ZGB
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Als Norm- BGE 61 II 14504.07.1935ZGB Art. 311: Der Beistand ist auch zu ernennen und zur Vertretung des Kindes befugt, wenn dieses von einer in der Schweiz wohnenden Mutter im Ausland (einem Vertragsstaat des Haager Abkommens zur Regelung der Vormundschaft über Minderjährige) geboren wird und dort bleibt (Erw. 1
- BGE 61 II 16421.06.1935Art. 604 Abs. 1 ZGB. Eine vertragliche Verpflichtung zur Fortsetzung der Erbengemeinschaft im Sinne des Art. 604 Abs. 1 ZGB kann nicht nur durch Errichtung einer Gemeinderschaft begründet werden. Eine solche Verpflichtung ist z. B. in einem von einem Erben mit den Miterben nach d
- BGE 61 III 10620.06.1935Sperre YOIl P ach t z ins f 0 I' der u n gen in der Grundpfandbetreibung für Zinsen; Pfändung der gleichen Pachtzinsforderungen für einen anderen Gläubiger. Versteigerung der Liegenschaft unter Deckung der Grundpfand zinsen, jedoch mit Ausfall eines Teiles des Pfandkapitals, Unzu
- BGE 61 II 7214.06.1935ZGB Art. 314 Abs. 2: Anspruch des Va t e r s c ha f t s b e - k 1 a g t e n auf B 1 u tun t e r s u c h u n g (Änderung der Rechtsprechung). Art und Weise ihrer Vornahme.
- BGE 61 II 10229.05.1935G e w ä h r 1 eis tun g für die Güte abgetretener Forderungen. Art. 171, Abs. 2 OR. Gegenteilige Vereinbarung vorbehalten, haftet der Zedent bei fälligen Forderungen nur für die Zahlungsfähigkeit des Schuldners zur Zeit der Abtretung, bei später fällig werdenden Forderungen für
- BGE 61 III 7421.05.1935H.l'tcntionsl'ccht des Vermieters (Verpächters). — Der Mieter ist berechtigt, die Retention von Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenständen durch Hin tel' I e - gun g einer hinreichenden Geldsumme abzuwenden. Die Hinterlage ist für die Betreibung auf Pfandverwertung als Retentionsge
- BGE 61 III 9525.04.1935Ver wer tun g von An t eil e n an Gern ein s c h a f t S. vermög en. Drittpersonen werden nur dann als Mitanteilhaber von den Bestimmungen der Art. 9 Abs. 2 und Art. 10 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1923 erfasst, wenn das Bestehen der Gemeinschaft unbestritten oder gerich
- BGE 61 II 6505.04.1935Die Bevormundung wegen Freiheitsstrafe (A r t. 3 7 I Z G B) hat wie jede andere zur Folge, dass der Bevormundete am Sitze der Vormundschaftsbehörde Wohnsitz erhält (Art. 25). Nach Beendigung der Strafhaft und Vormundschaft kein Wiederaufleben des früheren Wohnsitzes, sondern Weit
- BGE 61 III 4020.03.1935W e c h seI b e t r e i b u n g. Gegen einen im Handelsregister nicht eingetragenen Verein ist die Wechselbetreibung auch dann unzulässig, wenn der Gläubiger behauptet, der Verein sei gemäss Art. 61 Abs. 2 ZGB zur Eintragung verpflichtet. Die Herbeiführung eines Entscheides der H
- BGE 61 II 2911.03.1935Entmündigung wegen Geisteskrankheit, Sachverständigengutachten (Art. 369, 374 Abs. 2 ZGB). Die Nichtbeachtung einer kantonalen Verfahrensvorschrift, wonach bei Bestreitung der Richtigkeit eines ärztlichen Gutachtens ein Obergutachten einzuholen ist, berechtigt nicht zur Anrufung
- BGE 61 I 4907.03.1935Die Kantone sind durch Bundesrecht nie h t geh i n - der t, die Befugnis zur Vertretung der Beteiligten im grundbuchlichen Beschwerdeverfahren von einem Fähigkeitsausweis abhängig zu machen, z. B. nur den zur Prozessführung befugten Anwälten zuzuweisen.
- BGE 61 II 2401.03.1935Art. 157 ZGB: Begehren von Vater oder Mutter um Anordnung von Änderungen in der Gestaltung der E I t ern r e c h t e sind gegebenenfalls gegen die Vormundschaftsbehörde zu richten, und diese kann gegen die Gutheissung Rechtsmittel ergreifen.
