternden Bericht steht, dass die WACC Anpassung keinen Einfluss auf Kantone und Gemeinden hat. Swissgrid fragt sich, ob nicht vielmehr davon ausgegangen werden muss, falls das Ergebnis der Swissgrid 25-30% tiefer ausfallen würde, dass die Steuern, welche das Unternehmen bezahlen muss, auch entsprechend tiefer ausfallen werden. Er findet es problematisch zu argumentieren, dass die Anpassung des WACC keinen Einfluss auf die Kantone und Gemeinden hat. Das BFE nimmt diesen Input auf.
VSE:
Das BFE hat in seiner Eingangspräsentation ausgeführt, wie wichtig Investitions- und Rechtssicherheit für die künftige ES 2050 und die Versorgungsicherheit ist. Dies ist erfreut zur Kenntnis genommen worden. Dies ist die Ansicht des VSE. Jedoch findet die heutige konferenzielle Anhörung statt, um eine Verordnungsänderung zu diskutieren, welche noch nicht lange, sondern erst im Jahr 2012 in Kraft gesetzt worden ist. Da innerhalb einer kurzfristigen Verordnungsänderung in einer sehr kurzen Vernehmlassungsfrist entschieden werden soll, wird ein negatives