Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/56: 21.449 n Pa. Iv. Kamerzin. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge die alternierende Obhut fördern · 30 Seiten
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Vernehmlassungsbericht: Änderung Zivilgesetzbuch (Förderung der alternierenden Obhut)
6.1 Verbesserung der Kinderrechte
24 Teilnehmende (1 Partei154 und 23 Organisationen155) weisen darauf hin, dass die Vorlage Verbesserungen bei den Kinderrechten vorsehen sollte (für die Anhörung von Kindern ausgebildetes Personal,156 Anhörung der Kinder und Jugendlichen und bessere Berücksichtigung ihrer Meinung,157 Beistandschaft und obligatorische Vertretung des Kindes in Konfliktsituationen,158 Informationspflicht,159 Schutz der Kinder im Fall von Konflikten und häuslicher Gewalt160).
Mehrere Organisationen161 schlagen daher vor, die Artikel 298 und 298b ZGB zu ergänzen und 4 Organisationen162 haben konkrete Änderungsvorschläge zur Pflicht formuliert, das Kind systematisch anzuhören, seine Meinung zu berücksichtigen und/oder ihm den Endentscheid in geeigneter From mitzuteilen.
6.2 Verbesserung der Rahmenbedingungen
31 Teilnehmende (4 Kantone163, 4 Parteien164 und 23 Organisationen165) sind der Ansicht, dass die Rahmenbedingungen in der Schweiz für Kinderbetreuung vor oder nach einer Trennung oder Scheidung für eine geteilte Betreuung nicht geeignet seien und diese verbessert werden sollten (insbesondere politische, soziale, familienbezogene und arbeitsrechtliche Massnahmen).
154EVP (S. 2).
155ATFMR (S. 4), AvenirSocial (S. 3), BIF (S. 2), DAO (S. 2–3), EKdM (S. 3–4), EKFF (S. 2), EKKJ (S. 2-3),
F-information (S. 6), Fachstelle OKey (S. 2), FHbB (S. 3), Frauenberatung sexuelle Gewalt (S. 3), Frauenhaus Luzern (S. 3), Frauenhaus Zürich (S. 3), Kinderanwaltschaft Schweiz (S. 5 und 8), MMI (S. 3), Netzwerk Kinderrechte Schweiz (S. 1 und 3), Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz (S. 3-4 und 6), PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz (S. 2), Pro Juventute (S. 2), SBVC (S. 2), SF MVB (S. 3), Unicef (S. 1 und 3) und UNIGE (S. 3).
156EKFF (S. 2) und SBVC (S. 2).
157EVP (S. 2); ATFMR (S. 4 und 8), AvenirSocial (S. 3), BIF (S. 2), DAO (S. 2–3), F-information (S. 6), Fachstelle
OKey (S. 2), FHbB (S. 3), Frauenberatung sexuelle Gewalt (S. 3), Frauenhaus Luzern (S. 3), Frauenhaus Zürich (S. 3), Kinderanwaltschaft Schweiz (S. 5 und 8) und Pro Juventute (S. 2 und 3).
158EKdM (S. 3–4).
159Ombudsstelle Kinderrechte Schweiz (S. 3).
160BIF (S. 2), Fachstelle OKey (S. 2) und UNIGE (S. 3).
161EKKJ (S. 3), Kinderanwaltschaft Schweiz (S. 8), Netzwerk Kinderrechte Schweiz (S. 5), PACH Pflege- und
Adoptivkinder Schweiz (S. 3) und Pro Juventute (S. 3).
162EKKJ (S. 3), Kinderanwaltschaft Schweiz (S. 8), Netzwerk Kinderrechte Schweiz (S. 5) und PACH Pflege- und
Adoptivkinder Schweiz (S. 3).
163AI, NW (S. 2), VS (S. 1) und ZH (S. 3-4).
164EDU (S. 2), GRÜNE (S. 2), SP (S. 1–3) und SP Frauen Schweiz (S. 2–3).
165Alleinerziehende Ein-Eltern-Familien Region Ostschweiz (S. 1 und 2), alliance F (S. 3), ATFMR (S. 2, 7 und 8),
Avenir Familles (S. 1), BIF (S. 3), DJS (S. 9 und 10), EKdM (S. 4), EKF (S. 1 und 2), EKFF (S. 3), EKKJ (S. 1), F-information (S. 3), Fachstelle OKey (S. 2–3), femmes protestantes (S. 2), Fondation KidsToo (S. 6), Frauenberatung sexuelle Gewalt (S. 3), Frieda (S. 3), Kinderanwaltschaft Schweiz (S. 4 und 8), Pro Familia (S. 4), Pro Juventute (S. 3), SKG (S. 4 und 6), SVAMV (S. 1 und 2), UNIGE (S. 3) und UNINE (S. 4).