- BGE 61 III 8028.02.1935Ans chI u s s p f ä nd u n g der Ehe fra u. U n z u s t ä n d i g k e i t des R ich t e r s im Prozess nach Art. 111 Abs. 3 SchKG zur Überprüfung der Rechtmässigkeit der der Klageeinleitung vorausgegangenen Fristansetzungen und der gleichfalls durch die Verfügungen des Betreibun
- BGE 61 III 1523.02.1935Loh n p f ä n dun g: Bei der Berechnung der pfändbaren Lohnquote des Ehemannes darf der Arbeitserwerb der Ehefrau dann nicht berücksichtigt werden, wenn bestritten und zweifelhaft ist, ob die Betreibung für eine Haushaltungsschuld geführt wird, oder wenn die Ehefrau zur Bezahlung
- BGE 61 II 701.02.1935Verantwortlichkeit des vermundschaftlichen Behörden: Die Ver jäh run g beginnt nicht vor der Kenntnis des Schadens zu laufen, ZGB Art. 454./5 (Erw. 3). Wo das ZGB die Zustimmung der Vormundschaftsbehörde fordert, werden deren Mitglieder nicht durch Einholung der Zustimmung der
- BGE 61 II 425.01.1935R ü c k f 0 r der u n g einer auf eine rechtskräftig gewordene Betreibung hin bezahlten Nichtschuld (Art. 86 SchKG): Es wird vermutet, dass die Z a h I u n g dur c h die Betreibung veranlasst worden ist; die Beweislast für das Gegenteil trifft den Rückerstattungsbeklagten. Inter
- BGE 61 II 118.01.1935Unterzieht sich nach Einleitung des Entmündigungsverfahrens (gemäss Art. 369 ZGB) der Interdicendus, der zunächst einen Beirat verlangt hatte, der Bevormundung, so darf sie beim Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 372 ZGB ohne weiteres angeordnet, aber auch nur als Bevormundun
- BGE 61 II 4117.01.1935Ungültigkeit der Abtretung des Anspruches aus Per s 0 - n e n ver sie her u n g s ver t rag ohne Übergabe der Police. VVG Art. 73.
- BGE 60 I 32921.12.1934Widerspruch zwischen Art. 256 Abs. 2 und 324 Abs. 1 ZGB in Beziehung auf das Bürgerrecht des Kindes, dessen Ehelichkeit von der Heimatbehörde mit Erfolg angefochten worden ist (Erw. 1). Ausfüllung der hierin liegenden Gesetzeslücke in dem Sinn, dass auch für dieses Kind der Grund
- BGE 60 II 48320.12.1934Art. 87 Ziff. 1 OG: Die zivilrechtliche Beschwerde wegen Anwendung kantonalen anstatt eidgenössischen Rechtes trifft auch kantonale Bestimmungen öffentlichrechtlicher Natur, deren Anwendung das Bundeszivilrecht verletzt. Art. 17 und 37 ZGB Schlusstitel: Wenn ein beschränktes din
- BGE 60 I 38618.12.1934Zulässigkeit der Eintragung einer sog. haI b sei t, i gen Pro· kura.
- BGE 60 II 38722.11.1934Gerichtliche Anfechtung der Namensänderung gemäss Art. 30 ZGB: 1. Gerichtsstand am Heimatort des Beklagten; doch ist Prorogation möglich (Erw. 1). 2. Formulierung des Klagantrages (Erw. I und 3). 3. Voraussetzungen der Namensrechtsverletzung (Erw. 2).
