Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/87: Anpassungen an den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) · 32 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung betreffend die Anpassungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005)
25 Kantone haben vor Ablauf der Vernehmlassungsfrist geantwortet, 23 davon befürworten die Anpassungen: Aargau (AG), Appenzell Innerrhoden (AI), Appenzell Ausserrhoden (AR), Basel-Landschaft (BL), Basel-Stadt (BS), Freiburg (FR), Genf (GE), Glarus (GL), Graubünden (GR), Luzern (LU), Neuenburg (NE), Nidwalden (NW), St. Gallen (SG), Schaffhausen (SH), Solothurn (SO), Schwyz (SZ), Thurgau (TG), Tessin (TI), Uri (UR), Waadt (VD), Wallis (VS), Zug (ZG) und Zürich (ZH).
Der Kanton Bern (BE) lehnt die Anpassungen der IGV ab.
Der Kanton Obwalden (OW) hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
Die Kantone FR, GE, LU, SH, SG, UR, VD und ZG sehen keine Notwendigkeit für einen Vorbehalt bezüglich des Umgangs mit Fehl- und Desinformation und sprechen sich somit für Variante 1 aus. Die Kantone AG, NE, TI und ZH hingegen sprechen sich für einen Vorbehalt gemäss Variante 2 aus. Die Kantone BL, GL, GR und SZ sind der Ansicht, dass ein Vorbehalt nicht notwendig, aber auch nicht hinderlich ist. Die Kantone AR, AI, BS, NW, TG, SO und VS äussern sich nicht zu diesem Punkt.
In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien
Bis zum 27. Februar gaben die Mittepartei (Die Mitte), die Schweizerische Volkspartei (SVP), die SVP des Kantons Zug, die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU), die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP), die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS) und die Gruppe Gesundheit der Grünen des Kantons Tessin (Verdi del Ticino) eine Stellungnahme ab. Die FDP. Die Liberalen (FDP), die Grünliberale Partei (GLP) und GRÜNE Schweiz (GRÜNE) haben keine Stellungnahme abgegeben.
Die Mitte, die EVP und die SPS befürworten die Anpassungen. Die Mitte und die SPS sehen keine Notwendigkeit, einen Vorbehalt anzubringen (Variante 1). Die EVP spricht sich hingegen für einen Vorbehalt (Variante 2) aus. Die Verdi del Ticino sprechen sich ebenfalls für einen Vorbehalt (Variante 2) aus, schlagen aber auch Vorbehalte zu anderen Anpassungen vor.
Die EDU, die SVP und die SVP des Kantons Zug lehnen die Anpassungen der IGV ab, die SVP fordert zudem, dass die Anpassungen durch einen Bundesbeschluss verabschiedet werden, der dem fakultativen Referendum untersteht.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete
Nur die Gemeinde Walterswil (SO) äusserte sich. Sie lehnt die Anpassungen der IGV ab.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft
Economiesuisse und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) befürworten die Anpassungen der IGV und sprechen sich für Variante 1 aus. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) schliesst sich der Position von Economiesuisse an. Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) befürwortet die Anpassungen der IGV mit Vorbehalt (Variante 2).
Weitere interessierte Kreise
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) befürwortet die Anpassungen der IGV und ist der Ansicht, dass ein Vorbehalt nicht notwendig, aber auch nicht hinderlich ist.
Der Flughafen Genf, der Flughafen Zürich, die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK), die Eidgenössische Kommission für ABC Schutz (KomABC), die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie (SGInf), der Schweizerische Apothekerverband (pharmaSuisse), der Schweizerische Drogistenverband (SDV), der Schweizer