Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/75: Anpassung des Berechnungsmodells für den kalkulatorischen Zinssatz gemäss Art. 13 Abs. 3 Bst. b der StromVV (WACC) · 30 Seiten

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SGB (Schweizerischer Gewerkschaftsbund):

Der regulierte Bereich Stromnetz zeichnet sich durch Stabilität und Attraktivität aus. Jetzt schlägt das Pendel einmal gegen die Strombranche aus. Die Einnahmen der Stromnetzbetreiber werden sinken. Es ist zu hoffen, dass sich das Ganze nicht gegen das (Strom-)Netzpersonal auswirkt. Was sind die weiteren Einflüsse auf das Stromnetz? Gibt es noch genügend Investitionsanreize? Die Änderung der StromVV und die Reduktion des WACC ist vor allem eine politische Entscheidung. Die Strompreise für die Klein- und Grosskunden werden sinken. Es ist vor allem eine politische Abschätzung vorzunehmen. Es ist wichtig, eine zuverlässige Strompreispolitik zu betreiben, wie dies Swissmem fordert. Die Versorgungssicherheit darf jedoch nicht gesenkt werden.

VPOD:

Der VPOD schliesst sich grundsätzlich dem Dachverband, dem SGB, an. Das Feedback aus der Strombranche ist, dass es einen steigenden Druck und eine zunehmende Unsicherheit beim Personal gibt. Die Stellungnahme vom VSE wird darum unterstützt.

Siemens Schweiz:

Siemens Schweiz gibt keine offizielle Stellungnahme ab.

Kanton Baselland:

Der Kanton BL kann zurzeit keine offizielle Stellungnahme abgeben. Die schriftliche Stellungnahme wird erarbeitet. Dies ist in der kurzen Frist nicht möglich gewesen.

Kanton Aargau:

Der Kanton AG weist darauf hin, dass die Zeit zu kurz gewesen ist, um eine ausführliche Stellungnahme des Kantons AG zu erarbeiten. Der Kanton AG hat Interesse an angemessenen Tarifen und an der Versorgungssicherheit. Der Zeitpunkt der Anpassung des WACC sei kritisch. Das Berechnungsmodell des WACC werde bereits hinterfragt, obwohl nur drei Jahren nach dessen Einführung vergangen sind. Das neue Berechnungsmodell des WACC decke nicht die Situation der heutigen Kapitalbeschaffung ab. Die schriftliche Stellungnahme des Kanton AG werde noch folgen.

SGV (Schweizerischer Gewerbeverband):

Der SGV warnt davor, die Anpassung des WACC aus rein politischer Optik zu sehen. Das bisherige Berechnungsmodell des WACC sei das Ergebnis der damaligen politischen Diskussion gewesen Jetzt werde von Seiten der Strombranche versucht, wegen geringfügigen Anpassungen bei den Parametern zur Berechnung des WACC eine erneute breite politische Diskussion zu führen. Dies scheine angesichts der Fakten nicht gerechtfertigt zu sein.

Pascal Previdoli (BFE) dankt allen Beteiligten für Ihre Voten und bittet die Anwesenden, dem BFE ihre schriftlichen Stellungnahmen bis zum 9. Oktober 2015 einzureichen. Die Teilnehmer werden über den Entscheid des BFE in dieser Angelegenheit informiert.