- BGE 60 II 44522.11.19341. Q u i t tun g mit S a I d 0 k lau seI: Die Klausel kann nur in dem Sinne als genehmigt gelten, wie es der Sachlage bei der Unterzeichnung entsprach, und sie kann keinesfalls auf Ansprüche für Schadensfolgen bezogen werden, die damals noch nicht in Erscheinung getreten waren. A
- BGE 60 II 39906.11.1934Gen u g t u u n g wegen Verletzung in den per s ö n - I ich e n Ver h ä I t n iss e n, Art. 28 ZGB, 49 OR. Der unwahre Vorwurf des Landesverrates ist eine Verletzung in den persönlichen Verhältnissen. Der in der Presse erhobene unwahre Vorwurf geniesst den Schutz der Pressfreih
- BGE 60 II 41206.11.1934Vente par acomptes. Réserve de propriété. Art. 226 CO. — Lorsque le vendeur a réservé son droit de propriété sur la chose vendue, la faculté de résoudre le contrat de vente lui appartient outre le droit de revendication sans avoir besoin d'être stipulé expressément. Art. 227 CO
- BGE 60 I 26820.10.1934Bedeutung der Eigentumsgarantie. Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichtes. Es verstösst nicht gegen die Eigentumsgarantie und die Rechtsgleichheit, wenn in der Stadt Zug die Anbringung von Plakaten und Reklamen, die nicht auf ein an demselben Orte betriebenes Gewerbe hinweisen, v
- BGE 60 II 34116.10.1934H a f tun g des Wer k e i gen t ü me r s, Art,. 58 OR. H 8. f tun g des Ver mi e t e s, Art. 254 /55 OR. M 8. n gel h 8. f t e U n t e r haI tun g ist die Nichtersetzung defekter Glühbirnen der Treppenhausbeleuchtung (Erw. 2). Ab d i n g bar k e i t der Haftung aus Art. 58 OR du
- BGE 60 III 19112.10.1934Durch die Ar res t i e run gei n e r F 0 r der u n g (in fremder Währung) wird deren Gläubiger (der Arrestschuldner) nicht die Durchführung der Betreibung (und die hiefür erfor· d3rliche Umrechnung in Schweizerwährung) zum Zwecke der Eintreibung der Lei s tun g 11. n das (80 r -
- BGE 60 II 26604.10.1934Action alimentaire. Quand la dette alimentaire incombe à plusieurs parents du même degré, la part des uns est accrue dans la mesure où les autres sont incapables de faire la leur on ne peuvent être atteints (consid. 2). Chacun des débiteurs de la dette alimentaire peut être rec
- BGE 60 II 26127.09.1934Vertragliche Verpflichtung zu Leistungen aus Vaterschaft ist unverbindlich, wenn die Mutter wahrheitswidrig angegeben hatte, während der kritischen Zeit mit keinem andern Manne geschlechtlich verkehrt zu haben.
- BGE 60 III 14824.09.1934ZGB Art. 806; Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken Art. 91 ff.: Während der Nachlasstundung kann die Grundpfandhaft nicht auf Miet- oder Pachtzinsforderungen ausgedehnt werden, wenn der Zahlungsbefehl auf Grundpfandverwertung nicht schon vorher zugestellt worden
- BGE 60 III 19813.09.1934Eine von der Aufsichtsbehörde herbeigeführte Verständigung gemäss Art. 73 litt. b der Verordnung über die Zwangsverwertung von Grundstücken, wonach der zur Zwangsverwertung gelangende Mit e i gen t ums an t. eil an einem verpfändeten Grundstück auf die andern Miteigentümer übertr
- BGE 60 I 24413.07.1934Eine kantonalrechtliche Anweisung im Sinne des Art. 963 Abs. 3 ZGB an die öffentlichen Urkundspersonen, die von ihnen beurkundeten Geschäfte zur Eintragung im Grundbuch anzumelden, berechtigt jene zu einem bloss teilweisen Rückzug der Anmeldung ebensowenig wie zu einer bloss teil
- BGE 60 I 23507.07.1934Art. 182 und 56 ff. OG. Gegen einen Entscheid, wodurch ein Notwegrecht eingeräumt wird, ist, auch wenn er in einem verwaltungsrechtlichen Verfahren ergangen ist, die Berufung wegen Verletzung von Bundesrecht zulässig, sofern der erforderliche Streitwert vorhanden ist, und daher i
- BGE 60 II 16928.06.1934Durch den Abschluss einer Vereinbarung über die N e ben f 0 I gen der Scheidung werden die Parteien bis zum Urteil über deren Genehmigung oder Verwerfung (Art. 158 Ziffer 5 ZGB) vertraglich gebunden. Die Vereinbarung kann daher nicht einseitig widerrufen werden. Doch steht es jed
- BGE 60 II 21826.06.1934Responsabilité du propriétaire d'un ouvrage. Mesures de protection nécessaires pour obvier aux dangers d'un téléférique (art. 58 CO; consid. 1). — Portée de la faute concurrente d'un tiers (art. 58 al. 2); portée de l'acte inconsidere d'un enfant; devoir de surveillance des paren
- BGE 60 II 26922.06.1934Erb ver t rag (Erbverzicht). Art. 499 ff., 512 ZGB. Entsprechend den Vorschriften über das öffentliche Testament ist beim Erbvertrag eine aus d r ü c k I ich e a n die Ur ku n d s z e u gen ger ich t e t e R e kog n i t ion se r k I ä run g der Parteien erforderlich. Belanglos i
- BGE 60 III 7612.06.1934Keine konkursrechtliche Beschwerde (z. B. von Grundpfandgläubigern) gegen die von der K 0 n kur s ver wa 1- tun g b e will i g t e und daraufhin vorgenommene L ös c h u 11 gei n e s R e air e c h t e s (Wegeberechtigung) (Art. 964 ZGB). Art und Weise der K 0 11 0 kat ion von L i
- BGE 60 II 50707.06.1934Einen ~ rb ver t rag kann auch der unter Ver wal tu n g sbel rat s c h a f t stehende Erblasser abschliessen. ZGB Art. 395 Abs. 2, 468.
