Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2019/37: Handelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich · 23 Seiten
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Abbildung 2: Vom Handelsabkommen Schweiz–Vereinigtes Königreich abgedeckte Sektoren
1.4 Würdigung der vereinbarten Lösung
Der Bundesrat verfolgt mit der «Mind the Gap»-Strategie das Ziel, die gegenseitigen Rechte und Pflichten in den bilateralen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich nach dessen Austritt aus der EU so weit wie möglich weiter zu gewährleisten oder sogar auszubauen.
Das Handelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich bietet den Wirtschaftsbeteiligten im Verhältnis zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich eine möglichst grosse Stabilität. Ohne ein solches Ersatzabkommen würden die Regeln und die Zollzugeständnisse der WTO auf die Schweiz und auf das Vereinigte Königreich angewendet, sobald die relevanten bilateralen Abkommen Schweiz–EU nicht mehr anwendbar sind. Im Vergleich zur heutigen Situation würde dies zu erheblichen tarifären und nicht-tarifären Handelshindernissen führen.
Allerdings kann das Handelsabkommen aufgrund der heute noch ungeklärten künftigen Rechtslage zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU zum jetzigen Zeitpunkt die Beibehaltung des Status quo nicht in allen Bereichen der einschlägigen Abkommen Schweiz– EU gewährleisten. Die Schweiz und das Vereinigte Königreich haben deshalb vereinbart, ihren Dialog zu den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen fortzusetzen. Das Staatssekretariat für
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