Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/103: Szenariorahmen 2030/2040 für die Stromnetzplanung · 35 Seiten

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Aktenzeichen: BFE-471.3-20/10/13

SGV Dachorganisation der Schweizer KMU

Während die Szenarien grossmehrheitlich verständlich und fehlerfrei sind, regt der sgv an, die Vorlage anzupassen, damit weitere Faktoren berücksichtigt werden können, etwa:

• Es braucht ein Szenario ohne die normative Dekarbonisierungsvorgabe.

• Ebenso braucht es ein Szenario mit höherer Energieproduktion aus Kernkraftwerken; eventuell

auch mehrerer aber kleinerer Kraftwerke.

• Die Auswirkungen des fehlenden Stromabkommens mit der EU sind deutlich zu machen; Szenarien

mit einer ganzen, teilweisen und ausbleibenden Anbindung an den europäischen Strom sind zu erarbeiten.

5.4. Eingaben der Kommissionen und Konferenzen

Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr

Die RK MZF fordert: Im Szenariorahmen ist die unterschiedliche Eintretenswahrscheinlichkeit der einzelnen Szenarien noch deutlicher aufzuzeigen, wobei auch die damit verbundenen Chancen und Risiken darzustellen sind.

Die sicherheitspolitischen Implikationen der vorliegenden Szenarien sind in einem eigenen Kapitel zu verdeutlichen.

5.5. Eingaben der Elektrizitätswirtschaft

Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Die ewz begrüsst den vorgeschlagenen energiewirtschaftlichen Szenariorahmen für die Schweiz (SZR CH) mit drei Szenarien basierend auf den Energieperspektiven 2050+. Nicht im SZR CH abgebildet werden Erneuerungs- und Ersatzprojekte sowie dem Netzbetreiber bekannte regionale und lokale Projekte wie in Kapitel 2.1 «Der Szenariorahmen als erster Schritt der Netzplanung» beschrieben.

Lokale und regionale Besonderheiten werden als weiterer Bedarf von der Netzbetreiberin höher

gewichtet. Sie «übersteuert» damit die Annahmen aus dem SZR CH. Als Beispiele für bekannte regionale und lokale Projekte werden in Kapitel 2.1 vor allem Grossprojekte genannt wie

verbrauchsseitig eine Kartonfabrik oder Rechenzentren und produktionsseitig der Um- und Ausbau von bestehenden Wasserkraftwerken oder Neuanlagen zur Erzeugung von Strom.

Aus Sicht von ewz entsteht durch die genannten Beispiele der Eindruck, dass vor allem Grossprojekte ab einer bestimmten Leistung als weiterer Bedarf in die Netzplanung einfliessen sollen. Im urbanen Netz von ewz wird insbesondere aufgrund strategischer Vorgaben der Stadt Zürich die Summe vieler kleiner Projekte wie etwa neue Wärmepumpen oder der Zubau von kleineren Photovoltaik-Anlagen relevant sein für die Netzplanung.

ewz beantragt, in Kapitel 2.1 zu ergänzen, dass die durch strategische Vorgaben einer Stadt oder Gemeinde ausgelöste Summe vieler kleiner Projekte einem Grossprojekt gleichwertig ist und die nach der reinen Bevölkerungsentwicklung zu erwartenden Werte übersteuern kann.

Primeo Energie

Primeo Energie nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Umsetzung von Netzausbauprojekten

grundsätzlich beschleunigt werden soll. Allerdings befürchten sie, dass mit dem vorliegenden

Szenariorahmen der Ablauf eher verzögert würde. Die Netzgebiete der einzelnen Verteilnetzbetreiber sind netztopologisch weder mit Kantonsgrenzen noch in einzelnen Fällen gar mit Landesgrenzen gleichzusetzen. So versorgt Primeo Energie beispielsweise Gebiete in den Kantonen

Basellandschaft und Solothurn. Gleichzeitig hat sie aber auch grenzüberschreitende Verbindungen 16/35

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