- BGE 60 II 11216.05.1934Haftung des Dienstherrn für Schutzmassnahmen, Art. 339 OR. Eidgenössisches Zivilrecht, nicht kanton ale s ö f f e n t I ich e s Re c h t anwendbar auf das Verhältnis der Beklagten zu dem mit dem sog. Prozessionsschiessen betrauten Kläger, der nicht die Stellung eines Beamten hat
- BGE 60 II 24915.05.19341. Markenschutz. Art. 1, 3, 24 MSchG. 1. Der Umstand, dass für eine Warengattung noch keine allgemein geläufige Bezeichnung besteht, berechtigt nicht, einen geschützten Markennamen dafür zu verwenden. Erw. I a. 2. Um wan d I u n g der geschützten Marke in ein Fr e i z e i- .c h
- BGE 60 II 14501.05.1934Verneinung der Haftpflicht der Eisenbahn für den Unfall eines geistig beschränkten 14jährigen Kindes wegen ausschliesslichen Verschuldens der es allein reisen lassenden Eltern.
- BGE 60 II 8427.04.1934ZGB Art. 314 Abs. 2: B J u tun t e r s u c h u n g zum Nachweis erheblicher Zweifel über die Vaterschaft des Beklagten.
- BGE 60 III 5527.04.1934Ist streitig, ob Lohnguthaben, welches das Existenzminimum nicht übersteigt, wegen des Beitrages, den die gütergetrennte Ehefrau gemäss Art. 246 ZGB dem Ehemanne zu leisten hat, d 0 c h P f ä nd bar sei, so kann es nur als bestrittene Forderung gepfändet werden — ausser bei einfa
- BGE 60 I 14526.04.1934Die Erbengemeinschaft besteht nach Abfindung eines Miterben unter den übrigen Miterben fort.
- BGE 60 II 17823.03.1934Sub r 0 g a t ion. Der vorn Grundpfandgläubiger beibehaltene persönliche Schuldner, der das Grundstück unter Überbindung der Schuldpflicht veräussert hat, tritt im Umfang seiner Zahlungen in die Gläubigerrechte ein. Das auf ihn übergehende Pfandrecht steht indessen dem des Gläub
- BGE 60 II 9821.03.1934Art. 20 Abs. 2 OR ist auch auf die Ungültigkeit eines Vertrages wegen eines Formmangels anwendbar.
- BGE 60 II 8016.03.1934Eine gemäss Art. }')8 Ziff. .5 ZGB gerichtlich genehmigte Parteikonvention über die Nebenfolgen Ül'!' S (' he i dun g kann nicht aus privatrechtlichen Gründen. sondern lediglich unter den Voraussetzungen und mit den Mitteln des Prozessrechtes, also in der Regel nur auf dem Wege d
- BGE 60 I 13915.03.1934Leg i tim a t ion zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde: Die Behandlung als Partei vor den kantonalen Instanzen gibt nur die f 0 r m e 11 e Beschwerdelegitimation. Zur Sache legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen Rechten betroffen wird. Wegen der Ablehnung d
- BGE 60 II 17208.03.1934Nature des obligations de l'usufruitier lors de l'extinction de l'usufruit. Prescription de ces obligations (consid. 2). Responsabilité solidaire des héritiers de l'usufruitier pour l'exécution desdites obligations (consid. 3). Lorsque le nu propriétaire réclame cette exécution